Die Entwicklung des kollektiven Geistes des Menschen ist in allen Punkten abhängig vom Haben.
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Wer bedenkt schon, wo es herkommt!


Die Entwicklung des kollektiven Geistes des Menschen ist in allen Punkten abhängig vom Haben. Seit die Kanalisation der Gewinnströme an der öffentlichen Hand vorbei in die Kassen der Konzerne ein selbstverständlicher Teil unseres Wirtschaftssystems und ein Teil unserer selbstverständlichen Auffassung geworden ist, fühlt sich der Normalmensch einem unangreifbaren und unanzweifelbaren Gebilde ausgeliefert.

Er ist ein vom Mitdenken Befreiter, gleich denen, die in Afrika die Ausbeutung des Landes durch einen britischen Ölkonzern erdulden müssen, weil sie nicht wissen, dass sie dagegen etwas tun können.

Er ist wie der Ochse am Nasenring dumm. Die Konzerne haben ihre Claims erweitert und die Möglichkeiten des Mittelstandes massiv eingeschränkt.

Die Reaktion der Menschen ist vorausplanbar und vorausgeplant. Sie schnallen den Gürtel enger und raffen alle noch verfügbaren Kräfte zusammen (mehrere Jobs). Das steigert die Gewinnflut in die Kassen der Konzerne und macht die Massen noch unkomplizierter ausbeutbar.

Die Politik schaut sich das alles in Ruhe an und lügt, solange sie selbst im Geldregen sitzt.

Mit dem letzten Wurf des größten unrechtmäßigen Ölpfänders George W. Bush wurde ein Signal gesetzt, das die Konzerne in einen noch größeren Schutz nimmt und ihre Freiheiten noch weiter vergrößert. Der Ausbeutung der Menschen ist nichts mehr entgegengesetzt. - Während der Wirtschaftskrieg wütet, besaufen sich die Menschen an dummbeuteligen Fernsehserien.

Wie der Reisende, der auf der Autobahn vollkommen ignoriert wird, wenn er auf dem Parkplatz gegen oder mit dem Wind in die Landschaft pinkelt, so dürfen die Konzerne im Wirtschaftsgefüge den Fuchs im Hühnerstall machen, ohne dass überhaupt jemand Anstoß nimmt. Diese Verschiebung der Normen hat direkte und konsequente Folgen für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft und für die Wahrnehmung der Menschen. - Alles spitzt sich zu auf den Wunsch, an der Absahne beteiligt zu sein. Niemandem fällt ein, dass jeder einzelne Mensch einen Wert darstellt, der außerhalb geldabhängiger Denkungsart steht.

So sind Wissenschaft und Ethik nur noch ein Vehikel für die Auffindung und Realisierung gewinnträchtiger Technik. Das Leben der Massen als Ressource wird einfach verbraucht. Das Wirtschaftsystem verkommt zu dem Idioten, der auf der Autobahn liegen bleibt, weil er vergessen hat zu tanken.

Eine mögliche schlimme Folge dieses Ablaufs ist die Besinnung der Menschen, wenn sie in falsche Bahnen gelenkt ist. Die Jugendstilzeit hat uns ein Beispiel gegeben. Die Eigenwilligkeit der damals entstehenden Maßstäbe war die Gebärmutter des Nationalsozialismus. So wird wahrscheinlich eine irgendwann eintretende Umkehr des menschlichen Geistes zwar vom Materialismus weg - aber wieder in die Irre führen.

Ein Beispiel für das Wirken der Konzerne:

"1993 erhalten die Konzerne Ondeo/Suez und Veolia/Vivendi den Zuschlag für die Wasserversorgung von 12 Millionen Einwohnern. Deren Tochterunternehmen Aguas Argentinas bekommt die Konzession vor allem, um die Trinkwasserversorgung der armen Menschen in den Außenbezirken von Buenos Aires zu verbessern. Ein Großteil der Investitionen kommt auch hier nicht von den Konzernen, sondern von der Weltbank. Insgesamt 911 Millionen Dollar. Die bisher größte Wasserprivatisierung weltweit. Sie brachte den Bürgern nichts."

(aus: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=581&sid=112)

Als die Ultrareichen sahen, dass ihr Reichtum schmilzt, wenn die Armen nicht noch ärmer würden, begannen sie die Kampagne des Neoliberalismus.

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Kommentare:
Quatsch. Das Übel der Welt ist die Gottlosigkeit und die damit resultierende Gier.

Fasty, 26. Juli 2007
@Fasty

Das Übel der Welt ist nicht die Gottlosigkeit, sondern das Festhalten an übernatürlichen unrealistischen Mächten und Märchenwelten, denen man alle Probleme zusprechen kann. Wer Realist ist, erkennt den weltverschlechternden religiösen Gotteswahn, der die Menschen gegeneinander aufhetzt und sie mit ihren dogmatischen Lehren verdummt, ebenso wie RTL, die Regierungen, die Konzerne, die Kirchen und dessen Helfershelfer.

Weg mit den ganzen Prophetenmüll, her mit der Realität.

Wermutstropfen ist, wer die Welt erkennt wie sie ist, muss enorm abgebrüht sein, um sich in dieser zurecht zu finden. Ich übe noch, meine Emotionen weiter gegen Null zu fahren, wenn irgendwo in der Welt Millionen von armen Menschen an Hunger sterben und hier in Deutschland die Auspuffdröhnschnöselfrakton den Willi raushängen lässt.

So gut ich den Inhalten dieser Seite auch zuzustimmen vermag, wird sich leider in all zu naher Zukunft nichts ändern. Reiche werden reicher, Arme das Gegenteil und Auspuffe immer lauter.

Da hilft kein Gott, sondern ein Mensch wie Stalin, nur mit mehr Moral und Weitsicht. Bei den heutigen Regierungen ist es wie mit dem unschmackhaften Brei, denn zu viele Köche verderben ihn.

MfG Troja, 31.05.2008
haha - du laberst wie meine Oma: Hitler war nicht so schlecht, ......
Realistisch gesehen, warten wir 3 auf einen Erlöser: Oma auf Hitler 2.0, Du auf Stalin 2.0. Auf die kann ich verzichten. Der wahre Erlöser ist Jesus! Jesus verändert den Menschen. Gott ist gerecht. Märchenwelt? In der lebst Du! Lies mal die Offenbarung, da ist unsere jetzige und zukünftige Welt beschrieben: die Kriege, Not, Katastrophen, Handel, Religiöser Wahn usw.

Übrigens, das Alte Testament ist die Geschichte eines Volkes, das Gott mal mehr oder weniger folgt.

Prost mein Freund, leb weiter in der Illusion!

Fasty, 31.05.2008

PS: Übrigens steht der Satz, dass Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer in der Bibel ;-)
Auffällig ist, dass der Mensch sich immer höchst hochgesteckte Ziele setzt und höchst "realistische" Maßnahmen ergreift, um diese Ziele zu erreichen. Bis heute ist dabei nur Ungerechtigkeit und Menschenschinderei herausgekommen. Dabei schneidet der Glaube an Gott immer noch am besten ab, selbst wenn man ihn als unrealistischen Traum abtut. Selbst wenn der Glaube an Gott nur als psychischer Knalleffekt wirkt - im Sinne einer Selbstsuggestion, selbst dann ist der Glaube an Gott das Wirksamste, was Menschen auf den richtigen Weg bringt. Dies trifft alledings nur auf Jesus zu. Nachweislich sind alle Religionen nur relativ traurige Versuche des Menschen, Gott zu entdecken. Nachweislich sind magisch ausgerichtete Versionen des christlichen Glaubens (z.B. Katholische Kirche) nur schlechte menschlich angepasste Varianten, die auch nur wieder die Macht von Menschen maximieren sollen. Deshalb müssen wir unterscheiden zwischen Religionen und dem Glauben an Jesus Christus.

Religionen müssen wir einordnen in die immerwährenden Versuche des Menschen, sich selbst ein System aufzubauen. Der Glaube an Jesus gibt diese Systembauerei auf und lässt sich durch den Heiligen Geist beschenken. Dies ist tatsächlich der einzige Weg, den ich aus Erfahrung als wirklich Menschen heilend erlebt habe. Alles andere sind und bleiben immer nur Selbstkorrekturversuche des Menschen.

Nachteil des Glaubens an Jesus ist: Sobald man ihn politisieren will, wird man zum Judas. Judas wollte die Kraft Jesu ganz praktisch auf das herrschende System anwenden. Dadurch hat er den Weg für die Erlösung der gesamten Menschheit bereitet. Allerdings in Jesu Sinne und nicht im menschlichen Sinn. So muss alles, was der Mensch produziert, die Verlorenheit seiner selbst spiegeln. Nur im Gehorsam gegenüber Gott ist ein Wechsel möglich, der den Menschen heilt.

Interessant ist, dass weltweit das Leiden des Menschen an seiner eigenen Kaputtheit immer offensichtlicher wird. Bei jeder Nachricht über den Schmutz in der Welt schwingt beim Rezipienten das Gefühl der absoluten Aussichtslosigkeit mit. Global wird immer klarer, dass der Mensch die Welt immer tiefer in die Scheiße reitet. Die Konzernstrukturen sind dabei das wirksamste Instrument des egoistischen Wahnsinns. - Aus menschlicher Überlegung heraus sehe ich keine Möglichkeit der Veränderung.

Rüdiger Hentschel, 31.05.2008
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