Phrasendrescher und Große-Worte-Spucker wie Westerwelle

haben schlechte Zeiten. Westerwelle blamiert sich im Fernsehen. Er erscheint eher wie eine Westerpfütze.
Die Entlarvung der reinen Geldgier entlarvt auch die, die sich das Programm zur Entmenschlichung der Welt auf die Fahnen geschrieben haben. Der Mann, der sich vor die Kamera stellt und behauptet, wir könnten uns den Luxus des Sozialstaates nicht mehr leisten, braucht sich um sein Auskommen nicht zu sorgen.
Von dieser Position herab lässt es sich trefflich predigen gegen den Normalmenschen, der in einer ganz anderen Position steckt und nicht weiß, ob er in einem Monat oder in zwei Monaten noch seinen Status halten kann.
Westerwelles Programmatik ist zu offensichtlich. Er und mit ihm die FDP spekulieren in Sachen Politik nicht anders als in Sachen Börse. Ran an den Speck und frech eingekauft und verkauft. - Wir grillen heute, was uns vor den Spieß kommt. Und wenn es Menschenfleisch ist.

Die Westerwellen unserer Gesellschaft haben sich entblößt, ohne an der Macht gewesen zu sein. Dazu gehört schon ein gehörig Maß an Frechheit und Dreistigkeit. Da sollen Alte den Löffel abgeben und Gewerkschaften sind Verräter und: Wir können uns diesen Sozialstaat nicht mehr leisten.
Tipp:
Wählen wir die FDP an die Macht und geben ihr vier Jahre Zeit. Danach wird sich nie wieder die Frage stellen, ob man die FDP wählen kann oder nicht. Allerdings sollte die FDP alleinregierende Partei sein. - Einfach nur um einmal klar zu machen, was wirklich dabei rumkommt.
Die Grünen haben den Doppelnamen erfunden, um ihren Kindern die Orientierung im Rotationsmodus leichter zu machen.
Die FDP ringt noch um eine Fahrkarte nach Texas, um sich dort die Ranch von Georgy anschauen zu dürfen. - Lasst sie fahren. Und kauft euch um Gottes Willen keinen Spiegelartikel für 50 Zent!
Früher war die FDP noch eine Partei, die von ernst zu nehmenden Persönlichkeiten geführt wurde. Heute - ganz der Frechheit des Kapitals angepasst - lässt sie gerne rotzlöfflige Jungs an der Spitze stehen. Leute, die mal eben das Maul aufreißen und dabei fast einen ganzen Karpfen verschlucken können.
Aber besser ist das! Denn so erkennt man intuitiv, welche Masche in dieser Partei gestrickt wird. - Interessant ist nur, ob dieser Mensch auch so reißerisch lamentieren würde, wenn er am finanziellen Nullpunkt stünde.
bigbud, 02.04.2008