George W. Bush und seine Macher sind mit Argumenten nicht erreichbar.
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Welchen Weg sollen wir gehen?


George W. Bush, der Baptist, der trockene Trinker, derjenige, der es zu etwas gebracht hat - dieser Mensch hat geäußert, dass er den Vater im Himmel befragt hat, bevor er den Krieg im Irak anfing. Was tut er, wenn er im Kartenspiel betrügen will und anschließend seinem Mitspieler die Karten aus der Hand schlagen will? Betet er vorher?

Die alte mittelalterliche göttliche Absegnung eines Krieges nimmt dieser Mensch für sich in Anspruch. Er ist aber nur ein Vertreter amerikanischer Konzerninteressen.

In den richtigen Kreisen aufgewachsen, früh aller Skrupel verlustig geworden, ein Diener des Kapitals wie er im Buche steht. Er verkörpert eine Art Produkt des neoliberalen Zeitgeistes und gleichzeitig die Planierraupe dieser ideologischen Richtung. Er ist der Roboter, der zum Schutze seiner Erbauer die Menschen knechtet und tötet.

Einem Menschen in solch einer Funktion ist kaum ein Gebet zuzutrauen! Und wenn, dann nicht ernsthaft.

Bei einem solchen Menschen ist die Beeinflussung durch seine Macher viel zu groß und mächtig. Warum sollte solch ein Mensch je einen eigenen Gedanken fassen! Hat er die Notwendigkeit dazu? - Mit großer Sicherheit: NEIN!

Eher versucht General Motors Arbeitsplätze zu erhalten.

George W. Bush und seine Macher sind mit Argumenten nicht erreichbar. Rumsfeld und Co sind ausschließlich am Geld interessiert und an der Durchsetzung der Ziele ihrer Hintermänner. Das einzige, was Gerhard Schröder unbedingt zugute gehalten werden muss, ist, dass er genau diese Gefolgschaft des Kapitals zumindest nicht offen gepflegt hat. Die amerikanische Administration geht damit ganz offen um und die Politiker der Welt werden sich ebenso in diese Richtung entwickeln.

Die freche Offenheit - das Bekenntnis zum Kapitalbandentum - ist die Neuerung, die der amerikanische Präsident zelebriert und damit sogar bei der aufgeweichten Masse ankommt. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten erleben, wie alle Politiker diesen Weg gehen werden.

Damit ist die Zukunft besiegelt. Es wird niemanden mehr geben, der verantwortlich und aufrecht das Wort für die Benachteiligten erhebt. Das Bedenken der Schwierigkeiten anderer wird aus unserer Welt ausgemerzt werden. Ausgerottet, unmodern, naiv, dumm. Wer sich einer menschlichen Staatsform auch nur gedanklich nähert, wird in der Öffentlichkeit zum Idioten.

Alle demokratischen Denker der Antike haben scheinbar umsonst gedacht! Die gesamte Philosophie scheint nur Hobby gewesen zu sein - angesichts der Bush-Realität. Sinn und Zweck ist nur Geld. Das Geld in den Händen bestimmter Leute.

George W. Bush ist eine Kraft, die es fertiggebracht hat, Sympathie gegenüber dem Islam in Menschen zu erzeugen, die niemals von sich selbst gedacht hätten, dass sie diese Menschen je verstehen würden. George W. Bush hat die Welt polarisiert in gut und böse. In schwarz und weiß, in reich und arm, in berechtigt und unberechtigt. Diese Polarisierung musste eintreten, um überhaupt die Chance vorzubereiten, dass die breite Masse aufwacht und selber denkt.

George W. Bush verkörpert den Wegbereiter eines einseitig geprägten menschlichen Daseins. - Üble Ausweglosigkeit. Er bereitet selbst den Boden zum Umdenken. Seine Dreistigkeit hat schon so manchen Langschläfer wach gemacht. Es ist zu hoffen, dass er in den Tagen seines großen Hände-in-Unschuld-Waschens die Bedrohlichkeit des globalen Wirtschaftsliberalismus nicht kaschieren kann.

Aber bekanntlich schlafen die Menschen sehr schnell wieder ein und sind ganz überrascht, wenn die nächste Achse des Bösen überfallen wird.
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Letzte Aktualisierung am 20.03.2005

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