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Genickbruch der Wachtturmtheologie

WASG PDS die Linke

Der harte Kern der SED, kondensiert und konzentriert übriggeblieben in der PDS, machthungrig und ideologisch verbohrt, beweist seit Jahren die unbedingte Bereitschaft zur Macht. Für die Beteiligung an irgendeiner Regierung verraten sie in vorauseilendem Gehorsam sämtliche sozialen Werte und kriechen Konzernen und deren Handlangern in den Dickdarm. Sie sind Vorreiter und Verwirklicher der Privatisierung, sie verachten die Menschen.

Unter ihnen und ihren Sympathisanten tummeln sich massenweise Antisemiten nach der guten alten deutschen Fasson. Sie sind begierig, in Deutschland an der Macht beteiligt zu werden.

Es gibt Gerüchte, dass sie die WASG erdacht, geplant und realisiert haben, um in Westdeutschland einen Fuß in die Tür zu setzen. Mitte 2007 soll die Fusion von zwei Parteien stattfinden. Dabei besteht die WASG nur aus Pappfiguren, aufgestellt von der PDS. WASG und PDS vereinigen sich zur Linken. Konzernfusion als Stilmittel sozialistischer Parteien. Was für ein Witz!

Gregor Gisy, das redegewandteste Weichei aus der Rest-SED, spielt der Öffentlichkeit den sozial interessierten Politiker vor. Doch sein Interesse ist die alte Macht der SED. Das verbindet ihn mit Oskar Lafontaine. Der hat auch nichts mehr zu verlieren.

Die linke Suppe, die mit der Fusion von WASG und PDS gebraut werden soll, ist wirkungslos im Bezug auf die Neoliberalisierung des Landes. Vielmehr verrührt sie sich in einen undurchsichtigen und oft geschmacklosen Eintopf von ideologisch vollkommen verfeindeten Linksintellektuellen und gestrandeten Menschen "mit ohne jede Aussichten". Diese Formation, die einst die SPD-Enttäuschten auffangen sollte, besteht nur noch aus altbewährtem Sozialistenmaterial, Menschen mit Machtträumen.

Wer gehofft hat, dass die WASG als eigenständige Entwicklung der Interessen-Vertreter der Menschen in Deutschland werden könne, musste zusehen, wie Funktionäre, scheinbar allesamt aus einer Küche, den Brei zusammenkochten. Schwammige Formulierungen in Urabstimmungen wurden konsequent im Interesse der PDS-Fusionisten-Funktionäre ausgelegt und der Beteiligung an Regierungsverantwortung mit allen Mitteln der Verlogenheit der Weg bereitet.

Wer heute noch in der WASG Mitglied ist, ist entweder einer der von der PDS voll Verarschten oder er ist einer der Verarscher. Einer der Funktionäre, die eigentlich aus Gewissensgründen nicht mehr schlafen können dürften.

Bremen hat diese Kaputt-Partei ins Parlament gewählt. Warten wir ab, was sich daraus ergibt. Wahrscheinlich nichts Gutes.

Von der "Linken" ist nichts Soziales zu erwarten. Sie stellt sich nach außen als sozialistische Partei dar, spielt aber im Konzert der Konzernkriecher eine der ersten Geigen. Macht ist ihr Ziel. Sie sammelt all das menschliche erfolglose Geldgiergerümpel um sich, die meisten sind nur Postenjäger. Viele mit Gewerkschaftsausbildung und festem Gewerkschaftsdenken, das daran gewöhnt ist, unkündbar und für den Arbeitgeber ach so wichtig zu sein.

Zitat aus basis-demokratie.de:

Gestern wurde ja das Ergebnis der Urabstimmungen der beiden Fusionsparteien bekannt gegeben.

Was mit der PDS ist, interessiert mich nicht wirklich, aber zum Ergebnis der WASG will ich mal ein paar Zeilen schreiben.

Nur 49,8% Beteiligung an der Urabstimmung

Von den 11.375 stimmberechtigten Mitgliedern waren über den Beitritt zu einer erneut umbenannten PDS offensichtlich schon 3.300 Mitglieder so begeistert, dass sie ihr Interesse an diesem Vorgang, mit der Einstellung der Zahlung ihrer Beiträge ausgedrückt haben.

Auf jeden Fall haben dann nur 49,8% der Mitglieder = 5.512 sich überhaupt noch an dieser Abstimmung beteiligt.

Davon haben dann 87,7% = 4.625 sich für den Beitritt in die Linkspartei und 830 sich dagegen ausgesprochen. Ein Mitglied enthielt sich, 56 Stimmen waren ungültig.

Festzuhalten bleibt, dass mit dem parlamentarischen Erfolg der Linkspartei, die Bewegung eines antineoliberalen Bündnisses gestorben ist. Aber wer weiß, Totgesagte leben bekanntlich länger und aktuelle Umfragen sehen in einigen Bundesländern ja sogar Zuwächse der Linkspartei auf Kosten der CDU.

Für mich bedeutet es jedoch, dass man (Die Linke.) hier einen Kurs fährt, der von der Bevölkerung höchstens kurzfristig angenommen wird.

Strategisch gesehen, hat die WASG mit diesem Entschluss sich auf ein totes Pferd gesetzt und reitet mit optimistischem Hurra-Geschrei ins politische Niemandsland. Letztendlich wird diese 4-12%-Partei spätestens bei den nächsten Bundestagswahlen sich der SPD anbiedern müssen, von der sie allerdings wegen personellen Fehlbesetzungen, wie die Pest gemieden wird.

Hartzilein

www.youtube.com/watch?v=_FHwItRKbyQ


Unter den Ablehnern der Fusion sind in diesem Beitrag zahlenmäßig nicht diejenigen erfasst, die schon lange aus der WASG ausgetreten sind. Einer von diesen ist der Betreiber der Online-Polemik und einer auch der Verfasser obigen Kommentars.
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