Schicksal der ganzen Menschheit
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Zukunft - heute und morgen


Die Welt wird zu einer Nation. Der Weltwirtschaftspräsident ist der mächtigste Mann überhaupt. Er hat eine handvoll "Freunde", die seinem Reichtum und seiner Macht in etwa nahe kommen. Sie bestimmen das Schicksal der ganzen Menschheit.

Die Weltbevölkerung hat sich ihrem Schicksal ergeben: Sie ist global überreizt, ungebildet, medien- und drogenabhängig.

Seit 1984 drängen uns die Weltpolitik und die Medien in eine bestimmte Richtung:

Religiöse Differenzen und menschliche Ungleichheiten Nordafrikas, Klein- und Zentralasiens höhlen das Weltgebäude angeblich aus. Dieses macht die Menschen allgemein dazu bereit, kriegerische Anektionen - vor allem die in Kleinasien - zu bejahen. - Das rein wirtschaftliche Verlangen der westlichen Nationen an dem dort vorhandenen Reichtum an Erdöl und Erdgas wird in der Öffentlichkeit nicht breitgetreten.

Das Regieren reduziert sich zunehmend auf die halboffen gestellte Frage, wie der Nachbar am anderen Ende der Welt schnell und effizient wirtschaftlich oder notfalls kriegerisch geschluckt werden kann. Mit der Libyenkrise (1984) schlüpfte der politische Fuß in den Schuh, der unliebsame Regenten Erdöl besitzender Länder kickt. Zur Socke am Fuße dieser Politik ist die Weltbevölkerung gemacht worden. - Niemand ist unbeteiligt! Jeder verantwortet jeden einzelnen Toten in diesen Wirtschaftskriegen. Wenn auch der Einfluss der unteren Bevölkerungsschichten auf das reine Abnicken dieser Kriege reduziert ist.

Damit ist nach aller menschlicher Vernunft die große Schwäche der Menschen klar: Vor der Suche nach vernünftigen Problemlösungen steht die Verdrängung anderer mit Gewalt. Sollte dieses tief in uns sitzende "Böse" die Denkgrundlage für die evolutionistische Theorie sein? Oder fällt es den Menschen heute aufgrund der Evolutionstheorie einfach leichter, das Tier im Menschen zu akzeptieren? Nimmt der Mensch sich den Affenfleisch fressenden Affen zum Vorbild und als Rechtfertigung?

Die allerneueste Entwicklung der Menschheit ist ein Produkt der Globalisierung - einst beschlossen von ranghöchsten und reichsten Mitgliedern der Spezies Mensch. Durch den Willen dieser Wenigen, die Welt als Ganzes zu besitzen und zu beherrschen, findet genau die Wandlung statt, die Voraussetzung für die Erfüllung schlimmster biblischer Prophetie zu sein scheint. Wer diese Vorhersagen liest, kann sich nicht vorstellen, wie diese Utopien irgendwie möglich werden könnten. - Doch das Neueste vom Neuen bringt selbst die Grundlage für irre Schritte der Menschheit mit. Der Rückfall unter alle Schamgrenzen ist wieder möglich. Und nicht nur das! Der Rückfall, der Rückschritt ist sogar Usus geworden. Eine Einrichtung, die fest im politischen Denken wurzelt.

Die aktuelle amerikanische Regierung entblößt sich durch Naivität und Primitivität. George W. Bush ist ein Glücksfall für die Menschheit, weil er die Bosheit der Mächtigen freimütig widerspiegelt. Er hat den Menschen die Augen geöffnet. Wer nach seinem Auftritt in der Menschengeschichte sein eigenes Leben so wie früher weiterleben will, muss schon die Augen krampfhaft schließen oder auf Dauer wegsehen. - Der muss schon konzentriert der TV-Droge fröhnen und das eigene Hirn abschalten.

Bevor auch nur einer der gedankenlosen jugendlichen Reichen seinen Van abschafft, weil er den Sprit nicht mehr bezahlen kann oder bezahlen will, werden lieber Menschen erschossen, die auf den letzten Ölquellen sitzen. Damit wendet sich der Reichtum dieser Bodenschätze wie eh und je gegen ihre Besitzer selbst. - Was Ölkonzerne seit Jahrzehnten mit der afrikanischen Bevölkerung durchziehen, das wird seit neuestem per Präventionskrieg erledigt. Danach ist Ruhe. Eine ausgewählte Regierung ist eingesetzt, die die eigenen Leute arm aber ruhig hält. Damit ist eine These Horkheimers in einem weiteren Fall bestätigt: Der Staat verfolgt unverhohlen die Ziele privater Monopolisten. Dies ist die Zeitmarke zu einer tiefgreifenden Wende der Welt.

Der Glaube an Gott ist ein doppelter Trost. Er befreit zurecht von der Mitverantwortung an dieser Entwicklung und gibt seinen Anhängern den Status derer, die schon Jahrhundete zuvor ein solches menschenverachtendes System ablehnten. Doch es fehlen die Märtyrer. Keiner der Gläubigen kommt in Konflikt mit der Geldverrücktheit dieser Welt. Alle sind wohl eingeordnet ins System und schauen sich die Kriege im Fernsehen an.

Aber was kann der einzelne schon ausrichten?! Leben wir nicht alle in dem Bewusstsein, nichts, aber auch gar nichts ausrichten zu können?

Hier ein paar Vorschläge, was jeder kann:

  • Fernseher abschaffen, Radio abschaffen, damit durch Gebührenwegfall ein Signal gesetzt wird.
  • Fernseher abschaffen, Radio abschaffen, damit das eigene Denken wieder einsetzt.
  • Fernseher abschaffen, Radio abschaffen, damit die Beeinflussung keinen Empfänger mehr findet.
  • Fernseher abschaffen, Radio abschaffen, damit die Entwicklung des eigenen Landes wieder eigene Wege geht. Nämlich die der in diesem Land lebenden Menschen.
  • Sich im einzigen Medium, das noch relativ frei ist, zu Wort melden. Im Internet.
  • Blamage nicht scheuen. Weisheit kommt nicht durch Geburt oder Gene.
  • Lesen, die geistige Konfrontation suchen.

Die drei alles beherrschenden Übel dieser Welt sind: Geldglaube, Schicksalsglaube und das Fernsehen. Als viertes Übel dürfen wir den Menschen selbst benennen. Den Menschen, der oberflächlich und gedankenlos seinen Mitmenschen verstößt, wenn der eigene Teller nicht mehr übervoll ist.

Es gab einmal einen Titel für bestimmte Leute. Der hieß "Friedensforscher". Vielleicht gibt es diesen Titel immer noch. Aber berechtigt ist sein Dasein nicht! Denn keiner dieser Herren wendet sich entschieden gegen die geldabhängige Entwicklung der Menschheit. Sie integrieren in ihre "Friedensforschung" das kranke System und begreifen nicht, dass sie dem zügigen Fortkommen der alles niedermetzelnden Globalisierung Vorschub leisten.

Vielleicht verdrängen die Friedensforscher den nahen Bezug von Geld und Krieg, um ihren Job als Friedensforscher nicht zu gefährden.

Die Trumpfkarte im Spiel ist der Mensch selbst. Doch bis der Hamburgerfresser bei Mac Donalds das kritische Denken anfängt, wird es noch 4004 böse Kriege geben, 5 Weltkriege und 28 Wirtschaftszusammenbrüche:

Hier der Text der Vorschau:

Themenabend: Hilfe, wir werden zu fett

1. Schöne fette Welt

Die Dokumentation vermittelt Einblicke in das Räderwerk eines Weltwirtschaftssystems, das unweigerlich in die "Globadipositas" führt. Die krankhafte Fettsucht - Adipositas - ist auf dem Vormarsch. Landflucht und mangelnde körperliche Betätigung, Urbanisierung, die Globalisierung des Nahrungsmittelmarktes und insbesondere die immer weiter um sich greifende Ernährung mit leicht verfügbaren, aber zu fett- und/oder zuckerhaltigen Nahrungsmitteln tragen zur Globalisierung des Fettsuchtproblems bei. Folgeerscheinungen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und bestimmte Formen von Krebs.

Die Gesundheitssysteme der reichen Länder werden vielleicht noch in der Lage sein, diesem Problem zu begegnen. Für die Mehrzahl der so genannten "Entwicklungsländer" wird es eine Katastrophe sein. Die Verschlechterung der allgemeinen Gesundheitssituation in einem Land bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum ist nur scheinbar ein Widerspruch. Laurence Sarfaty dokumentiert, wie die "Globadipositas" bereits in China und Mexiko Einzug gehalten hat, zeigt aber auch Bemühungen einzelner Länder oder Initiativgruppen, die der weltweiten Ausbreitung dieser Epidemie Einhalt gebieten könnten.

Der Wirtschaftswissenschaftler Barry Popkin leitet die Abteilung für Ernährungsepidemiologie der Universität North Carolina. Zurzeit arbeitet er im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation an Untersuchungen zur Ernährungslage in Ländern, die sich in einem wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozess befinden. Für ihn steht fest: Die Agrar- und Nahrungsmittelindustrie spielt eine Hauptrolle bei der weltweiten Zunahme der Fettsucht. Ohne aktive Unterstützung durch die Industrie werden die Länder dieses gesundheitspolitische Problem nicht allein lösen können.

2. Der Krieg der Kilos

Krankhaftes Übergewicht ist in ganz Europa zu einem Problem geworden. Die Gesundheitsbehörden schlagen Alarm. Unsere Kinder werden immer dicker. Schuld sind ungesunde Lebensweise, Fernsehen, falsche Ernährung - weitaus stärker als erbliche Faktoren. Bisher schien das Problem an Europa vorübergegangen zu sein, doch neueste Studien sprechen eine eindeutige Sprache: Krankhaftes Übergewicht ist in Europa ein im Wortsinne ebenso schwerwiegendes Problem wie in Amerika.

Gelegentlich wird immer noch bezweifelt, dass es sich wirklich um eine Krankheit handelt. Man zeigt mit dem Finger auf dicke Menschen und meint, sie seien selbst an ihrem Unglück schuld, verkennt dabei jedoch die wahre Problematik. In Europa sind es vor allem soziale Randgruppen, Migranten und generell sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen, die mit diesem Problem zu kämpfen haben.

In Großbritannien ist dieser Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Notlage und Adipositas besonders klar nachgewiesen worden.

Das Amt für Nahrungsmittelsicherheit ist darum bemüht, richtige Ernährung und Freude am Essen wieder populärer zu machen. In Fleurbaix und Laventie, zwei Städten in Nordfrankreich, arbeiten Wissenschaftler seit zehn Jahren an einer breit angelegten Studie. Finnland ist das einzige Land in Europa, das landesweite Informations- und Vorbeugungsprogramme durchführt. Hier konnte die weitere Zunahme der Krankheit gestoppt werden. In Deutschland verlangen die Verbraucherverbände, dass die Kennzeichnung von Lebensmitteln zukünftig ausreichend klare und umfassende Informationen enthalten muss. Auf EU-Ebene wird eine immer größere Zahl von Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht. Die Volkskrankheit Übergewicht könnte offiziellen Angaben zufolge in 20 Jahren Kosten von 100 Milliarden Euro verursachen - so viel wie das heutige EU-Budget. Die wichtigen Entscheidungen in Sachen Volksgesundheit lassen jedoch auf sich warten.
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