Die größte SÜnde der Welt. Alle sind ihr verfallen.
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Die Sünde der Welt


Viele Menschen glauben daran, die Welt sei der Kampfplatz zwischen den guten und bösen Mächten. Man versetzt sich in Angst um den Ausgang dieses Kampfes und achtet gewissenhaft darauf, das eigene Verhalten darauf auszurichten, den guten Mächten in diesem Krieg der Geister und Dämonen nicht durch Sünde zu schaden. Das eigene Verhalten wird peinlich darauf überprüft. Noch genauer wird das Verhalten des Glaubensbruders betrachtet.

Die Vermeidung der Sünde schreiben sich alle Religionen auf die Fahne. Spitzenreiter in diesem guten Kampf um höchstmöglich maximierte Sündlosigkeit sind die Zeugen Jehovas, dicht gefolgt von der Katholischen Kirche, die die Macht über die Sündenvergebung dazu nutzt, ihre Gläubigen von sich abhängig zu machen.

Alle Religionen streben nach dem Ausmerzen der Sünde aus dem Leben ihrer Gläubigen. Bei aller Unterschiedlichkeit der Regelwerke, die sich die Religionen selbst auferlegen, haben sie alle eins gemeinsam: Sie erheben den Anspruch auf den richtigen Weg, der zu Gott führt.

Selbst atheistische Glaubensgemeinschaften legen für sich und ihre Umwelt fest, was richtig und gut ist.

Doch eines scheinen alle zusammen nicht zu wissen!

Sie wissen nicht, dass sie allesamt nach ihren eigenen Maßstäben der Verdammnis verfallen sind. Denn sie sind als Gesamtheit religiöser Anstrengung und als einzelner Mensch komplett einem teuflischen System verfallen und dienen ihm mit Freuden!

Sie sind alle der Habsucht verschrieben und geraten in Verzückung, wenn sie auf Kosten der Allgemeinheit ihren Reichtum vermehren können. Sie investieren ihr Geld in Aktien und beauftragen auf diese Art ganze Teams gewissenloser Gesellen, die einzig danach trachten, mit allen Mitteln den Gewinn ihres Unternehmens zu maximieren. Sie bedienen sich weltlicher Einrichtungen, die einzig darauf angelegt sind, Menschen nach allen Regeln der Kunst auszunützen und auszubeuten.

Die Sünde der Habsucht ist das größte Bollwerk, das ein etwa tatsächlich existierender Satan errichten kann, um Gott aus dieser Welt wegzufegen. Wenn es darum geht, die Menschheit aus der Hand Gottes ins Verderben zu reißen, ist der Weg über die Habsucht das erfolgreichste Projekt, das Satan jemals durchgezogen hat. Satan hat mit dieser Taktik verstanden, den Kampf zwischen Gut und Böse schon lange für sich zu entscheiden.

Alle bieten fröhlich mit! Die Katholiken, die Evangelischen, die Baptisten, die Moslems, die Buddhisten, die Zeugen Jehovas und was es alles an Glaubensrichtungen auf der Welt gibt. Alle rennen blind trotz Sündenvermeidung ins Verderben und verhelfen Satan zum frühen Sieg!


Wie in den frühesten Phasen der Menschheitsentwicklung werden Menschenopfer dem Gott des Gewinns dargebracht. Wie früher Jungfrauen geopfert wurden, werden heute Menschen geopfert, die - jungfräulich unberührt von Konzernzugehörigkeit - auf das Überleben durch Arbeit angewiesen sind. Sie werden systematisch um den Ertrag ihrer Arbeitskraft gebracht und langsam aber sicher ausgehungert und beiseite geschafft.

Das heutige System der Konzernherrschaft ist so gesehen die bereits seit langem verwirklichte Herrschaft Satans über diese Welt. Keine Religion und keine noch so ernsthaft über die Welt entrüstete Glaubensgemeinschaft hat sich von dieser Herrschaft der Konzerne ferngehalten. Sie sind alle tief darin verwickelt und stehen bis zur Hüfte im Schlamm. Sie sind bewegungsunfähig und klagen Gott an, warum er dies alles zulässt!

Je weiter die Herrschaft der Konzerne ausgebaut wird, desto näher liegt der Durchbruch der offenen Gotteslästerung durch den Holocaust. Wie in den Zeiten der Weimarer Republik die Zukunftshoffnungen der Menschen dem blanken Gewinn der Konzerne geopfert wurden, blockiert heute das von allen Menschen unterstützte Bollwerk der konzernorganisierten Habsucht eine friedliche menschenfreundliche Welt.

Die krasseste Attitüde liegt darin, dass die Gewinnsucht zur allgemeinen weltweit verbreiteten Mode geworden ist. In vielen gesellschaftlichen Kreisen hat sie bereits religiöse Züge angenommen.
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Letzte Aktualisierung am 08.011.2006

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