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Zwischenbilanz Merkel

Wie schön kann doch die Welt sein! Der G8-Gipfel ist erfolgreich absolviert, Bush ist akzeptiert, die ganze Welt ist erobert. Alle kennen Merkel.

Der künstliche Aufschwung aus Konzerngnaden verpufft. Was bleibt, ist eine für den normalen Menschen deutlich spürbare Inflation, es bleibt das altbekannte Gefühl, wieder über den Tisch gezogen worden zu sein. Wieder sind alle menschlichen Belange im Schredder des freien Marktes verschwunden. Wieder haben die Konzerne freie Hand.

Angela Merkel, die Gute-Eindruck-Dame des Bundes unterscheidet sich nur leicht vom Bundesschwanzler Schröder. Sie macht Konzernkompromisse. Sie baut Brücken des Geldes direkt in die Taschen derer, die nichts mehr brauchen. Als Ausgleich haben wir eine beispielhaft fruchtbare Familienministerin. Da bewegt sich was.

Die Rente ist erfolgreich reformiert. Während die Rente einmal auf der Basis dreier Generationen funktionierte, sind inzwischen nur noch anderhalb Generationen involviert. Demnächst können sich die Rentner das Geld selbst überweisen. Oder direkt aus dem Nachtschränkchen nehmen. Das ist wirkliche Entbürokratisierung.

Aber langsam wird die Propaganda-Decke für den Betrug zu kurz. Mehdorn blamiert sich mit seiner offenen Ausbeutung aufs Schärfste. Roland Koch kommt trotz Kinderknast und Ausländerbeseitigungsprogramm nicht an die nationalsozialistische Kurnaz-Handlung Steinmeiers heran. Der Reigen der Arbeitsplatzvernichtung hält wieder Einzug. Die Gewinnsucht der Großen und der Ausländerhass der Kleinen sind die beiden altbekannten Achsen des "Guten" in Deutschland.

Eltern geben ihre Kinder auf oder bringen sie sogar aktiv um. Die Reichen sitzen tief in ihre Ledersessel gedrückt und beobachten mit Abscheu die Entwicklung. Nicht wissend, dass sie selbst mit ihrer rigorosen freien Marktwirtschaft dies alles verantworten.

Aber gut, dass das Rauchen in Kneipen verboten ist. Leider ist der Geschlechtsverkehr im Schlafzimmer noch erlaubt. Da sollte die große Koalition einmal mutig sein und auch das Koitieren im Schlafzimmer in Angriff nehmen. Wegen der erderwärmenden Männer und Frauen und dann auch später aufkommenden Kinder. Der Abgasfilter für Hauskamine ist ja schon Vorschrift.

Bundesbacke Merkel spürt, dass sich die Schlinge zuzieht. Das Jahr 2008 hat sie zum Schlüsseljahr gemacht. Doch es ist nicht das Jahr der Schlüsselkinder. Die müssen weiter und immer näher an der Armutsgrenze leben. Merkel spürt nur die Schlinge um den eigenen Hals. Der Rest der Bevölkerung spielt für sie nicht so eine große Rolle. Deutschland ist für sie wichtig. Das Deutschland, das nach außen prahlt und sich schleichend in Zerstörungskriege wie in den in Afganisthan einmischt.

Während Bayern wieder eine Sonderrolle spielt und bayerische Politiker danach ausgesucht werden, ob sie trotz Nüchternheit wie Besoffene klingen, verkommt Deutschland unter der Hand der großen Angela-Koalition zum Aufschwungbetrugsgebiet Nummer eins. Konzerne dürfen weiter wüten, wie sie wollen. Die Volksverarschung hat sich noch erfolgreicher ausbreiten können. Merkel hat ihr Gesicht dafür gegeben.

Kohl war eine Marionette, Schröder war eine Marionette und Merkel ist eine Marionette. Sie wirkt zwar nicht so elegant wie Kohl, dafür lässt sie die Sau nicht so raus wie Schröder.

Der freie Markt ist unser Bundeskanzler. Er verleiht den Konzernen alle Rechte. Der freie Markt ist nicht abwählbar. Auch nicht schrittweise oder fließend. Der freie Markt ist die Doktrin und die Mode unserer verirrten Gesellschaft. Lasst die Kinder sterben. Das hat Unterhaltungswert. Wer könnte sich einen spannenderen Krimi ausdenken!

Gut dass die Katholiken so stur sind. Sie werden den Selbstmordwiderstand vom Islam nicht übernehmen. So kann sich Deutschland unter der Herrschaft der Konzerne noch viele Jahre in Ruhe ausbeuten lassen. Merkel, du bist unsere sympatische Bundessau. Du hast die Macht, aber gräbst unser Grab - lässt es weiter graben. Du hast die Fäden in der Hand, lässt Deutschland aber zu einem Kindermörder-Deutschland werden. Das wird deine Verantwortung sein. Wenn du mal in fetter Rente sitzt, sollst du dich dieser Verantwortung erinnern.
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