Die Freiheit der Presse besteht in der Wahl, wie weit sie aus dem After des Neoliberalismus herausragt.
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Freie Presse


"Quer durch alle Parteien wird die Pressefreiheit verteidigt," hieß es in den Nachrichten am 06.02.2006.

Wie frei ist die Presse wirklich? Ist sie nicht abgrundtief abhängig von Konzernen? Ist sie nicht Sklave und Handlanger der Globalisierung?

Die "freie" Presse ist konzernverführt. Sie ist Gläubige einer zum Naturgesetz hochstilisierten Globalisierung. Nicht realisierend, dass Neoliberalismus und Globalisierung nur Werkzeuge in der Hand der US-amerikanischen Finanz-Elite sind. Die "freie" Presse ist die Fundamentalistin der Globalisierung.

Die "freie" Presse ist die moderne Sklavin geistiger Unfreiheit. Sie folgt dem Globalisierungswahn blind und willig. Die "freie" Presse macht sich zum Handlanger der weltweiten Unterdrückung der Menschen durch Konzerne. Sie nimmt sich aber die "Pressefreiheit", Religionen zu beschmutzen.

Für die ach so freie Presse ist es blamabel, sich für die Menschen einzusetzen und die Globalisierung als das zu benennen, was sie ist: die erfolgreiche Unterdrückung der Regionen unter US-amerikanische Wirtschaftsdiktate.

Diese andauernde Unterdrückung kriegen auch die Menschen in islamischen Ländern zu spüren. Sie lehnen sich auf. Sie haben keine Öffentlichkeit, wenn sie nicht Gewalt anwenden. Denn die Presse ist so frei, die Probleme der Menschen geflissentlich zu übersehen, die sich durch die globale Konzernherrschaft auftun.

Die Presse ist so frei wie sie das konzernkontrollierte Medium (den Dickdarm der Konzerne und ihrer verbündeten Politiker) nicht verlässt. Die "freie Presse" traut sich nicht an die frische Luft. Sie verharrt in der wohligen Wärme ihrer Kontrolleure.

Pressefreiheit Die "freie" Presse ebnet den Ultra-Reichen dieser Welt den Weg und scheißt auf die Menschen und die Probleme, die sich durch Globalisierung und Neoliberalismus bilden. Die "freie" Presse kriecht den Wirtschaftsdiktatoren hinten rein.

Das Denken ist schon soweit der Globalisierung und dem Neoliberalismus verhaftet, dass ein Peter Sloterdijk aufgrund von Verkaufszahlen, aufgrund von Vermarktungserfolg zum Philosophen erhoben wird. Verkaufserfolge sind der einzig wahre Parameter der Konzernwelt. Die "freie" Presse sitzt ganz freiwillig in diesem Knast der wirtschaftlichen Abhängigkeit. Die "freie" Presse hat sich das eigene Denken abgewöhnt, um ihr globalisiertes Einkommen nicht zu gefährden. Die "freie" Presse ist soweit runtergekommen, dass sie ohne Gewissensbisse auf den unter der Herrschaft der Konzerne übriggebliebenen Autonomie-Gefühlen der Menschen herumtrampelt.

Die "freie" Presse ist nur ein weiteres Werkzeug in der Hand der Globalisierer und Neoliberalisierer. Sie nimmt sich die Freiheit, geistige Jünger der weltweiten Entmenschlichung durch Wirtschaftsmacht zu sein.

Die "freie" Presse ahmt die Niedertracht des amerikanischen Präsidenten nach und entfacht einen Krieg, der nur den Interessen der Konzerne dienen kann.

So frei ist die "freie Presse"!

In den USA kaufen die 100 größten Konzerne etwa 75% der Sendezeit aller kommerziellen Sender und außerdem mehr als 50% der öffentlichen Fernsehzeit.(3) Das bedeutet, daß sie entscheiden, was im Fernsehen gezeigt wird und was nicht, das Fernsehen ist ihr Privatmedium geworden. Konzernfusionen und -verflechtungen bedeuten dann auch, daß die Radiostationen, Zeitungen und Verlagshäuser einer schrumpfenden Zahl von Zusammenschlüssen gehören, bei einem Anstieg der Wichtigkeit, bestimmte Profitmargen zu erfüllen. Kurz gesagt: Konzerne kontrollieren das "Nervensystem" der USA und in wachsendem Maße unser internationales System genauso. Um so verwunderlicher ist es, daß wir relativ wenig von dem hören, was die Konzerne tun - offensichtlich ist ihnen das ganz recht so. Zeitungen und Nachrichtensendungen sind voll von den Reden und Treffen der Regierungsmitglieder - und das, obwohl deren Einfluß durch die Globalisierung der Weltwirtschaft ständig reduziert wird. Fundstelle
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Kommentare:
Konzernverführt??

Gekauft, ob Printmedien oder TV. Niveau großteils für Amöben, in einigen Aussagen auch auf Stürmerniveu in anderen sogar an Heini Hinkelbein auch unter "der Bock von Babelsberg" bekannt erinnernd, offiziell Reichspropagandaminister.

Solange es Bambis, goldene Kameras und andere Verführungen gibt, wird sich daran wenig ändern. Wir sind eingeladen auf dem "Traumschiff" mitzufahren, nach dem Prinzip Brot und Spiele!

heiner, 06.02.2010
1 Kommentar online

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