Der oberste Grundsatz muss die Basisdemokratie sein.
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Rollenspielsucht

Aufruf für eine neue Linke



Offener Brief an alle Mitglieder der WASG

Geschichte eines Scheiterns,
PDS-Pack hats vereitelt.
Unterzeichner:
Boris Behnke Liebenau
Ursula Sandrock Kassel
Edith Bartelmus-Scholich
Landesvorstand WASG NRW
Toni Weiler Mainz-Kastel
Wolfgang Fladung
Limburg-Weilburg
Manfred Bölkow Krefeld
Peter Lauterberg Marburg
Frank Schmiedel Kassel
Charlotte Ullmann Frankfurt
Dietmar Jokisch
Wolfgang Hagemann
KV Steinfurt
Siegmund Borchert Lausitz
Jürgen Scheffler
Kreisverband Bodenseekreis
Rainer Böß Schwollen
Rüdiger Hentschel Mühlhausen
Dieter Ferber KV Steinfurt
Niels Lange Mühlhausen
Andreas Holznagel
Dr. Winny Dehn Düsseldorf
Manfred Spieker KV Steinfurt
Peter Witheger KV Steinfurt
Bernd Schmidt-Röh
KV Steinfurt
Gisela Strickmann KV Steinfurt
Marc Strickmann KV Steinfurt
Heinz-Jürgen Janssen
KV Steinfurt
Igor Kotjussov KV Steinfurt
Wolfgang Radojewski
KV Steinfurt
Andreas Röttger KV Steinfurt
Manfred Putzig Kreis Steinfurt
Jens-Uwe Habedank
Sprecher KV Kleve
Friedrich Hunold Köln
Wolfgang Radojewski
Michael Botschatzke Bremen
Jörg Wagner Kassel
Roland Elsner Lauchhammer
Franz Urbanek WASG Aachen
Barbara Lebelt Hörlitz
Hendrik Lebelt Hörlitz
Rica Graupner Senftenberg
KV-OSL/Brandenburg
Stefan Roth Senftenberg
Rolf Geschwill Hamm
Anita Friedrich Pilippsburg
Mario Gnüchtel
Ortsgruppe Schipkau/KV-OSL
Dagmar Gnüchtel
Ortsgruppe Schipkau/KV-OSL
Antje Kuehne
OG Schipkau / KV OSL
Dagmar Lorenz
OG Schipkau / KV OSL
Hans Jürgen Westpfahl
OG Schipkau / KV OSL
Nicole Schneider
OG Schipkau / KV OSL
Peter Dietrich
OG Schipkau / KV OSL
Ingrid Neumann
OG Schipkau / KV OSL
Dorris Hilche
OG Schipkau / KV OSL
Adele Baumgarten
OG Schipkau / KV OSL
Madlen Roese
OG Schipkau / KV OSL
Andreas Münnich
KV Ebersberg-Erding
Helmuth Schirmer Hildesheim
Ingo Jäckels Köln
Frido Libbert Burgdorf
Reiner Eisen Bad Windsheim
Jürgen Rybarski KV Leer
Hajo Wurch Nienburg/Weser
Frank Wiese KV Rostock
Detlef Behring KV Stade
Karsten Dörre
KV Neubrandenburg
Gerhard Amend
KV Hersfeld-Rotenburg
Dr. F. Olaf Harder Uhldingen
Willi Utzinger
KV Darmstadt-Dieburg
Miriam Einy Offenbach
Peter Bock Vorstand/KV
Darmstadt-Dieburg
Leo Boll
KV Darmstadt-Dieburg
Hartmut Nentwig Otzberg
Volker Reihs Schaafheim
Manfred Bölkow Krefeld
Gerhard Schepper Münster
Landesvorstand WASG NRW
Bernd Schmidt-Röh
KV Steinfurt
Heinz-Jürgen Janssen
KV Steinfurt
Uschi Pawlak
Kreisvorstand Schwalm Eder
Peter Pawlak
Holger Linz
Kreisvorstand WASG Bonn
Hans-G Schütz
Rhein Kreis Neuss
Markus Quodt
Rhein Kreis Neuss
Otmar Ihl
Alfred von Juterczenka Gre-
benstein WASG Kassel-Land
W. Köhler Hombressen
WASG Kassel-Land
K. Heidelbach Hofgeismar
WASG Kassel-Land
Emanuel Kuhn
Liebenau WASG Kassel-Land
Jürgen Bauer
Baunatal WASG Kassel

Werner Mordstein
Framersheim
Uwe Gogolin Essen
Stefan DolgeWASG KV Essen
Lutz Dorawa Bremerhaven
Reinhold Spisla
Gummersbach/Oberberg
Angelika Ohnezeit und
Heinz L. Ohnezeit
WASG KV Essen
Dominik Ohnezeit
WASG KV Essen
Nicole Ruers WASG KV Essen
Heinz-J. Kapischke
WASG-KV Magdeburg-Börde
Hannes Irrlitz Magdeburg
Uwe Jaschinski Witzenhausen
Barbara Jaschinski stv. Vorst.
Witzenhausen
Norbert Nelte Köln
Harry Roggow Egestorf
Uwe Schmitz Nürnberg
Günther Diez Urach
Herbert D. Kluge
Zeven/KV ROW
Mike Nagler Leipzig
Dieter Graffe Bingen
Franz Männer
Bezirksvorstand Berlin
Walter Köhler Hofgeismar
Hans-Jörg Guhla Genthin
Falko Haltenhof Schönebeck
Heiko Mahrenholz Parchen
Ulrich Biermann Westeregeln
Detlef Grzyb WASG
Sachsen-Anhalt, KV Nord
Marion Holz Obernkirchen
Kay Zobel Landessatzungs-
kommission WASG M-V,
WASG Mittleres Mecklenburg
Rolf Pannicke Deggendorf
Achim Fesl Porta-Westfalica
Lars-Uwe Lenk Vorwerk
Börsenfeger Braunschweig
Uwe Hinz Blankenberg
Klaus Schröter Lalendorf
Reiner Sarnow
KV Neubrandenburg
G.Rusche OV Hatten/Wardenburg
KV Oldenburg Land
Volkhard Werkmeister
Nörvenich
Heinz Baumann KV Greifswald
Heike Pietsch Kaufungen
Wilfried Bleh Lüdenscheid
Dr. Haouache Vlotho
Martin Strehler
Mitglied Mv Landesvorstand
Norbert B. Gillmeister
WASG Oberhavel
Rainer Mill Heiligenhafen
KV-Ostholstein
Sprecher-Landesrat SH
Verena Behnk
WASG KV Ostholstein
Klaus-Dieter Meiser Rendsburg
Marco Schardt
WASG-KV Flensburg
Mario Michael Sperling
WASG Berlin-Spandau
Wolfgang Noack Ehemals
WASG Märkischer Kreis
Karl-Klaus Sieloff
Solms (WASG-KV, LDK)
Adolf Tegel Herborn/Lahn-Dill
Reiner Kuntzsch Herborn
Günther Lehmann Darmstadt
Lothar Kuhn Bezirksvorstands-
mitglied in Kreuzberg-
Friedrichshain in Berlin
Armin Heyer Darmstadt
Jörg Werkmeister Nörvenich
Marion Landsrath
WASG Düsseldorf
Thomas Marschner Berlin
Dieter Miemietz
Schatzmeister/S04-Fan
Dr. Ulrike Kölver WASG Berlin -
Friedrichshain-Kreuzberg
Klaus Kohler Wilhelmshaven
Bernd Wilkens KV-Ostholstein
Eckhard Kocker
WASG Darmstadt
Gerald Rusche OV Hatten-
Wardenburg,KV OL-Land
Dirk Piepiorka Wuppertal
Werner G. GaedeSchwerin
Anton Assberger Haldensleben
C. Kaiser Domersleben
Michael Kasten Ludwigslust
Peter Heublein NRW - AHLEN
Wolfgang Marschall Rendsburg
Norbert Meyer
WASG KV Greifswald
Kay Lejcko Zwingenberg
Y. Krause Magdeburg
Henning Sachse 005029
KV Segeberg
Landesrechnungsprüfer
Delegierter Landesrat
A. Giesen KV Gütersloh
Francis Byrne Köln
Stefan Pofahl WASG Ulm
Bernhard Gestermann Moers
Alexander Ditz Mannheim
Ralf Goldbeck Magdeburg
Klaus Zajac Wuppertal
Udo Jörg
Ehem. WASG-KV-St.Wendel
Am Anfang des 21. Jahrhunderts verändern sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in eklatanter Weise. Neue, für uns in Europa nicht mehr für möglich gehaltene Veränderungen kommen auf uns zu. Soziale Errungenschaften werden radikal zurückgefahren oder ganz abgeschafft. Multinationale Konzerne haben die Parteien in ihren Händen und bestimmen die Tagespolitik. Die etablierten Parteien sind ihre willigen Helfer und setzen diese neoliberale Politik gesetzlich um.

Die WASG wurde gegründet, damit sich gegen den neoliberalen Kurs eine Stimme erhebt und dieses Gut in die Bevölkerung getragen wird. Oberste Gebote für die WASG sind eine basisdemokratische Anbindung an die Bevölkerung und die politische Willensbildung innerhalb der WASG von unten nach oben.

Der Charme, welche die neue politische Kraft in ihren Ansätzen ausstrahlt, hat mittlerweile dazu geführt, dass sich Freidenker, Friedensaktivisten, freie Linke, Basisorganisationen und andere emanzipatorische Kräfte in der WASG in dem Bewusstsein gefunden haben, dass sich eine neue Linke nur finden kann, wenn die Vielfalt gegeben ist.

Ein Diskussionsprozess kann nur in Gang gesetzt werden, wenn sich die unterschiedlichen Kräfte entfalten und sich an der politischen Willensbildung beteiligen können. Der Unterschied zwischen der Linkspartei, Teilen der WASG und anderen emanzipatorischen Kräften liegt einerseits im zentralistischen Denken und andererseits im Basisdenken. Diese Herausforderung wird angenommen, obwohl sich hier kulturell völlig unterschiedliche politische Ansatzpunkte verbergen. Ob und wie diese unterschiedlichen Kräfte zusammengeführt werden können, ist völlig offen.

Ein emanzipatorischer und basisdemokratischer Ansatz wird weit mehr Sympathie in der Bevölkerung finden.

Eine neue Linke hat die Aufgabe, gerade in Deutschland den Menschen neue Hoffnung für ein friedliches, humanes und soziales Miteinander in einer sich schnell verändernden Welt zu geben. Links muss ein Lebensgefühl sein. Das heißt, dass sich eine soziokulturelle Vielfalt ergibt, bei der der Mensch weiß, dass er sich entwickeln kann, seine Phantasie und Kreativität dem Gemeinwohl zur Verfügung stellen kann, aber auch weiß, dass er nicht ins soziale Abseits fällt.

Die jetzigen Versuche der Linkspartei und des Bundesvorstandes der WASG, eine vorschnelle Vereinigung der beiden Parteien herbeizuführen, sind kontraproduktiv und schwächen die Position der WASG. Die Sympathie in der Bevölkerung wird radikal zurückgehen.

Deswegen wird der Bundesvorstand der WASG aufgefordert, unverzüglich sämtliche Bestrebungen einzustellen, welche eine beschleunigte Vereinigung der beiden Parteien beinhaltet.

Grundsätzlich wird einem Vereinigungsprozess nicht widersprochen. Dieser muss aber auf jeden Fall von unten nach oben geführt werden, d.h., er muss so aufgebaut sein, dass sich die Willensbildung über Orts- und Kreisverbände gestaltet.

Falls der Prozess positiv verläuft, müssen eine komplett neue Geschäftsordnung und Satzung erstellt werden.

Der oberste Grundsatz muss die Basisdemokratie sein.

Die Unterzeichner wollen bewusst keine zentralistische linke Einheitspartei, da sie die Vielfalt ausblendet und letztendlich zu einer Kaderpartei verkommt. Angesichts der hohen Parteienverdrossenheit ist es wichtig, dass eine neu gegründete linke Partei große Teile der Bevölkerung erreicht und als glaubwürdig wahrgenommen wird.

Deswegen rufen die Unterzeichner dieses Aufrufs alle Mitglieder und Sympathisanten der WASG auf, sich diesem Anliegen anzuschließen.


Initiatoren:

Friedhelm Illian, Lamerderstr. 14, 34396 Liebenau,
Tel: 05676 8991, Fax: 05676 925265
Wolfgang Pilz, Kaufungen, wpilzpilz@gmx.de

Erstunterzeichner und Ansprechpartner/Koordinatoren:

Boris Behnke, Birkenweg 7, 34396 Liebenau,
Tel: 05676 920016, boris.behnke@wasg-nordhessen.de
Ursula Sandrock, Kassel
Edith Bartelmus-Scholich, Landesvorstand WASG NRW
Toni Weiler, Mainz-Kastel
Wolfgang Fladung, Limburg-Weilburg
Manfred Bölkow, Krefeld
Peter Lauterberg, Marburg
Frank Schmiedel, Kassel
Charlotte Ullmann, Frankfurt
Dietmar Jokisch
Wolfgang Hagemann, Steinfurt
Siegmund Borchert, Sprecher Kreisvorstand Oberspreewald Lausitz
Franz Männer, Vorstand im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Jürgen Scheffler, Kreisverband Bodenseekreis
Rainer Böß, Schwollen
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Kommentare:
Nun hat er geholfen, der "offene" Brief? Kaum. Die WASG ist aufgelöst, die Basisdemokratie, ewig neu erfunden, liegt erwürgt im linken Eck. Das schlechte Leben geht weiter, die solidarische Gesellschaft zerbröckelt. Bald geht es neben den Armen auch den Alten an den Kragen.

Dieter Braeg, 19.06.2007
Auch wenn der Schein trügt. Dieser offene Brief hat mehr bewegt als es je diese "Die Linke" je bewegen kann und wird! Da Ulrike Kölver als letztes aufrechtes Berliner Vorstandsmitglied die Verfügung gegen die Auflösung des Landesverbands Berlin der WASG erstritt - hat er etwas bewirkt! Die Basis wehrt sich weiter trotzend der bürgerlichen Verschwiegenheit zu dieser Tatsache.

Darum seid nicht verzagt und rüstet Euch zu neuem weiteren geschlossenen Kampf.

Solidarische Grüße,
Peter Heimann
SAG
peterheimann@web.de
Berlin 27.06.2007
Hessische Landtagswahl, die Listenaufstellung!
Jetzt ist genau das geschehen,was ich immer vorausgesagt habe. Die große Chance als WASG - wirklich etwas neues aufzubauen ist mit den Namen der gewählten Menschen nicht machbar. Die ersten vier Plätze sind mit Leuten besetzt, welche aus den Kaderschulen der bekannten Partei kommen.
Die früheren Sektenparteien haben mit ihrer straffen Führung den Durchmarsch erreicht. Es war richtig - schon im Jahre 2006 die WASG zu verlassen. Vielleicht gelingt es uns ja noch einmal etwas neues aufzubauen.

Friedhelm Illian, 27.08.2007
Bin durch Zufall nochmal auf der Seite gelandet. Ich habe den Aufruf damals mitunterzeichnet und sehe es auch heute noch so, aber die Überschrift über den Unterzeichnern finde ich unangebracht. "Geschichte eines Scheiterns, PDS-Pack hats vereitelt."

Anonym, 03.11.2007
Ich habe es damals so empfunden. Und stehe auch heute noch dazu. Die SED/PDS/Linke ist ein übles Kapitel in unserer Geschichte. Und sie wird in den nächsten Jahren, vielleicht sogar nur Monaten, fürcherlich schrumpfen bis sie so gut wie weg ist.

Rüdiger Hentschel, 03.11.2007
Ich muß mich wundern über Euer Jammern!!! Als der Leverkusener Kreis gegründet wurde, habt Ihr doch alle was dagegen gehabt, ich kann mich noch an den Kreis der Gegner erinnern, Aydin, Bartelmus-Scholich und viele andere. Alle Versuche, eine neue Bewegung zu gründen, sind immer von den gleichen Leuten zerstört worden und Ihr müßtet es doch wissen, auch die SAG wird daran scheitern. Es gibt nur noch einen Weg, schaltet das extrem linke Pack bei einer Neugründung aus, sonst wird es nie klappen.

Helmut Leih, 26.11.2007
nun ja, so ganz ist die idee der basisdemokratie noch nicht vom tisch. dass die idee der basisdemokratie mit der sozialistischen/komunistischen partei PDS nicht vereinbar ist, haben ja nun alle gemerkt, oder? ich war einer der ersten, der schon anfang 2007 davor gewarnt hat, dass die PDS die WASG platt machen will und dass alle demokratischen elemente entfernt werden.

so geschah es.

wer mal schauen will, was in ffm mit einer kleinen splittergruppe geworden ist, der kann ja mal vorbei schauen:

http://Eiserne-Front.org

zur Kommunalwahl 2011 treten wir an -> und wir suchen noch eine menge leute, die mitmachen.

Markus Giersch, 05.03.2008
markus.giersch@rotefront.de
Die PDS wollte die WASG nie platt machen, ich bin eher davon überzeugt, dass die WASG nur Pro Forma hochgezogen wurde. Da wurden mit ein paar netten Worten ein paar Leute aufgestellt, die nur dem Zweck dienten, in diesem Theater der angeblichen Neugründung einer Partei mitzuspielen. Die Akteure wurden ordentlich an der Nase herumgeführt und das Volk sowieso. Alles Theater von der Neugründung bis zur angeblichen Fusion. Ob das das Ende des Theaters ist, bleibt abzuwarten, würde mich nicht wundern, wenn sie etwas anderes tun, als sie erzählen.

Habe damals diesen Brief auch mit unterzeichnet. Allerdings war ich auch damals schon skeptisch, was den Vereinigungsprozess betrifft. War alles nur Show fürs Volk. Kurz vor der letzten ButaWa bin ich als Mitglied des örtlichen Kreisvorstandes zurückgetreten und aus der damals noch WASG ausgetreten, nachdem mir bewusst wurde, in welch eine fragwürdige, undemokratische und durch die PDS vollkommen beherrschte Vereinigung ich da geraten war.

Miriam Einy, 13.03.2008
Auch ich habe diesen offenen Brief unterzeichnet. Gebracht hat es leider nichst.

Aber wir sollten den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern weitermachen. Udo Sattler und ich sind bemüht, uns in einer freien Liste zur Wahl zu stellen. Udo Sattler in Hessen (Lahn-Dill Kreis) und ich in meinem Wahlkreis in Köln. Wir brauchen keine Partei, die uns wieder gängelt. Wir brauchen einfach nur Leute, die zu uns stehen und mit uns etwas erreichen wollen. Auch als Einzelperson kann man in der Politik mitmischen. Setzt euch für eure Belange ein!!!

Ich schreibe regelmäßig Leserbriefe in der Tagespresse. Auch Briefe an die Abgeordneten eures Wahlkreises kann schon viel ausrichten. Macht einfach mit. Traut euch. Politikverdrossenheit nützt uns nichts.

www.aufbruch-der-demokraten.de

Dort könnt ihr euch melden, wenn Ihr nähere Informationen benötigt. Wir sind kein Verein und auch keine Partei. Wir sind einfach nur Leute, die sich zusammengefunden haben, um die Politiker unserer Gemeinden auf den richtigen Weg zu bringen.

Gruß
Friedrich aus Köln, 20.08.2008
Die Überschrift "Für eine neue Linke" war falsch. Sie hätte ungefähr so lauten müssen: "FÜR EINEN NEUEN AUFBRUCH" Ich wollte das eigentlich schon damals tun, aber dann wären sofort noch höhere Gräben entstanden. Wenn wir noch einmal in Bewegung kommen, dann wird er auch in diese Richtung formuliert werden. Im vorab brauchen wir Personen, welche die notwendige Technik beherrschen um Verteiler usw. aufzubauen.

Meine mail: f-illian@t-online.de
Tel: 05676 8991

Friedhelm Illian, 08.11.2008
Die Linkspartei hätte den Namen (Wir handeln link!) tragen sollen.

Helmut Leih, 23.01.2010
Bin auch eine Unterzeichnerin und habe noch nicht aufgegeben. Noch kämpfe ich in der vereinigten Partei für eine Trennung von Amt und Mandat, wenigstens von der Landesebene an aufwärts. Aber es ist schwer, sehr schwer, gegen verkrustete Strukturen, die viele in ihren Köpfen mitgebracht haben, anzugehen. Immerhin gibt es Ansatzmöglichkeiten, es ist noch nichts verloren.

Hätten aber nicht so viele basisdemokratisch eingestellte WASG-Mitkämpfer resigniert und das Parteiprojekt verlassen, wären wir jetzt viel besser aufgestellt. Es ist immer so: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Na gut, vielleicht ist der Druck von außen auch nicht schlecht!

Charlotte Ullmann, 25.01.2010
Schröder hatte schon seine Großmutter verkauft, deswegen musste er, um sein Geschäft am Laufen zu halten, seine Wähler verkaufen. Steinmeier hatte nichts mehr, was man hätte verkaufen können, deswegen konnte er nur noch die Menschlichkeit verraten (Fall Murat Jurnaz) und den Geist des Rassismus rekultivieren. Die Linkspartei als Totengräber einer Bürgerbewegung (WASG) blieb hingegen ihrer Linie treu. Ihr über Jahrzehnte erprobter Machtapparat fand den gegebenen Umständen entsprechend seine lineare Fortsetzung und wurde durch Lafontaine bestätigt. Allen diesen der kapitalistischen Bananen-Demokratie eingegliederten Nutzengewinnern ist eines gemeinsam: Sie leben im Spannungsfeld ihrer abgehobenen Theorien und dem, was politisch durchsetzbar ist. Beides ist das selbe, nämlich nichts. Für die sozialistischen Luftschlösser kann sich niemand etwas kaufen (40 Jahre lang bewiesen) und das Konzern-Bananen-System lässt eine menschliche Entwicklung in Deutschland nicht zu.

Das Parteiprojekt Füsilierung der WASG ist der parteipolitische Kern des Gesamtbetrugs. Der Mensch hat zur Politik zu schweigen und brav zur Urne zu rennen, damit die Lafontaines, Steinmeiers und Westerwelles sich etwas ausrechnen können. Und während Menschen für 2 Euro 50 brutto arbeiten, läuft im Fernsehen die Tagesschau und berichtet über die Spitzenhöschen der aktuell von Film und Funk geehrten Damen. Während Menschen für 2 Euro 50 brutto arbeiten, streiten sich Konzerne und Politik schon lange nicht mehr, wie man sich den Kuchen am unauffälligsten untereinander aufteilt. Während Menschen für 2 Euro 50 brutto arbeiten, reist Westerwelle um die Welt und macht einen guten Eindruck nach dem andern. Während Menschen für 2 Euro 50 brutto arbeiten, bekommen Kassiergeile 2500 Euro in den Hintern geblasen, damit sie ihr neues Auto früher kaufen. Während Menschen für 2 Euro 50 brutto arbeiten, stülpt Peter Sloterdijk im Fernsehen sein Genie nach außen und merkt nicht, wie süß-faulig warm die Luft davon erfüllt wird. Während Menschen für 2 Euro 50 brutto arbeiten, kümmert sich die Politik um sich selbst. Links wie rechts.

Naja, jedenfalls ist das alles besser als ein halbes Pfund Berlusconi.

Nur - wir haben gar keinen Berlusconi!

Rüdiger Hentschel [25.01.2010]
Hallo Charlotte Ullmann und Rüdiger Henschel, in Euren Beiträgen ist doch nur hole Luft!!! Ihr wollt doch nur die ausgetretenen zurück holen, mich könnt Ihr nicht von der Partei Die Linke Überzeugen. Die WASG war 2005 noch ok, Die Linke ist ein Sauhaufen. Wer in diese Partei Eintritt ist geblendet oder politisch naiv. Die WASG hätte in Deutschland mehr erreicht.

www.betrogene-buerger.de

Helmut Leih, 31.05.2010
Richtig. Obwohl die WASG damals auch schon gewerkschaftsverseucht und kommunistenkrank war. Aber die WASG war wenigstens noch eine Bewegung.

Rüdiger, 03.08.2010
Liebe ehemalige der WASG,

auch ich war einmal von der Idee einer Basisdemokratischen begeistert und habe mit einer handvoll Leuten in Schleswig-Holstein begonnen die WASG zu gründen. Die Fusion mit der PDS hatte mich zum Ausstieg bewogen, da ich mir völlig im klaren war, das damit die WASG ihre Unschuld und über Nacht ihre Glaubwürdigkeit verloren hatte. Es hatte einen guten Grund, warum die PDS in Westdeutschland kein Bein anden Boden bekam. Das historische Erbe würde ihen immer wieder ein Bein stellen. Kein Bürger in den alten Bundesländern wollte und will noch etwas von kommunistischen Weltveränderen hören und das führt heute zu einer Stagnation dieser Partei.

Ich hätte mir eine intelligentere Politik gewünscht, doch leider schafft die Linke es ja nicht mal auf Bundesebene ihre Reihen zu schließen. Wenn ich heute mit die Wahlkampfveranstalltungen ansehe und mit einigen der Linkspartei an ihren Ständen diskutiere, wird mir schnell klar, warum diese Partei auf Landesebene so schlecht dasteht. Man sollte schon Argumentationssicher sein und auf alle Frage auch eine Anwort wissen. Es genügt nicht gegen etwas zu sein, sondern sollte auch Lösungsansätze parat haben.

Und ich wundere mich über so einige Problemfelder, wie z.B. in S-H die Belt-Querung. Da wir gegen dieses Projekt, was ich als absolt gut und Völkerverbindet sehe, Politik gemacht. Das wift kein gutes Licht auf die Linken. Traurig, aber wahr.

G. de Raad, 29.03.2011
Mit der Hinweg-Fusionierung der WASG war für mich das Thema erledigt. Die Glaubwürdigkeit der WASG ist inzwischen auf die Grünen übergegangen. Hoffentlich gehen die damit verantwortungsbewusst um. Ich warte darauf, wie sie soziale Themen angehen.

Rüdiger, 30.03.2011
Die WASG wurde von der PDS/SED vereinnahmt. Altkader der SED geben immer noch den Ton an. Was hat das mit Basisdemokratie zu tun, wenn jene gegen die wir auf die Straße gegangen sind, immer noch Führungspositionen im öffentlichen Dienst inne haben, und in der Linken sowieso. Treberhilfe, Tafeln, DRK Fahrdienst (Jobs für 4,-€), Altenheime - überall wo ehemalige SED/Stasimitarbeiter Chefs sind, herrschen katastrophale Zustände. Mit "sozial" hat das nichts zu tun. Mit 80 Jahren braucht man diesen Leuten keinen Prozess mehr zu machen. Ihr üppiges Leben von Steuergeldern (auch das der Opfer), haben sie dann gelebt.

Rainer, 03.07.2011
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