Wer an die Freiheit durch Deregulierung glaubt, denkt nur an den freien Ausverkauf der Menschlichkeit.
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Konzerne machen, was sie wollen

Unter der Willkür der Reichen hatten die Armen immer zu leiden. Nachdem die demokratisch orientierte Staatsform sich in der westlichen Welt immer weiter entwickelte, mussten die Reichen nur noch den Staat selbst kaufen, um ihre alte Macht wiederzuerlangen.

Konzerne essen auch mal gern Menschenfleisch!


Mit welcher gewissenlosen Gelassenheit heute der Staat seine innersten Güter für Kleingeld an Konzerne verkauft, ist erschreckend. Wie genau die Konzerne es geschafft haben, dass ihnen das öffentliche System zudiensten ist, kann man sich denken. Vermutlich muss Geld hier und da eine gewisse Rolle gespielt haben und spielen. Denn aus Überzeugung kann doch wohl zum Beispiel ein sozialistischer Bundeskanzler nicht den Sozialstaat ruinieren, kaputt-reformieren, schrödern.

Mit unbeirrbarem Glauben hält die Politik an der Überzeugung fest, dass die Wirtschaft in die Hände der Konzerne gelegt werden muss. Die jahrzehntelange Erfahrung, dass dabei nur der soziale, menschliche Zusammenhang zerstört und das demokratische System entkernt wird, veranlasst niemanden in Deutschland, über diese Vorgehensweise kritisch nachzudenken!

So finanziert unser ehemaliger Sozialstaat heute großspurig weltübergreifenden Konzernen Projekte in einer Weise, die jedem einzelnen Arbeitslosen die Tränen in die Augen treiben muss.

Der "Sozialstaat" finanziert 1000 Arbeitsplätze für einen Konzern auf 30 bis 40 Jahre komplett im Voraus.

Und das unter Verzicht auf die Garantie, dass diese 1000 Arbeitsplätze auch wirklich so lange bestehen werden.

Konzernwirtschaft und Politik reichen sich die Hände und unterjochen gemeinsam die Menschheit. Der Zustand der Dritten Welt legt Zeugnis darüber ab, mit welchem Erfolg Regierungen und Konzerne zusammenarbeiten.


Konzerne belasten das Sozialsystem
Die Nachhaltigkeit dieser Zusammenarbeit erscheint nur möglich vor dem Hintergrund der Erkenntnislosigkeit der Menschen, die sicherlich auch über weite Strecken mit Bargeld erkauft ist. Den Rest erledigen RTL und Kumpels. Sie betäuben die Menschen mit mediengerecht dosiertem Schwachsinn.

Die Machtkonzentration in Händen der Konzerne hat Kriege zur Folge, wenn Konzerne mit Bestechung nicht mehr erfolgreich sind. Sie benutzen religiös verbrämte Präsidenten, um ganze Nationen nach ihrem Gusto umzubauen. Angeblich soll dabei mehr Freiheit herauskommen.

Konzerne belasten das Sozialsystem. Die Freiheit ist nur die der Konzerne, die Gewinn aus den Volkswirtschaften absaugen und jedwede menschliche oder moralische Verpflichtung an die Gesellschaft kostenpflichtig abwälzen. Die von aller Moral und Menschlichkeit abgetrennte Gewinn-Maschine sind Konzerne und ihre Anteilseigner. Sie sind das perfekte System, das die Menschheit in Armut und Kriege stürzt.

Für Konzerne sind Menschen nur Material.


... daß von Anbeginn an Handelsgesellschaften und Kolonialismus bzw. koloniale Ausbeutung zwei Seiten der gleichen Medaille waren - ein Prozeß, der auch im heutigen neokolonialen System noch andauert, wo noch immer Reichtum von Süden nach Norden umverteilt wird. Die Kapitalgesellschaften sind noch immer die Triebkraft dieses Prozesses, auch wenn ihnen Weltbank und IWF (Internationaler Währungs-Fond) dabei nach Kräften helfen.

Zweitens zeigt es, daß die Kapitalgesellschaften von Anbeginn an eine geradezu inzestuöse Verbindung mit dem Staat eingegangen sind. Fundstelle
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Kommentare:
Das alles ist ja richtig, ich arbeite als Mensch zweiter Klasse (sprich Leiharbeiter) in einem Konzern, an unserem Standort gibt es keinen Betriebsrat für die Mitarbeiter, die Löhne sind so niedrig, dass ein Angestellter sich nicht mal eine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft leisten kann. Die Leiharbeiter werden unter Druck gesetzt (psychisch), indem man ständig von ihnen welche abmeldet und dann wieder neue holt. Das System ist leicht zu erkennen, aber man steht ihnen machtlos gegenüber, sonst würden nicht Millionen für Dumping-Löhne arbeiten. Die Gewerkschaften sind zersplittert und es gibt keine Aktionsfront gegen die zunehmende Ausbeutung. Der wirtschaftliche Aufschwung in den Konzernen durch das Druckmittel Harz IV und der wirtschaftliche Abschwung in den privaten Haushalten müsste doch zum Anlass reichen, wieder mit einem Aktionsbündnis "Wir sind das Volk" die Politik zum Handeln zwingen ... zumindest erkennen lassen, was sie unter Demokratie verstehen.

Ich erkennen auf dieser Welt immer nur eine Demokratie ... die des Geldes.

Burkhard, 28.09.2007
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