Die Politik wird erst aufwachen, wenn wieder holocaust-ähnliche Zustände eintreten.
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Konzernwirtschaft
treibt die Welt in die Enge

Die Rechnung geht auf. Die Preise steigen nach frei erfundenen Regeln, die die Konzerne untereinander absprechen. US-Amerika hat den Irak-Krieg bezahlt und holt sich das Geld über eine konzertierte Betrugsaktion von der Welt zurück. Die Marktmacht der Konzerne ist zu allem in der Lage. Nur offen darf es nicht ablaufen. Es muss schön unter der Hand ablaufen. Nadelstreifendiskret und seidenkrawattenelegant.

Der Weg der Weltmachtübernahme durch Konzerne setzt sich ohne jede Hemmung fort. Mit der Preissteuerung des "freien" Marktes lässt sich perfekt Macht ausüben. Wie ein Öltanker hat zwar das Instrument der Menschen-Ausbeutung eine etwas höhere Reaktionszeit. Aber solange die Politik ausgeschaltet ist und an den freien Markt glaubt, ist alles möglich.

Die Überheblichkeit eines Ackermann und eines Zumwinkel, die Schnoddrichkeit eines Mehdorn, die kriminelle Energie von Siemens, sie alle rekrutieren sich nicht aus Kompetenz sondern aus dem stillen Bündnis des Kapitals, das sich an der Börse gegen die Menschheit organisiert. Mit jedem Entwicklungsschritt verwandelt sich die Welt in etwas, das Konzern ist, und in etwas, das nur noch der verlorene Rest ist. Menschenmasse, die am unbegrenzten Gewinn der Konzerne verreckt. Jede Botschaft aus der Wirtschaftswelt ist ein Signal, dass sich die Schlinge der Konzernmacht wieder ein weiteres Stück zugezogen hat.

Alle Symptome weisen auf den ungebrochenen Willen des Kapitals hin, die Welt komplett in ultrareich und ultraarm zu teilen. Den Politikern muss langsam die Erkenntnis kommen, dass die Übernahme der gesamten Weltwirtschaft durch Konzerne angestebt ist und schon sehr nahe vor der Tür steht. Doch sie möchten sich nicht zum Narren machen und vermeiden jedes offene Wort gegen die Willkür der Konzerne. Sie halten sich zurück und bangen eigentlich nur noch um ihre eigenen Pfründe. Ziele für die Menschen durchsetzen wollen sie nicht.

Denn wer sich gegen die Konzerne stellt, hat im wahrsten Sinne des Wortes ausgeschissen. Er wird vom Austausch der Welt, vom Waren- und Geldfluss der Welt ausgeschlosssen. Er stirbt ab und muss als nekrotische Stelle entfernt werden. Der Stoffwechsel wird unterbrochen, damit konzern-unabhängiges Fleisch nicht überleben kann. So mutiert der Weltkörper zu einem riesigen Kapitalroboter, der von einigen wenigen Mächtigen kontrolliert wird. Menschsein ist nur noch unter der Knute der Konzerne möglich.

Nach der Übernahme der wirtschaftlichen Macht in der Welt werden die primitiven Machthirne der Konzerne die Menschen selbst übernehmen. Sie werden alles kontrollieren: Kunst, Religion, Kultur. Schon heute wird eine Generation von Hirnlosen herangezüchtet, die die breite Masse der Konsumenten darstellen wird. Diese künstlich dumm Gehaltenen werden leicht zu beseitigen, ins Abseits zu drängen sein. Die Elite organisiert sich getrennt von der Masse und macht das große Spiel unter sich aus.

Der alte gottgegebene Adel hat sich als Organisation Kapitalkonzern neu formiert und wächst unaufhaltsam zusammen, um die Menschheit zu teilen. Es werden in nicht allzu weiter Ferne Zeiten kommen, da die Welt "gesäubert" werden wird, indem ein Großteil der Menschen dem Verhungern übergeben wird. Das alles wird als unvermeidliches Schicksal dargestellt werden. Im Namen der Wettbewerbsfähigkeit wird das Menschsein keine Rechte mehr haben. Nur noch das Erfolgreichsein wird als Lebensberechtigung zugelassen sein.

Menschen werden unter dem Licht der Selektion naturgesetzmäßig dem Tod übergeben. Die Massen sind dieser Macht des Kapitals hilflos ausgeliefert. Die intellektuelle Elite hat sich dem unerbittlichen Diener des Todes verschrieben. Die Ideologie des freien Marktes gilt nicht nur als vernünftig, sondern übt erbarmungslos und unerbittlich ihre Macht über die so genannten Eliten aus. Hirne sind nur noch geldgebundene Vollstreckungsorgane, ohne menschliche Regung, ohne Herz, ohne Verstand. Ohne Menschlichkeit.

Das Gleichgewicht der Macht ist schon lange nicht mehr gegeben. Primitive Gewinnsüchtige werden die Welt übernehmen und ihrer Macht sind schon jetzt keine wirksamen Grenzen gesetzt. Die Auswirkungen der "freien" Preiswillür der Konzerne wird die Außenansicht der Welt noch stark hin und her werfen. Neben den Menschen wird auch ihre Umwelt systematisch zerstört. Die Konzernmacht wird mit größter Raffinesse und Anpassungsfähigkeit weiterarbeiten. Ihr einziges Ziel ist der grenzenlose Gewinn. Die Politik wird erst aufwachen, wenn wieder holocaust-ähnliche Zustände eintreten.

Gute Nacht, Menschheit!

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dem kann ich mich nur zu 100% anschließen, denn es entspricht absolut der Wahrheit. Leider für Nulldurchblicker nicht erkennbar. Jetzt ist mir klar, weshalb so wenig in Bildung investiert wird.

Stamer, 30.06.2008
hallo stamer,

selbst wenn viel in die bildung investiert würde. das würde noch lange nicht heißen, dass den leuten ein licht aufgeht. immerhin arbeiten die schulen hand in hand mit der regierung.

die schüler lehren nur fachwissen. die schulen dürfen nichts gegen die politik sagen und sie lehren die schüler auch nicht wie man kritisch nachdenkt. statt dessen lernt man in der schule wie wichtig eigenkapital, statussymbole, uniform und geld ist.

die schule dient der manipulation und der vorzeitigen verblödung der bürger damit man nicht auf den gedanken kommt, das etwas mit unseren syatem nicht stimmt. man muss sich schon frühzeitig für solche wichtigen themen interessieren um nicht später wie der rest der gesellschaft sich nur für Mode, Haus und Geld zu interessieren.

???, 23.10.2008
Sehr schön formuliert, das denke ich auch.

Es ist wohl eine Konsequenz der skrupellosen Gier von Konzernen, dass Ausbeutung, Hungertod und viele andere Ungerechtigkeiten, sich in der aktuellen Weise ausbreiten. Die Politik ist der mehr oder weniger unfreiwillige Diener der Suerreichen! Die Frage, die mich quält ist, ob es nicht doch eine Chance gibt auf eine Politik der weltweiten Menschlichkeit. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber ich denke, dass wenn sich in den Köpfen der wahren Machthaber und an der weltweiten Finanzpolitik nicht bald etwas gravierend ändert, werden wir uns in Richtung dem holocaust-ähnlichen Zustand entwickeln, den du beschrieben hast.

Bernhard, 12.12.2008
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Letzte Aktualisierung am 05.05.2008

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