Wer an die Freiheit durch Deregulierung glaubt, denkt nur an den freien Ausverkauf der Menschlichkeit.
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Konzerne machen, was sie wollen


Unter der Willkür der Reichen hatten die Armen immer zu leiden. Nachdem die demokratisch orientierte Staatsform sich in der westlichen Welt immer weiter entwickelte, mussten die Reichen nur noch den Staat selbst kaufen, um die alte Macht wiederzuerlangen. Gerhard Schröder

Mit welcher gewissenlosen Gelassenheit heute der Staat seine innersten Güter für Kleingeld den Konzernen verkauft, ist erschreckend. Wie genau die Konzerne es geschafft haben, dass ihnen das öffentliche System zudiensten ist, weiß keiner. Vermutlich muss Geld hier und da eine gewisse Rolle gespielt haben und spielen. Denn aus Überzeugung kann doch wohl ein sozialistischer Bundeskanzler nicht den Sozialstaat ruinieren, kaputt-reformieren, schrödern.

Mit unbeirrbarem Glauben hält die Politik an der Überzeugung fest, dass die Wirtschaft in die Hände der Konzerne gelegt werden muss. Die jahrzehntelange Erfahrung, dass dabei nur der soziale, menschliche Zusammenhang zerstört und das demokratische System entkernt wird, veranlasst niemanden in Deutschland, über diese Vorgehensweise kritisch nachzudenken!

So finanziert unser ehemaliger Sozialstaat heute großspurig ausländischen Konzernen Projekte in einer Weise, die jedem einzelnen Arbeitslosen die Tränen in die Augen treiben muss.

Der "Sozialstaat" finanziert 1000 Arbeitsplätze für einen Konzern auf 30 bis 40 Jahre komplett im Voraus.

Und das unter Verzicht auf die Garantie, dass diese 1000 Arbeitsplätze auch wirklich so lange bestehen werden.

Konzernwirtschaft und Politik reichen sich die Hände und unterjochen die Menschheit. Der Zustand der Dritten Welt legt Zeugnis darüber ab, mit welchem Erfolg Regierungen und Konzerne zusammenarbeiten.

Die Nachhaltigkeit dieser Zusammenarbeit erscheint nur möglich vor dem Hintergrund der Erkenntnislosigkeit der Menschen, die sicherlich auch über weite Strecken mit Bargeld erkauft ist. Den Rest erledigen RTL und Kumpels. Sie betäuben die Menschen mit mediengerecht dosiertem Schwachsinn.

Die Machtkonzentration in Händen der Konzerne hat Kriege zur Folge, wenn Konzerne mit Bestechung nicht mehr erfolgreich sind. Sie benutzen religiös verbrämte Präsidenten, um ganze Nationen nach ihrem Gusto umzubauen. Angeblich soll dabei mehr Freiheit herauskommen.

Handelt es sich um die allseits schon bestehende "Freiheit", die wir in der Dritten Welt beobachten können?




... daß von Anbeginn an Handelsgesellschaften und Kolonialismus bzw. koloniale Ausbeutung zwei Seiten der gleichen Medaille waren - ein Prozeß, der auch im heutigen neokolonialen System noch andauert, wo noch immer Reichtum von Süden nach Norden umverteilt wird. Die Kapitalgesellschaften sind noch immer die Triebkraft dieses Prozesses, auch wenn ihnen Weltbank und IWF (Internationaler Währungs-Fond) dabei nach Kräften helfen.

Zweitens zeigt es, daß die Kapitalgesellschaften von Anbeginn an eine geradezu inzestuöse Verbindung mit dem Staat eingegangen sind. Fundstelle
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Letzte Aktualisierung am 27.05.2006

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