Aufruf für eine neue Linke
Traurig genug für unseren Landesvorstand, gesunde Kritik mit Rausschmiss zu belohnen ......., mal sehen, wann es mich erwischt!!!
Offener Brief an alle Mitglieder der WASG
Unterzeichner:
Boris Behnke Liebenau
Ursula Sandrock Kassel
Edith Bartelmus-Scholich
Landesvorstand WASG NRW
Toni Weiler Mainz-Kastel
Wolfgang Fladung
Limburg-Weilburg
Manfred Bölkow Krefeld
Peter Lauterberg Marburg
Frank Schmiedel Kassel
Charlotte Ullmann Frankfurt
Dietmar Jokisch
Wolfgang Hagemann
KV Steinfurt
Siegmund Borchert Lausitz
Jürgen Scheffler
Kreisverband Bodenseekreis
Rainer Böß Schwollen
Rüdiger Hentschel Mühlhausen
Dieter Ferber KV Steinfurt
Niels Lange Mühlhausen
Andreas Holznagel
Dr. Winny Dehn Düsseldorf
Manfred Spieker KV Steinfurt
Peter Witheger KV Steinfurt
Bernd Schmidt-Röh
KV Steinfurt
Gisela Strickmann KV Steinfurt
Marc Strickmann KV Steinfurt
Heinz-Jürgen Janssen
KV Steinfurt
Igor Kotjussov KV Steinfurt
Wolfgang Radojewski
KV Steinfurt
Andreas Röttger KV Steinfurt
Manfred Putzig Kreis Steinfurt
Jens-Uwe Habedank
Sprecher KV Kleve
Friedrich Hunold Köln
Wolfgang Radojewski
Michael Botschatzke Bremen
Jörg Wagner Kassel
Roland Elsner Lauchhammer
Franz Urbanek WASG Aachen
Barbara Lebelt Hörlitz
Hendrik Lebelt Hörlitz
Rica Graupner Senftenberg
KV-OSL/Brandenburg
Stefan Roth Senftenberg
Rolf Geschwill Hamm
Anita Friedrich Pilippsburg
Mario Gnüchtel
Ortsgruppe Schipkau/KV-OSL
Dagmar Gnüchtel
Ortsgruppe Schipkau/KV-OSL
Antje Kuehne
OG Schipkau / KV OSL
Dagmar Lorenz
OG Schipkau / KV OSL
Hans Jürgen Westpfahl
OG Schipkau / KV OSL
Nicole Schneider
OG Schipkau / KV OSL
Peter Dietrich
OG Schipkau / KV OSL
Ingrid Neumann
OG Schipkau / KV OSL
Dorris Hilche
OG Schipkau / KV OSL
Adele Baumgarten
OG Schipkau / KV OSL
Madlen Roese
OG Schipkau / KV OSL
Andreas Münnich
KV Ebersberg-Erding
Helmuth Schirmer Hildesheim
Ingo Jäckels Köln
Klaus J. Voss
KV Landkreis Oldenburg
Frido Libbert Burgdorf
Reiner Eisen Bad Windsheim
Jürgen Rybarski KV Leer
Hajo Wurch Nienburg/Weser
Frank Wiese KV Rostock
Detlef Behring KV Stade
Karsten Dörre
KV Neubrandenburg
Gerhard Amend
KV Hersfeld-Rotenburg
Dr. F. Olaf Harder Uhldingen
Willi Utzinger
KV Darmstadt-Dieburg
Miriam Einy Offenbach
Peter Bock Vorstand/KV
Darmstadt-Dieburg
Leo Boll
KV Darmstadt-Dieburg
Hartmut Nentwig Otzberg
Volker Reihs Schaafheim
Manfred Bölkow Krefeld
Gerhard Schepper Münster
Landesvorstand WASG NRW
Bernd Schmidt-Röh
KV Steinfurt
Heinz-Jürgen Janssen
KV Steinfurt
Uschi Pawlak
Kreisvorstand Schwalm Eder
Peter Pawlak
Holger Linz
Kreisvorstand WASG Bonn
Hans-G Schütz
Rhein Kreis Neuss
Markus Quodt
Rhein Kreis Neuss
Otmar Ihl
Alfred von Juterczenka Gre-
benstein WASG Kassel-Land
W. Köhler Hombressen
WASG Kassel-Land
K. Heidelbach Hofgeismar
WASG Kassel-Land
Emanuel Kuhn
Liebenau WASG Kassel-Land
Jürgen Bauer
Baunatal WASG Kassel
Werner Mordstein
Framersheim
Uwe Gogolin Essen
Stefan DolgeWASG KV Essen
Lutz Dorawa Bremerhaven
Reinhold Spisla
Gummersbach/Oberberg
Angelika Ohnezeit und
Heinz L. Ohnezeit
WASG KV Essen
Dominik Ohnezeit
WASG KV Essen
Nicole Ruers WASG KV Essen
Heinz-J. Kapischke
WASG-KV Magdeburg-Börde
Hannes Irrlitz Magdeburg
Uwe Jaschinski Witzenhausen
Barbara Jaschinski stv. Vorst.
Witzenhausen
Norbert Nelte Köln
Harry Roggow Egestorf
Uwe Schmitz Nürnberg
Günther Diez Urach
Herbert D. Kluge
Zeven/KV ROW
Mike Nagler Leipzig
Dieter Graffe Bingen
Franz Männer
Bezirksvorstand Berlin
Walter Köhler Hofgeismar
Hans-Jörg Guhla Genthin
Falko Haltenhof Schönebeck
Heiko Mahrenholz Parchen
Ulrich Biermann Westeregeln
Detlef Grzyb WASG
Sachsen-Anhalt, KV Nord
Marion Holz Obernkirchen
Kay Zobel Landessatzungs-
kommission WASG M-V,
WASG Mittleres Mecklenburg
Rolf Pannicke Deggendorf
Achim Fesl Porta-Westfalica
Lars-Uwe Lenk Vorwerk
Börsenfeger Braunschweig
Uwe Hinz Blankenberg
Klaus Schröter Lalendorf
Reiner Sarnow
KV Neubrandenburg
G.Rusche OV Hatten/Wardenburg
KV Oldenburg Land
Volkhard Werkmeister
Nörvenich
Markus Buchholz
KV Hildesheim (Nds.)
Heinz Baumann KV Greifswald
Heike Pietsch Kaufungen
Wilfried Bleh Lüdenscheid
Dr. Haouache Vlotho
Martin Strehler
Mitglied Mv Landesvorstand
Norbert B. Gillmeister
WASG Oberhavel
Rainer Mill Heiligenhafen
KV-Ostholstein
Sprecher-Landesrat SH
Verena Behnk
WASG KV Ostholstein
Klaus-Dieter Meiser Rendsburg
Marco Schardt
WASG-KV Flensburg
Mario Michael Sperling
WASG Berlin-Spandau
Wolfgang Noack Ehemals
WASG Märkischer Kreis
Karl-Klaus Sieloff
Solms (WASG-KV, LDK)
Adolf Tegel Herborn/Lahn-Dill
Reiner Kuntzsch Herborn
Günther Lehmann Darmstadt
Lothar Kuhn Bezirksvorstands-
mitglied in Kreuzberg-
Friedrichshain in Berlin
Armin Heyer Darmstadt
Jörg Werkmeister Nörvenich
Marion Landsrath
WASG Düsseldorf
Thomas Marschner Berlin
Dieter Miemietz
Schatzmeister/S04-Fan
Dr. Ulrike Kölver WASG Berlin -
Friedrichshain-Kreuzberg
Klaus Kohler Wilhelmshaven
Bernd Wilkens KV-Ostholstein
Eckhard Kocker
WASG Darmstadt
Gerald Rusche OV Hatten-
Wardenburg,KV OL-Land
Dirk Piepiorka Wuppertal
Werner G. GaedeSchwerin
Anton Assberger Haldensleben
C. Kaiser Domersleben
Michael Kasten Ludwigslust
Peter Heublein NRW - AHLEN
Wolfgang Marschall Rendsburg
Norbert Meyer
WASG KV Greifswald
Kay Lejcko Zwingenberg
Y. Krause Magdeburg
Henning Sachse 005029
KV Segeberg
Landesrechnungsprüfer
Delegierter Landesrat
A. Giesen KV Gütersloh
Francis Byrne Köln
Stefan Pofahl WASG Ulm
Bernhard Gestermann Moers
Alexander Ditz Mannheim
Ralf Goldbeck Magdeburg
Klaus Zajac Wuppertal
Udo JörgEhem. WASG-KV-St.Wendel
Am Anfang des 21. Jahrhunderts verändern sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in eklatanter Weise. Neue, für uns in Europa nicht mehr für möglich gehaltene Veränderungen kommen auf uns zu. Soziale Errungenschaften werden radikal zurückgefahren oder ganz abgeschafft. Multinationale Konzerne haben die Parteien in ihren Händen und bestimmen die Tagespolitik. Die etablierten Parteien sind ihre willigen Helfer und setzen diese neoliberale Politik gesetzlich um.
Die WASG wurde gegründet, damit sich gegen den neoliberalen Kurs eine Stimme erhebt und dieses Gut in die Bevölkerung getragen wird. Oberste Gebote für die WASG sind eine basisdemokratische Anbindung an die Bevölkerung und die politische Willensbildung innerhalb der WASG von unten nach oben.
Der Charme, welche die neue politische Kraft in ihren Ansätzen ausstrahlt, hat mittlerweile dazu geführt, dass sich Freidenker, Friedensaktivisten, freie Linke, Basisorganisationen und andere emanzipatorische Kräfte in der WASG in dem Bewusstsein gefunden haben, dass sich eine neue Linke nur finden kann, wenn die Vielfalt gegeben ist.
Ein Diskussionsprozess kann nur in Gang gesetzt werden, wenn sich die unterschiedlichen Kräfte entfalten und sich an der politischen Willensbildung beteiligen können. Der Unterschied zwischen der Linkspartei, Teilen der WASG und anderen emanzipatorischen Kräften liegt einerseits im zentralistischen Denken und andererseits im Basisdenken. Diese Herausforderung wird angenommen, obwohl sich hier kulturell völlig unterschiedliche politische Ansatzpunkte verbergen. Ob und wie diese unterschiedlichen Kräfte zusammengeführt werden können, ist völlig offen.
Ein emanzipatorischer und basisdemokratischer Ansatz wird weit mehr Sympathie in der Bevölkerung finden.
Eine neue Linke hat die Aufgabe, gerade in Deutschland den Menschen neue Hoffnung für ein friedliches, humanes und soziales Miteinander in einer sich schnell verändernden Welt zu geben. Links muss ein Lebensgefühl sein. Das heißt, dass sich eine soziokulturelle Vielfalt ergibt, bei der der Mensch weiß, dass er sich entwickeln kann, seine Phantasie und Kreativität dem Gemeinwohl zur Verfügung stellen kann, aber auch weiß, dass er nicht ins soziale Abseits fällt.
Die jetzigen Versuche der Linkspartei und des Bundesvorstandes der WASG, eine vorschnelle Vereinigung der beiden Parteien herbeizuführen, sind kontraproduktiv und schwächen die Position der WASG. Die Sympathie in der Bevölkerung wird radikal zurückgehen.
Deswegen wird der Bundesvorstand der WASG aufgefordert, unverzüglich sämtliche Bestrebungen einzustellen, welche eine beschleunigte Vereinigung der beiden Parteien beinhaltet.
Grundsätzlich wird einem Vereinigungsprozess nicht widersprochen. Dieser muss aber auf jeden Fall von unten nach oben geführt werden, d.h., er muss so aufgebaut sein, dass sich die Willensbildung über Orts- und Kreisverbände gestaltet.
Falls der Prozess positiv verläuft, müssen eine komplett neue Geschäftsordnung und Satzung erstellt werden.
Der oberste Grundsatz muss die Basisdemokratie sein.
Die Unterzeichner wollen bewusst keine zentralistische linke Einheitspartei, da sie die Vielfalt ausblendet und letztendlich zu einer Kaderpartei verkommt. Angesichts der hohen Parteienverdrossenheit ist es wichtig, dass eine neu gegründete linke Partei große Teile der Bevölkerung erreicht und als glaubwürdig wahrgenommen wird.
Deswegen rufen die Unterzeichner dieses Aufrufs alle Mitglieder und Sympathisanten der WASG auf, sich diesem Anliegen anzuschließen.
Initiatoren:
Friedhelm Illian, Lamerderstr. 14, 34396 Liebenau,
Tel: 05676 8991, Fax: 05676 925265
Wolfgang Pilz, Kaufungen, wpilzpilz@gmx.de
Erstunterzeichner und Ansprechpartner/Koordinatoren:
Boris Behnke, Birkenweg 7, 34396 Liebenau,
Tel: 05676 920016, boris.behnke@wasg-nordhessen.de
Ursula Sandrock, Kassel
Edith Bartelmus-Scholich, Landesvorstand WASG NRW
Toni Weiler, Mainz-Kastel
Wolfgang Fladung, Limburg-Weilburg
Manfred Bölkow, Krefeld
Peter Lauterberg, Marburg
Frank Schmiedel, Kassel
Charlotte Ullmann, Frankfurt
Dietmar Jokisch
Wolfgang Hagemann, Steinfurt
Siegmund Borchert, Sprecher Kreisvorstand Oberspreewald Lausitz
Franz Männer, Vorstand im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Jürgen Scheffler, Kreisverband Bodenseekreis
Rainer Böß, Schwollen
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