Sind 500 Gefangene wie sechs Millionen Juden?

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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Guantanamo

  • Guantanamo - Rückkehr zur Unmenschlichkeit
  • Guantanamo skizziert den Weg der Globalisierung
  • Guantanamo - Symptom des Neoliberalismus
  • Guantanamo charakterisiert die heutige Weltpolitik
  • Guantanamo - Schutz der Konzernmächte
  • Guantanamo - Ende aller Menschenrechte
Die Willkür der Macht zeigt ihre Fratze seit Jahren auf Guantanamo im Umgang der Welt(Wirtschafts)Macht mit ihren Gefangenen. Nicht nur die Rückkehr ins finsterste Mittelalter ist in Guantanamo und in den Köpfen der US-amerikanischen Administration angesiedelt, sondern auch wieder einmal die Verbindung zwischen unmenschlichen Taten und einer christlichen Kirche.

Zivilisatorische Fortschrittsträume sind damit auf Null zurückgeschraubt. Wir sehen uns wieder der unverändert abgrundtief hässlichen Fratze der ungezügelten Machtausübung gegenüber. Niemand auf der Welt hat das Recht zu behaupten, er sei besser. Und dennoch steht George Bush als Synonym der Ungerechtigkeit und Willkür im Geschichtsbuch. Als ausschließlich am Geld Orientierter und einer korrupten, betrügerischen Administration zugehörig tritt er die Menschenrechte mit Füßen.

Die Folgerichtigkeit dieses verkommenen Handelns als Resultat der Globalisierung und des Neoliberalismus fällt kaum auf. Doch sie ist der Kern der Sünde. - Wer aus Gewinninteresse andere Menschen sinnlos benachteiligt, gerät auf eine schiefe Ebene, die unweigerlich in der eigenen Hölle enden muss. Wer diesen Weg zuende geht - und das scheint die ganze Welt tun zu wollen - wird das in sich selbst verankerte Böse ausführen bis zum seelischen und körperlichen Untergang.

Die Kritik der Welt an Guantanamo wird von US-amerikanischen Politikern damit beantwortet, dass man die Gefangenen nicht freilassen dürfe. Diese US-amerikanischen Politiker überspringen mit dieser Reaktion die Möglichkeit und die Notwendigkeit einer rechtlich abgesicherten und halbwegs menschlichen Verwahrung der Gefangenen. Die absolute Erniedrigung und Rechtlosigkeit der Gefangenen wird von diesen "Verantwortlichen" geradezu als natürliche Folge der US-amerikanischen Machtausbreitung gesehen.

Die Raffinesse, solch eine Menschenschinderei ganz offen unter den Augen der Welt zu begehen, macht die ganze schweigende Welt zu Mittätern. Womit neben der Globalisierung und dem Neoliberalismus selbst wieder einmal der US-amerikanische Wille dem Rest der Welt aufgezwungen ist.

Die Verbreitung der Folter-Bilder kann sogar als Vorzeigen des Racheaktes gedeutet werden. Die Beschmutzung des islamischen Glaubensgutes auch durch die Mohammed-Karikaturen sind scheinbar Programm der westlichen Welt geworden. Sie sind das Fundament aller weiteren Schandtaten im Namen des Geldes und im Namen der Globalisierung. Bis hinab zu menschenverachtenden Sparmaßnahmen der deutschen Bundesregierung gegenüber jungen Arbeitslosen lässt sich das menschenverachtende Moment der Globalisierung beobachten.

Der Weg der Menschheit in der Knechtschaft des Geldes ist breiter als je zuvor und hat ein sich stets steigerndes Gefälle.

Werden die Gefangenen jemals lebend aus Guantanamo freikommen? Ist das Risiko nicht viel zu groß, dass spätere Zeugenaussagen das teuflische Wesen der derzeitigen US-amerikanischen Administration auf einmalige Weise offenlegen?

Die Taten der US-amerikanischen Administration unter George Bush erinnern fatal an die Willkür und Dummheit des alleinmächtigen Halbstarken, dem niemand auf dem Schulhof widerstehen kann. Mit primitivster Dreistigkeit zeigt US-Amerika seinen Willen zur Macht, seinen Willen zur Alleinherrschaft.

Ich kenne die Baptisten als liebe, freundliche, herzensgute, gläubige Menschen.

Beten die Baptisten für oder gegen George Bush?
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