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Warum nicht zwei Parteien? [05.09.05]
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Beitrag Verfasst am: 05.09.2005, 16:38
Titel: Warum nicht 2 Parteien?
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Was spricht dagegen?
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 137
Beitrag Verfasst am: 05.09.2005, 18:23
Titel: warum nicht zwei Parteien?
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Das fragen sich viele. War eine Idee von Lafontaine. Nun haben wir den Salat.
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 05.09.2005, 18:37
Titel: Lafontaine?
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Dann müsste Lafontaine eigentlich angeschrieben werden. Dann können die ja gar nichts dafür!
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 07.09.2005, 22:20
Titel: Mann! Martin!
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Ist es nicht wunderbar, dass die Basis in der WASG entscheidet?

Grüße,

Rüdiger
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 137
Beitrag Verfasst am: 10.09.2005, 22:10
Titel: Strohfeuer
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Lieber Rüdiger,

ich weiß nicht, ob es wunderbar ist, weil ich nicht weiß, was die Basis der WASG letztendlich entscheiden wird.

Der Vorstand scheint mal wieder (missmutig) eingesehen zu haben, dass er überhaupt eine (zum Teil) widerspenstige Basis hat. Deswegen hat er die Kraftprobe noch einmal verschoben. Aber verschoben ist nicht aufgehoben. Und dass DIESER Vorstand sich nocht einmal ändert, kann ich mir nicht vorstellen.

Diese Leute sehen nicht so aus, als spielten sie mit offenen Karten. Die wollen weiter die Fusion so früh wie möglich ... am liebsten natürlich vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen. Wenn die WASG da nämlich über 5 % kommen würde, würde eines der ständig wiederholten Fusionsargumente (keine 5 %) unter den Tisch fallen.
Über den Wahlkampf, den die PDS gegenwärtig führt, kann ich nur den Kopf schütteln. Und das schadet ganz ernsthaft auch uns, denn man bringt uns natürlich mit dieser Partei in Verbindung. Das werden wir nun nicht mehr los.

Aber reden wir nicht mehr von der PDS. Das sind nicht unsere Feinde. Wir haben genug schrecklich phantasielose und völlig unbewegliche Betonköpfe in den eigenen Reihen. Das finde ich viel gefählicher. Natürlich denken die, sie würden "stärker" wenn sie sich mit den Betonköpfen anderer Parteien zu einer Einheitspartei ihres Geschmacks zusammentun könnten.

Seinerzeit warst Du ganz verzweifelt und hattest schon alle Hoffnung aufgegeben. Jetzt, finde ich, jubelst Du zu früh. Vor uns liegt noch sehr viel Arbeit.

Gruß, Martin.
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 13.09.2005, 00:28
Titel: Okay
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Hallo Martin,

ich hatte mich kurzzeitig gefreut, als ich den Beitrag von Heino Berg gelesen hatte.

http://online-polemik.de/vereinigte-linkspartei-ja-aber-wie.htm

Ich glaube inzwischen auch, dass der Bundesvorstand der WASG nicht an einem Erhalt der WASG interessiert ist.

PDS, Feinde? Neee. Aber deren Sicht ist nicht die meine, es sei denn, sie sind tatsächlich basisdemokratischer geworden. Dann wären sie aber basisdemokratischer als die WASG. Du hast absolut Recht. Die Herren der Parteiführung mit Absolutheitsanspruch sitzen in beiden Parteien.

Noch ein Indiz für die WASG als künstliches Konstrukt der PDS.

Grüße,

Rüdiger
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 137
Beitrag Verfasst am: 18.09.2005, 14:29
Titel: Konstrukt?
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Nein, die WASG ist kein künstliches Konstrukt. Sie besteht aus (inzwischen) über 10.000 Mitgliedern! Das ist kein Konstrukt. Ich vermute mal. die meisten sind ihr beigetreten, weil sie wirklich eine Alternative zu dem suchen, was sich bisher überall als "Politik" präsentiert. Sie wollten wirklich eine Alternative zum bestehenden Einheitsbrei (inclusive PDS).

Dass es, wenn so etwas in Entstehung begriffen ist, immer Menschen und Gruppen geben wird, die darauf ihr altes machtpolitisches Einheitssüppchen kochen möchten, ist leider nur zu wahr. Aber das sind nicht die 10.000 Mitglieder. Die sollen doch nur nach Ansicht des Bundesvorstandes benutzt und zu Wahl-Vieh umgestimmt werden. Das nun wieder ist eine Bedrohung aber ebenfalls kein Konstrukt.

Du pendelst sehr zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt hin und her. Hast Du keine eigene Bezirksgruppe, in der Du Dich um mehr Stabilität bemühen kannst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da nur Fusionsbefürworter gibt. Das zählt doch viel mehr! Was will denn Deine Bezirksgruppe?

Martin
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 18.09.2005, 14:40
Titel: noch keine Bezirksgruppe
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Hallo Martin,

hier gibt's bisher nur etwas in Heidelberg. Die Gruppe in Wiesloch ist noch "in Arbeit". Nach Heidelberg komme ich nicht. Hab' kein Auto.

MsG

Rüdiger
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 137
Beitrag Verfasst am: 18.09.2005, 15:19
Titel: Wiesloch
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Als ich in Heidelberg studiert habe, war es noch völlig von schlagenden Burschenschaften dominiert. Aber es fuhr eine Straßenbahn nach Wiesloch. Vielleicht gibt's die nicht mehr.

Aber selbst wenn ihr nur 4 Leute seid, ihr solltet eine Bezirksgruppe aufbauen, das bring mehr als sich mit Ralf rumzustreiten. Du musst Dich mit konkreten Menschen auseinandersetzen nicht nur mit Texten, sonst drehst Du auf die Dauer durch.

Ernst gemeint! Martin.
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Beitrag Verfasst am: 18.09.2005, 17:18
Titel: Re: noch keine Bezirksgruppe
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Dammich hat folgendes geschrieben:
Lieber Rüdiger,
ich glaube dass, du dass Wichtigste vergessen hast: Alle wollen eine starke WASG - nicht nur du. Der Buvo hat klar erklärt, dass das mit den offenen Liste auf der LINKSPARTEI die eine Sache ist, nach dem 18. September die Sache neu ausgekartet wird.
Ich hab die ganze Zeit für Klaus Ernst (EK) und zusammen mit ihm, in unserem Wahlkreis Wahlkampf gemacht. Wir hatten viel Zeit auch über die "Fusion" zu sprechen. Im Gegensatz zu Lafontaine und der LINKSPARTEI sieht der EK keine Eile. Er sieht ja wie viele andere auch die Gefahr, dass wir im Moment noch nicht auf Augenhöhe sind mit der LINKSPARTEI. Der gleichen Meinung ist übrigen auch Thomas Händel (..So schnell wie möglich und so langsam und sorgfältig wie nötig).

Du erinnerst mich stark an die jetzige Opposition: Alles was dir nicht in dein Konzept passt, machst du einfach schlecht, nur um Gehör zubekommen.
Ich bin in diese Partei eingetreten, weil ich verändern will, mithelfen und mitdiskutieren. Ich will überzeugen, aber auch warnen, egal ob Bufo oder den Lafo, da wo ich Gefahren sehe.
Kann ich deshalb nicht in dieser Partei mitmachen, ohne mit Depressionen herumlaufen zu müssen. Kann ich nicht nach aussen - auch gegenüber einer LINKSPARTEI meine Bedenken äussern und trotzdem Wahlkampf für eine Politik für Arbeit und soziale Gerechtigkeit machen?
Ich kanns, weiss du warum? Weils mir nicht um mich oder einem Glauben an eine eigene WASG geht, sondern um die Menschen, die keine Sprecher mehr im Lande haben. Du schlägst mit deiner Haltung auch auf solche ein - ob du willst oder nicht. Ich hab die ganze Zeit hier im Forum mich nicht mit dir unterhalten, weil ich sehr schnell das Gefühl hatte, du willst nur "Werbung" für deine abstrakte Meinung machen. Wenn ich mir deine letzten Einträge zugemüte führe, bestätigt dies nur mein Gefühl.

Ich wünsch dir viel Glück und ein bischen weniger Egoismus

ciao Klaus


Ich muss schon sagen, Klaus meint es erstens ernst und zweitens gut mit Dir. Manchmal bist Du zu egozentrisch. Es stimmt zwar nicht, dass ALLE eine starke WASG wollen, einige wollen sie für ihre Zwecke missbrauchen. Aber wie viele sich ehrlich um eine starke WASG bemühen, wissen wir einfach nicht. Behauptungen, von wem auch immer, helfen da nicht weiter.

Gruß, Martin.
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