Globalisierung und Neoliberalismus füllen den Konzernen die Taschen.

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Bisky scheitert im Bundestag [18.10.05]
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Friedrich Hunold
Administrator


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 20:25
Titel: Bisky scheitert im Bundestag
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Hallo Leute ,
Bisky ist im Bundestag , trotz 3 Wahlgängen , nicht zum Bundestagsvizepräsident gewählt worden .

Ist es eine Trendwende ?
Sollte sich vielleicht ein WASG Mitglied zur Wahl stellen ?

sagt mir eure Meinung

Gruß
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 20:54
Titel: Datt isn Dingen!
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Hallo Friedrich,

ich habe es erst durch Dich erfahren. Und dann mal auf http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4844526_NAV_REF1,00.html gelesen. - Heftig lustig. Aber traust Du dieser großen Koalition zu, mehr als nur Antipathie hier wirken zu lassen?

Spiegeln die das, was wir als WASG an der PDS kritisieren? - Ich bin mir da völlig unsicher. Gibt es die Möglichkeit, dass die Taktik der PDS gegenüber der WASG so weite Kreise zieht?

Glaub ich nicht. Eher ist es wohl das übliche Ausschluss-Gehabe der Etablierten. Wer weiß! Vielleicht drücken die die PDS noch in so eine Art Märtyrer-Rolle und die WASG verliert dann vollkommen ihre Plattform, weil die PDS als Märtyrer den Idealisten geben kann.

Aber auf den ersten Blick ... ich war nicht unglücklich.

Grüße,

Rüdiger

P.S.: Autsch!
Zitat:
Gregor Gysi: "Jetzt haben wir Geduld. Jetzt sollen sie ihn wählen, bis sie ihn gewählt haben".


P.P.S.: Nochmal Autsch!!
Zitat:
Klaus Ernst sagte, Bisky solle so lange zur Wahl gestellt werden, "bis der eine oder andere sein Demokratieverständnis überprüft".
Das kann doch keiner aushalten. Die zwingen die eigene Basis mit Eile und einer so genannten "historischen Chance" in den undemokratischen Ruin und wollen im Bundestag Demokratie durch Penetranz erzwingen. Merkt denn keiner, was das für Leute sind?! Kann Lafontaine denn überhaupt noch schlafen nachts?
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Friedrich Hunold
Administrator


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 21:09
Titel:
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Rüdiger ,
da es üblich ist , das jede Fraktion einen Vize stellt , wird sich die Linkspartei bewegen müssen !

Sonst schiessen die sich selbst ins Abseits . Aber freuen tut es mich auch . Sehr glücklich Sehr glücklich

Gruß
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
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Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 21:15
Titel: Ääääh
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Dann müssen die einen anderen zur Wahl stellen, nur weil die Tradition es gebietet, dass einer aus ihren Reihen eine Rolle übernimmt? Was ist das denn für ein Blödsinn? Und wie ungebildet bin ich, dass ich so etwas nicht weiß?

Umso schrecklicher ist die Kritik an der Sache der PDS. Wie wird es werden, wenn sie dann einen Gisy abblitzen lassen, dann einen Lafontaine ...

Grüße,

Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 21:23
Titel:
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Tja , dann hat die Linke ein problem !

Das mit der tradition , das jede Fraktion einen Vize wählt , habe ich den Nachrichten auf Pro 7 gehört . Also Vorsicht , nicht alles was da gesagt wird muß stimmen . Das deckt sich aber mit der Aussage , den Bisky solange aufzustellen bis er gewählt worden ist . Also nicht mehr armes Deutschland sondern arme Linkspartei .
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Friedrich
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Friedrich Hunold
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 21:41
Titel: Haben wir Recht ?
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Rüdiger ,

siehe es doch mal so :

Die vereinigte Linke ist am 1. Tag schon gescheitert oder hat zumindest für einen kleinen Skandal gesorgt . Im wesentlichen liegt es aber nicht an den Linken , sondern an den anderen Abgeordneten , die die Linken nicht akzeptieren . Jetzt können wir spekulieren , ob es eventuell anders gelaufen wäre , ohne PDS . Wenn ich mich richtig erinnere , hat doch die SPD , die CDU/CSU und die grünen , in den Diskussionen , immer von der SED Partei gesprochen . Selbst Schröder hat sich doch dahingehend geäußert , das die PDS oder SED für ihn nicht von Massstab ist . Ansonsten hat er sich nur negativ über Oskar Lafontaine geäußert . Was ich verstehen kann , denn er hat ja die SPD im Stich gelassen . Zu Recht im Stich gelassen . Vielleicht sollten wir das als Zeichen sehen , weiter gegen die Vereinigung zu kämpfen !!
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 22:12
Titel: Schröder ist für mich ein rotes Tuch
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Hallo Friedrich,

wer derjenige war, der die Partei (SPD) im Stich gelassen hat, ist mir persönlich klar. Es war Schröder. Auch wenn es andersherum aussah.

Rein intuitiv war ich für Lafontaine, weil er diesen neoliberalen Schröderkurs nicht mitfahren wollte. Schröder erschien mir wie ein römischer Feldherr, der seinen eigenen Bruder umbringt, um seine Ziele durchzusetzen.

Deswegen gilt für mich Schröders Einschätzung gar nichts. Eher lese ich das Gegenteil aus seiner Rede. Denn seine Rede ging immer nach dem derzeitigen Wind und in Richtung Konzerne. (Bis er mehrmals die Konzerne öffentlich darum bat, doch vernünftig zu werden!) Was für ein Politiker! Ein Mann, der sich und sein Volk sehenden Auges verkauft, um nicht vom Prinzip her denken zu müssen. Ein reiner Taktiker, ein Verkäufer, ein Schreibtischmensch.

Dagegen war Lafontaine - wenigstens für die Außenstehenden - eher der Meinungs-, der Prinzipienmensch. (Was ist mit ihm jetzt?)

Für den Erhalt der WASG und ihrer Selbstständigkeit spricht keine Schröderstigmatisierung und kein Schrödervorurteil. Für eine selbstständige WASG spricht die Idee der WASG und die Menschen, die an sie glauben bzw. politisch auf sie angewiesen sind.

Schröder wird von so einer nie arbeitslos gewesenen reichen Journalisten auf http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4847898_REF1_NAV_BAB,00.html als Reformkanzler gelobt. Wenn diese Tussi auch nur ein Jahr arbeitslos gewesen wäre, würde sie sich für ihre Schreibe in die Knöchel beißen. Der Betrug steht im Vordergrund. Schröder ist nicht Reformkanzler, sondern nur Verkaufskanzler. Er hat die Bundesrepublik halbwegs veräußert und Merkel wird den Rest verscherbeln.

Die Fusion WASG-PDS ist der letzte Schwachsinn und nur aus Kalkül geboren. Ein Lafontaine, der die WASG als Surfbrett in den Bundestag nutzt und dann abspringt und sich keine Gedanken macht, wo die WASG bleibt, hat keine Zukunft. Sie alle kriegen in diesen Tagen ihre Quittung und die neoliberalen Kräfte machen wieder die Absahne. (Die Fusionsgläubigen glauben an den mangelnden Vereinigungswillen der Linken. Aber sie merken nicht, dass nur ehrliche Demokratie zählt. Dass die neoliberale Macht-Demokratie jetzt siegt, zeigt, dass sie demokratischer funktioniert als das System PDS.)

All die Renate Webers, Lothar Biskys und Stephan Drehers bestraft das Leben selbst. Vielleicht nicht mit Arbeitslosigkeit und Armut.

Aber mit Schande.

Grüße,

Rüdiger


Zuletzt bearbeitet von Rüdiger Hentschel am 18.10.2005, 22:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Friedrich Hunold
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 22:19
Titel:
Antworten mit Zitat
Rüdiger ,
nicht das Du mich missverstehst , ich bin auch kein Schröder Anhänger . Ich meinte nur aus Sicht von Schröder . Natürlich hat Oskar zu Recht die regierung verlassen .
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
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Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 18.10.2005, 22:27
Titel: Neeeee
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Das habe ich auch nicht unterstellt. Das ist mir klar, dass einer, der im WASG-Forum gegen einen Ralf Henrichs durchhält, nicht auf Schröder abfährt. Ich nahm nur die Gelegenheit wahr. Ich habe einen Hass auf Schröder, genauso groß wie mein Jubel war, den ich hatte, als er 1998 die Wahl gewann.

Grüße,

Rüdiger

P.S.: Lafontaine müsste sich mal endlich äußern, ob er PDS oder WASG ist! Diese Schweigepartie von Lafontaine ist fast so niederschmetternd wie die Konzernorgie von Schröder.

Hatte übrigens einen Satz von Dir überlesen: "Zu Recht im Stich gelassen ."
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Friedrich Hunold
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 19.10.2005, 07:00
Titel: Bestätigung
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Hallo Leute ,

heute morgen habe ich auf der Seite von Radio Köln folgenden Eintrag gefunden :

Abgeordnete von CDU und FDP hatten den breiten Widerstand mit Vorbehalten gegen die Person Biskys begründet - oder indirekt mit seinen Kontakten zur DDR-Staatssicherheit. Alle Fraktionen haben im Bundestag Anspruch auf einen Präsidiumsplatz.

Dies bestätigt meine Meinung zu der Linkspartei.PDS Sehr glücklich : Sehr glücklich

Die vorgehendsweise der Linkspartei.PDS finde ich so nicht in Ordnung . Die Linkspartei.PDS hat angekündigt Bisky so lange in das Rennen zu schicken , bis er gewählt worden ist . Dieses ist für mich ein Zeichen , das die ehemalige PDS nicht vorhat , demokratie walten zu lassen . Wenn jemand 3 Mal nicht gewählt worden ist , suche ich einen neuen Kandidaten !!

Die Linkspartei.PDS kommt mir vor wie ein Kindergarten !

Es werden doch wohl Kandidaten dasein , die keine Stasi Vergangenheit haben . Warum werden immer wieder diese Betonköpfe in wichtige Ämter gedrückt ?

Ne liebe Linkspartei.PDS , so wird das nichts !!!
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Friedrich
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