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Sozialagenda
Anmeldungsdatum: 06.11.2005 Beiträge: 15
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Verfasst am: 05.12.2005, 09:43
Titel: WASG als Verein |
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Der in der Satzung des Vereins e.V. festgehaltende Zweck beinhaltet ausdrücklich die Option zur Gründung einer Partei und deren Beteiligung an Wahlen.
Zwar hat der Verein noch Mitglieder und sogar eine eigenen Hompagebereich bei der WASG.
http://www.wasg-verein.de
Aber man hört so überhaupt nichts mehr von ihm.
Wer weiss denn wieviele Menschen noch darin organisiert sind ?
Warum ich das hier schreibe ? Na, wie wäre es denn, wenn alle Bündnidgegner einen erneuten Aufnahmevertrag für den Verein stellen ?
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 06.12.2005, 01:05
Titel: Alle Bündnisgegner |
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Hallo Sozialagenda,
ich habe den Verdacht, dass die Zeit noch nicht da ist für ein Aufstehen derjenigen, die WASG ohne PDS wollen. Das wundert auch nicht, wenn man bedenkt, wie und mit welchen Mitteln die Fusion geplant und durchgezogen wird. Alles ist gut kalkuliert. Bis die Basis außerhalb der Foren, jenseits des Internet begreift, was die PDS ist und auf welche Weise die WASG-Basis verscherbelt wird, muss noch einige Zeit vergehen.
Ich warte sehnlichst auf eine Ausweichorganisation, die die Ursprünge der WASG mit sich bringt. Diese kann aber erst entstehen, wenn sich die Fusion mit allen Übeln bei den WASGlern auswirkt.
Es gibt zwei Wege:
1) Fusion und Neuformierung einer PDS-freien WASG
2) Verhinderung der Fusion
Beide brauchen noch Zeit.
Grüße,
Rüdiger
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Willi
Anmeldungsdatum: 19.12.2005 Beiträge: 4 Wohnort: 64347 Griesheim |
Verfasst am: 20.12.2005, 00:00
Titel: |
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Im März ist der nächste Bundesparteitag.
Wo wenn nicht da kann man die Fusion verhindern?
In meinen Augen muss sich die WASG erst als Partei etablieren, in vielen Gemeinde-, Stadt-, Landes- und Kreisparlamenten vertreten sein und eine gute Politik machen. Erst dann kann man in Augenhöhe mit den Linken über eine Fusion nachdenken und nach weiteren zwei- bis drei jahren darüber verhandeln.
Hier im Kreis Darmstadt und im Kreis Darmstadt-Dieburg haben wir eine Linkspartei deren Vorstand die reinsten Betonköpfe sind, die oberen entscheiden und die unteren nicken ab. So kann ich als Kreisvorsitzender eine Fusion nicht gutheissen.
Aber wie ich schon schrieb, nur innerhalb der Partei können wir etwas ändern und eine vorschnelle Fusion verhindern. _________________ Innerhalb der Partei kann man im Endeffekt mehr ausrichten als von aussen.
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 20.12.2005, 01:29
Titel: Fusion verhindern |
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Hallo Willi,
sobald es keine Doppelmitgliedschaften mehr gibt, sobald klar ist, dass ein weiteres Vorgehen in Sachen Fusion von einer Urabstimmung abhängig ist, sobald der gegenwärtige Bundesvorstand weg ist, habe ich eventuell den Mut, noch einmal in die WASG einzutreten. Aber unter den gegebenen Umständen kann ich das nicht.
Dass Politik kein Spiel ist, weiß ich. Dass Politik bitterer Ernst ist, weiß ich auch. Dass die Taktik des WASG-Bundesvorstandes gerade solche Typen wie mich abstoßen soll, ist mir auch klar. Aber ...
Ich bin in die WASG eingetreten, ohne zu ahnen, dass ich als PDS verwurstet werden sollte. Alle Argumentation half nichts, denn von der PDS-freundlichen Seite kam und kommt immer nur das Gefasel von der vereinigten großartigen Linken. Dass weite Teile der WASG-Chancen einfach so plattgemacht werden, raffen die einfach nicht oder wollen es nicht sehen angesichts der Menschenmassen, die sie mit ein paar Tricks in ihre Partei lotsen können. Die sind wie Donald Duck mit Dollarzeichen in den Augen.
Die fixe Idee der Fusion zerstört alles und wird noch einige Jahre die Möglichkeiten der WASG deckeln. Ich warte auf den Zeitpunkt, wo die WASG sich endlich frei entfalten kann. Erlebe ich diese Zeit - gut. Erlebe ich sie nicht - nicht so gut.
Aber ich kann nicht tagein tagaus in dem Bewusstsein leben, in einer Verarschungsvereinigung Mitglied zu sein.
Sorry für das Fremdwort.
Grüße,
Rüdiger
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Gast
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Verfasst am: 20.12.2005, 01:50
Titel: |
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Hallo Rüdiger,
genau solche Überlegungen haben mich aus der SPD austreten lassen. Und dass ich mich in einer neuen Partei nicht einfach so treiben lassen kann wie in einer großen wusste ich. Deshalb war damals mein Ziel: Jetzt kannst Du endlich etwas für soziale Gerechtigkeit tun - und genau dieses lass ich mir von einer SED nicht vermasseln. Deren Ziel ist es nur, mit den WAsG-Mitgliedern im Westen ihre alte SED aufzubauen - und da mach ich auch nicht mit.
Genau darum engagiere ich mich für die WASG, weil ich im Grunde immer noch an sie glaube.
Jeder, der in die WAsG eingetreten ist, steht für die politischen Ziele der WAsG. Hätte ich die PDS gewollt, wäre ich in die PDS eingetreten. Deshalb kämpfe ich innerhalb der Partei für eine eigenständige WAsG. Ich glaube, dass sie mit der Zeit - eben Zeit - bundesweit stärker werden kann als die FDP oder die Grünen, als WAsG, als linke Alternative zur SPD. Eine vereinigte Linke wird es auch in 100 Jahren noch nicht geben, das ist einfach Utopie.
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 20.12.2005, 02:05
Titel: WASG wird groß |
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Hallo Willi,
wenn die WASG aus der Umklammerung der PDS und des WASG-Bundesvorstandes entkommt, wird sie groß. Sehr groß. Aber nur dann. Weil sie nur dann die Werte retten konnte, die jetzt per Fusion zu reiner Kosmetik degradiert werden sollen.
Die durch die Globalisierung angestoßene Ungerechtigkeitswelle wird der WASG (oder einer Ersatz-Vereinigung, aber hoffentlich der WASG) ein Wachstum bescheren, wovon der Bundesvorstand der WASG und die PDS nur träumen können. Wenn die auch nur ansatzweise ahnen würden, was ansteht, wären die schon alle Einzelmitglied in der WASG. Aber sie raffen's nicht. Sie sind zu blöd, ein Loch in den Schnee zu pinkeln.
Grüße,
Rüdiger
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Gast
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Verfasst am: 23.02.2007, 21:26
Titel: Re: Alle Bündnisgegner |
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| Rüdiger Hentschel hat folgendes geschrieben: | Hallo Sozialagenda,
ich habe den Verdacht, dass die Zeit noch nicht da ist für ein Aufstehen derjenigen, die WASG ohne PDS wollen. Das wundert auch nicht, wenn man bedenkt, wie und mit welchen Mitteln die Fusion geplant und durchgezogen wird. Alles ist gut kalkuliert. Bis die Basis außerhalb der Foren, jenseits des Internet begreift, was die PDS ist und auf welche Weise die WASG-Basis verscherbelt wird, muss noch einige Zeit vergehen.
Ich warte sehnlichst auf eine Ausweichorganisation, die die Ursprünge der WASG mit sich bringt. Diese kann aber erst entstehen, wenn sich die Fusion mit allen Übeln bei den WASGlern auswirkt.
Hallo Rüdiger! sage mir mal bitte wo du Lebst,es hat doch schon den Leverkusenerkreis die FSG gegeben,und aus der FSG ist eine
Partei mit den namen SFuG gworden.Wenn also eine nachvolge für die WASG gesucht wirt ist das Irreführent von von dir zu behaupten es gibt keine nachvolge Partei.Ich glaube langsam du machst das extra!! um der PDS zu helfen,wenn ich mich Irre dan beweise das ich kein recht habe und trete der SFuG bei.Im übrigen
vordere ich alle PDS gegner auf die WASG am leben zu erhalten,
das geht aber nur noch mit der www.SFuG-Partei.de
Mit freundlichen gruß an alle Helmut Leih
Es gibt zwei Wege:
1) Fusion und Neuformierung einer PDS-freien WASG
2) Verhinderung der Fusion
Beide brauchen noch Zeit.
Grüße,
Rüdiger |
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Gast
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Verfasst am: 23.02.2007, 22:05
Titel: Das ist kein Widerspruch! |
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Mit PDS konnte WASG nur zum Desaster werden und so ist es geschehen. Ohne PDS - das haben die meisten nicht gewollt - wäre sie groß geworden. Es ist ein Schicksal. Das Schicksal der deutschen pragmatischen Dummheit und das Setzen auf ein Gespann, das nicht zusammen gehen kann.
Deutschsein ist schon dumm genug. Deutsch und links, das ist verheerend. Denn die deutschen Linken machen sich selbst kaputt, statt in Ruhe etwas aufzubauen.
Grüße,
Gast
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Gast
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Verfasst am: 08.05.2007, 22:49
Titel: |
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Helmut Leih, Mitglied des Bundesvorstandes der SFuG-Partei.de
Ich wiederhole nochmal meinen Aufruf an alle Fusionsgegner PDS-WASG und widerspreche ausdrücklich der Auffassung von Rüdiger Hentschel.
Ich bin der Meinung, dass wir Gegner der Fusion nicht mehr warten sollten. Der Aufbau einer Partei, das wissen wir alle, dauert lange und kostet Geld.
Wir haben den Anfang schon gemacht und damit einen kleinen Vorsprung erarbeitet.
Wer mitmachen möchte, kann an mich eine Mail senden. Wir können auch noch Vorstände gebrauchen und vor allem Webmaster.
helmut.leih@gmx.de
Tel. 02204/404279
Mit freundlichem Gruß, Helmut Leih
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
Verfasst am: 09.05.2007, 12:14
Titel: Wenig Infos |
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Hallo Helmut,
Eure Organisation ist mir nicht bekannt. Ich würde mich aber dafür interessieren.
Nur verzeih mir schon mal im Vorfeld, das ich mich im moment ziemlich bedeckt halte. Das hat mehrere Gründe. Nachdem ich aus der WASG ausgetreten bin, wurde ich eingeladen bei der Parteineugründung der Alternativen mitzuwirken. Dort habe ich mich voll reingehängt. Resultat war, das ich dort wieder rausgemoppt wurde. Allerdings erst, als ich denen ihre Website überarbeitet hatte und sie Online gestellt hatte.
Anschliesend wurde ich eingeladen, die Alternative-Zukunft mit aufzubauen. Dort erging es mir ähnlich. Dort hatte ich ebenfalls viel Geld und Zeit investiert. Resultat war, das ich dort auch wieder gegangen worden bin. Aber nicht alleine sondern mit etlichen anderen. Wir hatten dann den Plan, zumindest einen Verein zu gründen. Ich hatte eine neue Website gebaut und online gestellt. Resultat war, das ich jetzt diese Website Mutterseelen alleine betreibe. Der einzige der mich noch unterstützt ist Rüdiger Hentschel, mein Freund.
Also Helmut, wenn Du mich gewinnen möchtest, mußt Du schon mit mehr Info´s rüberkommen. Ich biete Dir auch meine Plattform die http://www.demokratischer-verein.de an zum diskutieren. Dort gibt es auch ein Forum. Ich bin auf jeden Fall neugierig geworden. _________________ Friedrich
aus Köln
http://www.elaboratus.de
http://www.basis-demokratie.de
http://www.demokratischer-verein.de
http://www.friedrich-hunold.de
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