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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 18.11.2005, 18:15
Titel: Ich mische mich mal ein |
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Hab grad ne kleine Pause.
Die Linke wird nie verschwinden. Unter dem Druck der neoliberalen Hohlköpfe wird die Linke wie ein Stehaufmännchen in die Politik, mindestens aber auf die Straße zurückkommen. Genau darauf spekuliert doch die PDS. Sie will all die freigesetzten Kräfte bei sich versammeln. Um nichts weiter geht es denen. Sie wollen alles unter ihre Kontrolle bringen und haben Angst davor, dass neben der PDS etwas entsteht, mit dem sie politisch zusammenarbeiten müssten.
Die Verbreiterung der Linken, wie sie die PDS will, ist: Alle in einen Sack. Die Verbreiterung der Linken, wie sie die PDS nicht will, ist: Freie Zusammenarbeit unabhängiger Partner.
Merkwürdigerweise nur in Berlin nicht. Dort ist die PDS neoliberal, um an der Regierung teilnehmen zu können. Damit verhindert sie in Berlin, dass die Leute auf die Straße gehen.
Mit der PDS will ich nichts zu tun haben. Und viele, viele andere Linke auch nicht. Das ist das wahre Grab der Vereinigten Linken.
Grüße,
Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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Rolletsc
Gast
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Verfasst am: 19.11.2005, 16:07
Titel: Warum nicht 2 Parteien ! |
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Genau das ist es was ich Euch vorwerfe. Ihr seid halt Spalter und Sektierer.Deine Äußerung "Notfalls gründen wir halt eine neue Partei" sagt doch alles. Aber ich denke, das was hier in im Internet läuft ist nur eine verschwindene Minderheit die reaktionäre und spalterische Politik betreibt. Am besten Ihr gründet eine neue Partei, dann seit ihr unter Euch !
Ich habe noch keine einzigen von Euch auf einer Versammlung von der WASG oder GgS gesehen oder getroffen.
Ihr könnt es nicht überwinden das die Vereinigung vom Osten geht und habt immer noch die antikommunistische Brille auf .
Ich bin bestimmt kein PDS´ler aber mir ist das Ziel der vereinten Linken erstmal wichtiger als Euer Getue hier.
Ihr wollt doch nur verunsicheren und sonst nichts, das ist Eure Aufgabe !
Ihr geht doch gar nicht auf die Problematik ein die ich Euch geschildert habe, im Gegenteil ihr kommt immer mit dem Argument der PDS in Berlin und versteht ( oder wollt es nicht ) nichts !
cu Hans
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 19.11.2005, 18:12
Titel: Notfalls! |
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Hallo Hans,
es geht um NOTFALLS. Das ist der Kern. Was ist NOTFALLS? Es ist die Aversion und absolute Ablehnung einer Kaderpartei, die raffiniert das eigene Fortkommen sichern will. Das ist zutiefst neoliberal. Formal und praktisch gibt sich die PDS auch die Blöße. Da machst Du nichts dran, Hans. Da kannst Du mit Gotteszungen reden. Vereinigung der Linken unter der PDS ist und bleibt Kaderpartei.
Wir werden in ein paar Jahren sehen, was die PDS damit erreicht. Sie ist es nämlich, die durch das Anrichten von Schaden wirklich spaltet. Sie toleriert keine Zusammenarbeit, sondern forciert Fusion. Das ist Konzernverhalten erster Kajüte, mein Freund.
Vereinigung der Linken geht nur von der Straße aus. Als die SED das anders herum drehen wollte, hat sie Tausende und Millionen unterdrücken müssen, um zu bestehen.
Wenn Bedarf ist, wenn die Grundlagen (auf der Straße) da sind, werden sich alle Splittergruppen vereinigen. Aber dann unter dem Dach der Partei, die vorher bewiesen hat, dass sie sich nach den Mitgliedern richtet.
Grüße,
Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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WASG-Total
Gast
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Verfasst am: 21.11.2005, 03:16
Titel: |
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"Die WASG ist bei den Bundestagswahlen angetreten mit der PDS eine Vereinigung einzuugehen in den nächsten Jahren!" (Zitat rolletsc)
Lieber rolletsc,
Diese Weisheit muss Du mal untermauern. Wo wurde dies beschlossen und wann? Und dann auch von wem?
Die Bundesurabstimmung hat nur die Offene Liste zu den Bundestagswahlen gemeint. Der zweite Teil der Urabstimmung ist übrigens unter massiven Protesten des Bundesparteitages in Kassel am 3.7.05 getrennt worden, um der WASG die Möglichkeit zu erhalten, nicht schon vor der Geburt tot zu sein oder der Adoption der PDS anheimzufallen. Der Bundesvorstand wollte den gesamten Text in Einem abstimmen lassen.
Sicherlich bist Du genauso bewandert von dem Bundesparteitag in Kassel am 3.7.05 wie ich, denn es gibt bis heute kein Protokoll.
Hinterher wird mir erklärt, ich solle den zweiten Teil der Urabstimmung nicht so pingelich betrachten. Stattdessen zwischen den zeilen PDS lesen.
Mit dezentralistischen Grüßen
die WASG-Total
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WASG-Total
Gast
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Verfasst am: 21.11.2005, 03:26
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"In Sachsen-Anhalt ist doch eindeutig eine Mehrheit für die Fusion." (Zitat rolletsc)
Von ca. 150 Mitgliedern waren genau 50 für die Offene Liste der PDS bei den kommenden Landtagswahlen. 97 haben sich beteiligt an der Urabstimmung.
Dass heisst ein Drittel ist mit Sicherheit für die Offene Liste gewesen. Einfachste Mathematik ist schwer, nicht wahr?
Manchmal frage ich mich, mit was für Koryphäen ich es in der WASG zu tun habe.
Die Urabstimmung besagt nichts zur Fusion sondern die Form des Antritts zur Landtagswahl aus.
Aber mit solchen Kumpel wie Dich rolletsc ist ja auch leichtes Spiel. Auf die Offene Liste der PDS hüpfen heisst Fusion bei Dir.
Sind alle WASGler so einfach gestrickt wie Du?
Mit dezentralistischen Grüßen
WASG-Total
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WASG-Total
Gast
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Verfasst am: 21.11.2005, 03:37
Titel: |
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"Aber ich denke, das was hier in im Internet läuft ist nur eine verschwindene Minderheit die reaktionäre und spalterische Politik betreibt." (Zitat rolletsc)
Wie schon der Bundesparteitag im Juli gezeigt hat, sind nicht diejenigen Spalter der WASG, die eine Mehrheit haben und vor allen Dingen in einer demokratischen Partei auch gefragt und abstimmen wollen, die Spalter. Sondern diejenigen die eigene Ziele verfolgen ohne die WASG-Basis.
Deshalb auch der dezentrale Gruß. Nicht der WASG-Bundesvorstand (ein politischer Klon zum PDS-Bundesvorstand was die Arbeitsweise betrifft) entscheidet über die WASG sondern die WASG selbst.
In der DDR gab es ein Zentralkomitee, dass entschied über Politik und dann durfte in herzzerreissenden SED-Parteitagen die SED-Mitglieder dumm schwätzen bis zur Einheits-Abstimmung.
Wie schrieb mal einer im WASG-Bundesforum: die WASG mutiert zur Neo-SED. Das fand ich treffend.
Mit dezentralen Grüßen
WASG-Total
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 21.11.2005, 03:41
Titel: |
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Hallo WASG-Total,
ich hoffe, dass die Stimmen in der WASG immer mehr werden, die die Eigenständigkeit und Echtheit der WASG fordern und wollen.
Dann werde ich auch wieder eintreten. Aber solange die WASG von diesem Bundesvorstand geführt wird, kann ich nicht Mitglied sein. Der Betrug ist zu groß.
Solidarische Grüße,
Rüdiger
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