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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 05.02.2005, 12:33
Titel: Darwin beeinflusst alle Bereiche |
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Nichts steht höher in unserer Gesellschaft als der darwinistische Grundgedanke, dass die Verdrängung des Schwächeren die legitimste Sache der Welt sei. Hinter dieser Denke verschwinden alle menschlichen Einstellungen als zweitrangig. Unwichtig und lächerlich macht sich der, der nicht dem "freien Kräftespiel" huldigt.
Man braucht nur den Neoliberalismus zu bejahen, um mit den "höchsten Schichten der Gesellschaft" verbunden zu sein. Dass 95% der Bevölkerung dabei in der Opferrolle bleiben, ist dem schlichten Gemütszustand verborgen, der im Neoliberalismus den Eingang zur gesellschaftlichen Integration gefunden hat.
Zuletzt bearbeitet von Rüdiger Hentschel am 01.09.2005, 01:46, insgesamt einmal bearbeitet |
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phoenix
Anmeldungsdatum: 03.11.2004 Beiträge: 9
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Verfasst am: 05.03.2005, 07:32
Titel: Der darwinistische Grundgedanke wird schon mit der .... |
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Muttermilch verabreicht!
Ich glaube, wenn man die Erziehung des Einzelnen insofern verändert,
- dass man Schwächen und Stärken des einzelnen Individuums gleichermaßen erlaubt, misst, bewertet und schließlich akzeptiert,
- dem eher schwächeren Menschen die gleichen Chancen einräumt, wie dem eher stärkeren,
dann kann man die Basisgedanken einer Gesellschaft über einen längeren Zeitraum verändern und somit auch die politischen wie wirtschaftlichen Grundideen.
Es gibt viele Menschen die uns diesen Weg vorleben. Sie sind leider immer noch in der Minderheit. Sie kämpfen immer noch gegen Windmühlen, weil die Mehrheit unbewusst lebt, oder bereits "tot" ist.
Darum sollte jeder erst einmal bei sich selbst und in seinem Lebensbereich misten / ausmisten! Vielleicht erhält der Einzelne folglich ein anderes Bewusstsein zum Leben und zum Leben leben lassen.
Mit phrasendreschenden Luftblasen wird hier niemand etwas erreichen oder sogar verändern, genauso wenig wie es unsere staatslenkenden, leider auch nur polemisierenden Daddergreise tun.
Mit schönen und wohlgeformten Worten um sich zu werfen, hat etwas mit Tod zu tun. Es kann mit der Schmückung des eigenen Grabes verglichen werden, hier ein Blümchen, da ein Engelchen und dort ein Kerzchen.
Auch wird sich hier niemand mehr mit einer totgeschwafelten Seite auseinandersetzen, außer dem bisher eingetragenen "Club der Unbekannten",
weil Phrasen zwielichtig sind: Sie überspielen Schwächen und Ehrlichkeit.
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dr.schneider
Anmeldungsdatum: 12.02.2005 Beiträge: 12
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Verfasst am: 12.03.2005, 09:43
Titel: Zu allen Zeiten haben die Mächtigen bestimmt, was geglaubt w |
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| Zu allen Zeiten haben die Mächtigen bestimmt, was geglaubt wird. Heute heißt der Glaube "Freier Konkurrenzkampf". Bis vor einiger Zeit hieß es: Frieden schaffen mit immer weniger Waffen. Jetzt gilt nur noch: Handelsfreiheit schaffen mit immer weniger Zöllen. Dabei steht im weltwirtschaftlichen Kathechismus, dass die Bekämpfung der Armut weiß Gott nicht auf dem Stundenplan der reichen Nationen steht. Im Gegenteil! Selbst innerhalb der reichen Nationen, wird die Armut vieler begünstigt und der Reichtum auf noch wenigere konzentriert. Es gibt ja in der Natur nach unseren Wahnvorstellungen auch nur zwei Tiere, die alles beherrschen: Elefant und Löwe. - König der Wüste oder was. Dass aber gerade die Artenvielfalt, die nur der Mensch und nicht die Natur selbst reduziert, dafür spricht, dass es in der brutalen Natur gerechter zugeht als in der Wirtschaft, das ignoriert der freie Weltenhändler.
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 14.06.2005, 02:12
Titel: Darwinismus ist nur Vorbote |
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| Die zerstörerische Natur des Menschen wird von der Natur nicht bestätigt. Der darwinistische Gedanke ist insofern ein viel zu sehr an menschlichen Bezügen orientiertes Konstrukt. Darwin hat nur die Natur des Menschen auf die Natur selbst projiziert und dabei übersehen, dass zur Niedertracht ein halbes Pfund menschlicher Großhirnrinde nötig ist.
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