Globalisierung und Neoliberalismus füllen den Konzernen die Taschen.

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Was unterscheidet Saddam von George? [05.02.05]
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 05.02.2005, 14:02
Titel: Was unterscheidet Saddam von George?
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Eigentlich nur die Mittel der Unterdrückung. Und vielleicht noch die Nähe zu den Opfern. Während Saddam mit den Unterdrückten in einem Land saß, sitzt George mit den Unterdrückten in einer Welt. Der Effekt der Unterdrückung ist so oder so immer der selbe. Ob es Marktmacht oder Waffengewalt ist, bleibt dabei völlig zweitrangig. Gefährlicher ist sogar die Marktmacht, weil sie legitimer erscheint und nicht mit dem natürlichen Widerstand der Menschen rechnen muss.
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phoenix



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 9
Beitrag Verfasst am: 05.02.2005, 16:10
Titel: Wozu Schule, wenn du dein Wissen nicht umsetzt?
Antworten mit Zitat
Die Notwendigkeit des Erdöls als Rohmaterial für sämtliche Lebensbereiche ließ und lässt weltweit politische Konflikte entstehen und bestimmt das politische Weltgeschehen fortwährend.

Irak ist nur ein Beispiel unter vielen weniger entwickelten Ländern dieser Erde:
- Erst entwickelte es durch sein Erdölaufkommen internationales, politisches Interesse. Daraufhin erhielt es gewaltige Finanzspritzen.
- Weiterhin war dieses Land ein phänomenales wirtschaftliches und militärisch - strategisches Sprungbrett für die Vereinigten Staaten von Amerika im ersten Irankonflikt.
- Einige wenige Iraker "leckten" am profitablen Erdölgewinn "Blut". Also, warum sollte man ausländische Förderkonzessionen weiterhin bestehen lassen? Durch politischen Machtwechsel unterband man sie kurzum. (Dem Volk versprach man Reichtum in Volkeshand. Dazu kam es nie. Nationale Konflikte waren die logische Konsequenz.)
- Mit dieser Vorgehensweise zog Irak den Zorn der sich selbst ernannten, omnipotenten Weltmacht (Wie heißt sie doch gleich?) auf sich. Internationale Konflikte waren nun die nächste Konsequenz.
- Am liebsten hätte sich diese "beispiellose" Weltmacht sofort gerächt. Um aber einen Gegenschlag für den leichtgläubigen Ottonormalkonsumenten der Welt zu rechtfertigen, musste dieser über einen längeren Zeitraum akribisch vorbereitet werden. Ein Lügenpullover wurde gestrickt. Doch es gingen einige Maschen verloren. So ein Pech! Wie sollen diese wieder aufgefangen werden? Die Antwort war, mit Gewalt. Auf diplomatischem Wege, welcher nur mit gutem Gewissen hätte bestritten werden können, sah man doch, die wahren Absichten im Hinterkopf behaltend, zu viele "Verlustgeschäfte".
- Die Schlacht ist nun vorerst geschlagen, der prophylaktische Gewinner, die "Weltmacht", die Verlierer wir alle, der Boden Irak für einen weiteren Irankonflikt mehr oder weniger geebnet. Es bedarf nur noch einiger, wieder glaubwürdiger Strickarbeiten.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der Schatt el Arab mit seinen Erdölvorkommen in "internationaler" Hand liegt und wann die schwer umstrittene, aber bereits gelegte Gaspipeline durch Afghanistan internatiionalen Sinn macht: Doch nur, wenn sie auch durch den Norden Irans weiter 'gen Westen führen kann.

Dies ist ein Spiel des starken Geldbeutels und der harten Währung, welches sich in der Geschichte der Menschheit in regelmäßigen Abständen wiederholt.
Aus (welt)wirtschaftlichen Anlässen werden Kriege geführt. Nur die Wirtschaft macht Politik. Wir sind die Marionetten im Monopoly und es ist schon fast belustigend, wie wir als Konsumenten einer immer "florierenderen" Weltwirtschaft der Konzerne dieses Spiel mitspielen, ob nun als konsumverbrauchende Demonstranten, Radikale, Anarchisten, Beamte, Manager, verarmter Adel oder als Angestellter, Arbeiter, Arbeitsloser.

Daraus ergibt sich die weitläufige Frage, ob wir Bildung überhaupt noch brauchen, wenn wir sie nicht nutzen.
Wir tun so, als säße uns der Pisaschock in den Knochen. Alles schreit nach Bildung. Aber im Grunde will sie keiner: Erstens verbraucht Denken viel zu viele Kalorien, wie das Gehen, Laufen und Sport treiben (das Schauen und Hören bei ausgeschaltetem Gehirn und das Rumklicken am PC, weniger). Zweitens könnte u.U. ein gebildetes Volk gefährlich werden (wem wohl?).

Uns über politische und alltägliche Zusammenhänge im Unklaren zu lassen (wieder bildungsbedingt), uns als reine, hirnlose Konsumenten heran zu ziehen, uns mit einer Fülle weiterer Konsumreize abzuspeisen, ist die pure Unverschämtheit von Staats wegen.

Wie sollten wir denn einen Unterschied zwischen G. W. Bush und S. Hussein feststellen können? Die (gelenkten) Medien beantworten uns die Frage: Der Erstere ist der Gute, der Zweitere der Böse! Warum darüber grübeln, wenn andere für uns denken? .... Dann gehe ich doch lieber jecken!!!!

Ahjau!! und Helau!!


Zuletzt bearbeitet von phoenix am 07.02.2005, 13:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Trulla
Gast




Beitrag Verfasst am: 05.02.2005, 21:22
Titel: Alles wie immer
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Wie früher die Kaiser und Könige die Massen ruhig hielten, verfahren heute die Konzerne und ihre Politiker.

Politiker mit Nebeneinkünften sollten direkt aus der Verantwortung genommen werden. Ausrufezeichen
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 08.02.2005, 00:22
Titel: ich nehme alles zurück
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und behaupte das Gegenteil!

Die Welt ist schön und alle meine Euros gehören mir. Ich hab zwar nicht so viele wie George, aber ich hab ihn trotzdem lieb. Denn ohne ihn müssten wir mit anderen teilen. Und das wär wirklich übel! - Und in den Himmel will ich sowie so nicht kommen.

Geschockt

gez.: ruedi, der nachnehmer
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Trulla
Gast




Beitrag Verfasst am: 03.03.2005, 00:56
Titel: Gott und Teufel
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Amerika ist allmächtig. Saddam versuchte dem nachzueifern. - Er musste beseitigt werden.
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dr.schneider



Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 12
Beitrag Verfasst am: 12.03.2005, 10:51
Titel: Amerika lässt das Thema nicht erkalten
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Der Iran tut gut daran, sich einer Kontrolle seiner Atomaktivitäten zu unterziehen. Nur so kann der Iran erreichen, dass die Konfrontation nicht von Amerika ausgenützt werden kann, um weitere kriegerische Spielereien zu unternehmen. - Dass die Weltgemeinschaft seelenruhig zusieht, wie Amerika eine Regierung stürzt, wurde zum normalsten Normalfall. Das liberale Geldsystem wird die Welt beherrschen und es wird keine Nische geben, wo sich etwas anderes entwickeln kann. Das ist das Ziel der USA. Und sie werden es durchsetzen. Wir werden uns an stetig wachsende Armut gewöhnen müssen.
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