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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
Verfasst am: 10.11.2005, 14:29
Titel: Finger weg von der Mehrwertsteuer |
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Hallo Freunde ,
Ich habe folgendes gefunden :
Die überwiegende Mehrheit der Bürger/innen ist gegen ein Erhöhung der
Mehrwertsteuer. Doch die Koalitionäre scheint die Meinung der Menschen
nicht zu interessieren. Und sie ignorieren, dass eine höhere
Mehrwertsteuer Gift für die Konjunktur ist, Arbeitsplätze kostet und
vor allem die Schwachen trifft. Im Wahlkampf hatte die SPD noch die
“Merkelsteuer“ bekämpft und damit Wählerstimmen geworben. Doch jetzt
will sie einer Erhöhung der Mehrwertsteuer zustimmen. Deshalb startet
Campact heute zusammen mit der IG Metall, Attac und dem “tax justice
network“ eine gemeinsame Kampagne gegen eine Erhöhung der
Mehrwertsteuer. Werden Sie online aktiv:
>Schicken Sie der SPD ihre Argumente aus dem Wahlkampf zurück unter
http://www.campact.de/mwst/act/signer
Die Aktion finde ich gut _________________ Friedrich
aus Köln
http://www.elaboratus.de
http://www.basis-demokratie.de
http://www.demokratischer-verein.de
http://www.friedrich-hunold.de
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 10.11.2005, 22:26
Titel: Sie werden es merken |
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je später, desto besser!
Lieber Friedrich,
der Lauf der Dinge (hört sich an wie Schicksal) muss halt geschehen. Irgendwann werden die Einsichten und Aussichten sich auf einen Schlag umkehren. Dann wird auf der Politikerseite Heulen und Zähneklappern sein. Bis dahin helfen in meinen Augen keine Aktionen. Sie würden die Einsichtsfähigkeit der breiten Masse, der Bildzeitung und der Politiker nur verzögern. Sie sind doch Aktionen gewöhnt und haben gelernt, sie zu ignorieren. Axel Troost hat wenigstens noch eine lustige E-Mail zu unserem offen Brief losgelassen. Aber die Falschheit der politischen Maßnahmen muss sich erst durch Widerstand auf allen Ebenen manifestieren. Sonst wird das nie klar. Wenigstens jenen Hirnen nicht!
Deswegen muss diese Talfahrt angetreten werden, damit sich die gängige Politik bis auf die Knochen entblößt. Erst dann besteht eine halbwegs reelle Hoffnung auf eine geistig logische Empfänglichkeit der Politik.
Was zurzeit angesagt ist, ist der massiv gesteigerte Umbau der Gesellschaft in Lebenswerte und Lebensunwerte. (Dies hängt vom Geld ab, früher von der Rasse.) Die Schere wird sich noch fürchterlich auftun. Aber erst, wenn die ersten Knöpfe von der Weste der Reichen abspringen (und die freiwillige Steuergeste war so ein Knopf), wird den Leuten (vielleicht) klar, was da falsch läuft. Bis dahin müssen wir dem traurigen Schauspiel beiwohnen und können uns allenfalls darüber lustig machen.
Mit der ersten eingeschlagenen Fensterscheibe des deutschen Reichstags wird diesen Leuten (vielleicht) ein Licht aufgehen.
Dies ist kein Aufruf zur Gewalt. Es ist nur die logische Schlussfolgerung, dass die Schlinge sich weiter zuzieht und weiter zuziehen muss. Die Politik rafft nichts. Sie sind und bleiben Diener des Kapitals.
Sie werden nicht vom Geld erschlagen werden, auch wenn sie sich das wünschen.
Grüße,
Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 10.11.2005, 22:37
Titel: Antwort von Axel |
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Wir hatten den offenen Brief an den Bundesvorstand veröffentlicht und am selben Abend kam eine E-Mail von Axel Troost mit dem einzigen Satz: "Ich verstehe die ganze Aufregung nicht."
Daraufhin habe ich die Seite gemacht:
http://online-polemik.de/bundesvorstand-der-wasg-stellt-sich-doof.htm
Die Mail selbst habe ich noch irgendwo auf dem Rechner. Wenn Du willst, suche ich sie heraus.
Grüße,
Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 18.11.2005, 22:47
Titel: Das Problem löst sich! |
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Lieber Freidrich,
die neoliberalen Herrschaftsstrukturen, die sich jetzt auch knallhart der WASG bemächtigen, werden unsere Gesellschaft so sehr entstellen, dass die Menschen reagieren müssen!
Das wird vielleicht nicht sofort der Fall sein. Aber eine ähnliche Bewegung wie die WASG wird wiederkommen. Dann aber mit einer ganz anderen Intention: Nicht von einem Oberguru auf Fusion getrimmt, nicht von irgendwelchen Lafontaines in eine falsche Richtung gelenkt, nicht abhängig, nicht hörig, nicht duckmäuserisch.
Dann wird etwas entstehen, das Kraft hat und ganz automatisch basisdemokratisch ist. Denn der Wille der Menschen wird dann nicht mehr durch Herrschaftsstrukturen zu bremsen sein.
Aber bis dahin muss Merkel noch einiges zerstören.
Grüße,
Rüdiger
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