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Rentenerhöhung 0,54% seit 2003 Kaufverlust-Sozialhilfeniveau
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Beitrag Verfasst am: 22.06.2007, 22:01
Titel: Rentenerhöhung 0,54% seit 2003 Kaufverlust-Sozialhilfeniveau
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Erste Rentenerhöhung 0,54 % seit 2003 Kaufverlusten -Richtung Sozialhilfeniveau

İch halte die Rentenerhöhung 0,54 % zum 1. Juli nach drei Nullrunden für den Zynismus der großen Koalition.Die Rentenerhöhung 0,54 % kann die Kaufkraftverluste,die İnflationsrate seit der letzten Rentenerhöhung 2003 wegen der Mehrwertsteuererhöhung und der zum 1.April steigenden Krankenkassenbeiträge nicht ausgleichen.Für einen Durchscnittsrentner mit 45 Beitragsjahren und 1100 Euro bedeutet die Rentenerhöhung 0,54 % knapp sechs Euro mehr pro monat.Durch de facto Rentenkürzung Mehrwertsteuererhöhung und höhere Krankenkassenbeiträge werden Durchschnittliche monatliche Rentenbezüge weiter Richtung Sozialhilfeniveau absinken.İch bin der Auffasung,dass die Zahl der Rentner mit Nebenjob immer mehr steigt,um die finanzielle Lücken im Alter ausgleichen.Wegen der Rentenpolitik der großen Koalition werden die Rentner mit niedrigen Renten in ein Land mit niedrigen Lebenshaltungskosten nach und nach auswandern.Durch die Rentenpolitik von SPD und Union wird der Lebensstandard der Rentner drastisch abgesenkt.Die Altersarmut für Rentner wird größer immer mehr.Zudem bedeutet Rente mit 67 Höhere Arbeitslosigkeit und weitere Rentenkürzungen durch versicherungsmathematische Abschläge und Wegfall der versicherungsmathematischen Zuschläge.İch denke ,Der abschlagsfreie Rentenzugang mit 65 Jahren nach 45 Versicherungsjahren (Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen nicht mit) ist Augenwischerei !.İm Übrigen wird Jeder künftig die private zusätzliche Altersvorsorge wegen der Rentenpolitik von SPD und Union treffen.
Zitat:
http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de15218&SID=9tMQc3JrK70PY1BO1ImstmE4MkWWi4

Mittwoch, 21.03.2007

Rentenerhöhung wird Kaufkraftverlust nicht ausgleichen

Hirrlinger: "Rentner haben dennoch ein negatives Saldo"
Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen nach drei Nullrunden vom 1. Juli an etwas mehr Geld.

"Es wird zum 1. Juli dieses Jahres eine Anhebung der Renten um 0,54 Prozent geben", sagte Müntefering am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Das sei nicht viel, aber Ausdruck der positiven Entwicklung bei Wachstum und Löhnen im vergangenen Jahr. "Das sind umgerechnet auf ein volles Jahr 1,2 Milliarden (Euro), die zusätzlich an die Rentnerinnen und Rentner fließen." Bei einer Standardrente von 1100 Euro bedeutet die Erhöhung um 0,54 Prozent monatlich 5,94 Euro mehr.


Beispiele - Was bringt die angekündigte Rentenerhöhung im Einzelnen? Rentenhöhe in Euro Erhöhung der Rente in Euro
250 + 1,35
500 + 2,70
750 + 4,05
1000 + 5,40
1500 + 8,10
1750 + 9,45
2000 + 10,80



Müntefering sagte, seit Dienstagabend stehe fest, dass die Renten leicht erhöht werden könnten: "Wir haben jetzt die entsprechenden Daten beieinander." Für das kommende Jahr wollte Müntefering keine Prognose abgeben, es komme auf die Zahl der Beschäftigten an. Man könne aber zuversichtlich sein.

Die Rentner mussten drei Nullrunden in Folge hinnehmen, weil auch die Löhne - an deren Entwicklung sich die Rente orientiert - nicht gestiegen waren. Angesichts der Zuwächse bei Löhnen und Beschäftigung hatten Rentenexperten schon Mitte Februar die Möglichkeit einer leichten Erhöhung angedeutet.


Einschub: So errechnet sich die Rentenerhöhung von 0,54 Prozent:
Einschub überspringen

0,99 Prozent durchschnittliche Lohnsteigerung

minus 0,64 Prozent Riester-Faktor

plus 0,19 Prozent durch den Nachhaltigkeitsfaktor

gleich 0,54 Prozent

Ende des Einschubs.
Der Sozialverband VdK Deutschland begrüßt zwar die leichte Rentenerhöhung, weist aber darauf hin, dass damit der Kaufkraftverlust bei Weitem nicht wettgemacht ist. VdK-Präsident Walter Hirrlinger erklärte dazu: "Die erste Rentenanpassung seit 2003 wäre sehr erfreulich, aber die Rentner haben dann unterm Strich immer noch ein negatives Saldo." Die Teuerungsrate beträgt pro Jahr circa zwei Prozent, die durch die minimale Rentenerhöhung nicht ausgeglichen wird. Die Durchschnittsrente in Deutschland beträgt vielfach eher 720 Euro netto im Monat und liegt damit weit unter der Armutsgrenze von 856 Euro monatlich. (



Überblick über die bisherigen Rentenanpassungen seit 1995, Angaben in Prozent: Jahr Zeitpunkt Westdeutschland Ostdeutschland
1995 1. Januar keine 2,78
1. Juli 0,50 2,48
1996 1. Januar keine 4,38
1. Juli 0,95 1,21
1997 1. Juli 1,65 5,55
1998 1. Juli 0,44 0,89
1999 1. Juli 1,34 2,79
2000 1. Juli 0,60 0,60
2001 1. Juli 1,91 2,11
2002 1. Juli 2,16 2,89
2003 1. Juli 1,04 1,19
2004 1. Juli keine keine
2005 1. Juli keine keine
2006 1. Juli keine keine
2007 1. Juli 0,54 0,54

Die geplante Anpassung für 2007 muss noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.
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