Globalisierung und Neoliberalismus füllen den Konzernen die Taschen.

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Beitrag Lärmbelästigung [02.06.05]
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Friedrich Hunold
Administrator


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 03.05.2007, 15:12
Titel:
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Hallo Barny,

also ich glaube, jetzt muß ich etwas richtig stellen. Wie jemand lebt und seine Umwelt gestaltet, geht mir relativ am selbigen vorbei. Wenn Du in Deinem Wagen eine Fußbodenbeleuchtung einbauen willst, bitte. Kannst Du machen. Wenn allerdings die Sicherheit des Fahrzeuges eingeschränkt wird, hört bei mir der Spaß auf. Da werden Autos tiefergelegt. An für sich nicht schlimmes, wenn aber die Bodengruppe über den Boden schleift, wenn in einer beruhigten Verkehrszone eine Bodenschwelle kommt, hört der Spaß auf. Oder Stereoanlagen mit Subwoofer an Bord, die so laut dröhnen, das die Scheiben in den Wohnungen anfangen zu vibrieren. Wie will der Autofahrer da noch am Straßenverkehr teilnehmen können? Oder um wieder zum Ausgangspunkt zurück zukommen, die lauten Auspüffe. Muß es sein, das die Autos so laut sind, das sie ein Martinshorn übertönen? Von der gestörten Nachtruhe der Anwohner mal ganz zu schweigen. Wo soll da der Sinn liegen? Wenn Du einen geilen Sound am Auto haben möchtest, dann kauf Dir doch einen Ferrari. Dort ist der Sound schon eingebaut. Das ist allerdings ein angenehmer Sound. Auch da gibt es unterschiede. Ein Auspuff sollte einen dumpfen Sound erzeugen, der Geschwindigkeit und Kraft symbolisiert, aber nicht nur Krach und gedröhne. Absolut Affig finde ich, wenn ein Auto vorgefahren kommt, wo jeder weis, das die Kiste höchstens 50 PS hat, aber dröhnt, als wenn 200 PS durch einen kleinen Auspuff gepresst werden. Knatter, knatter, knatter. Mehr will ich im moment nicht dazu sagen.
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 03.05.2007, 20:17
Titel: Einsicht
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Auch ich habe mich darüber gefreut, dass sich meine 250er Java wie eine BMW anhörte, als der Auspuff kaputt war. Auch ich habe in meinem Wohnmobil volle Lotte die Musik aufgedreht. Doch irgendwann habe ich erkannt, dass ich anderen damit geschadet habe. Also habe ich mein Verhalten geändert und eine grundlegend andere Denkweise angenommen.

Grüße,

Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 03.05.2007, 20:47
Titel: Wenn ich gemein wäre !!!
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Wenn ich gemein wäre, würde ich sagen, das liegt am Alter. Aber es stimmt. Auch ich höre gerne Musik im Auto. Früher allerdings auch mal zu laut.

Aber an den Autos habe ich nie rumgeschraubt. Mir war es immer schon peinlich, wenn während einer Tour, der Auspuff kaputt ging.

In den 70´er Jahren war mein Auto allerdings mit einer Funkantenne geschmückt. Die war so lang, das ich immer vor Parkhäusern ein Stau verursacht habe, weil ich die Antenne demontieren mußte. Würde ich heute auch nicht mehr machen. Aber wir hatten noch keine Handys, wir haben gefunkt.
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 03.05.2007, 21:39
Titel: Es hat gefunkt bei mir
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Ich war auch leidenschaftlicher CB-Funker. Das Allerschönste war die Zeit als Taxiunternehmer. Der Funk spiegelt das wahre Leben.

Die Beharrlichkeit, andern Menschen aus Überzeugung zu schaden, ist in meinen Augen das Spiegelbild unserer Konzerngesellschaft. Darwin als reine Ideologie. Andere kaputtmachen und dabei groß rauskommen. Das ist Auspuffschwachsinn und Konzernkultur pur.

Die meisten schrauben ja gar nicht selber. Die lassen schrauben. Und dröhnen dann durch die Gegend.

Grüße,

Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Köln
Beitrag Verfasst am: 04.05.2007, 11:16
Titel:
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Hallo Rüdiger,

es ist letztendlich egal, ob ich selber schraube oder schrauben lasse. Verdienen tun die anderen daran, nämlich die Hersteller dieser dröhnenden Rohre. Und es scheint ja ein Markt dafür vorhanden zu sein. Sonst würden diese Dinger nicht gebaut.

Wie Du ja weist, habe ich zwei Hunde und Ärger mit dem Nachbarn. Ich muß dabei sagen, das beide Hunde morgens um 8:00 Uhr in den Garten dürfen. Dieses ist allerdings um 8:30 Uhr bendet. Dann gehen sie um 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr und in den Abendstunden nach 19:00 Uhr noch mals raus. Der Jugendherbergsvater ruft hier regelmäßig an, weil meine Hunde draußen bellen. Das stört ihn. Das er aber getunte Autos auf seinem Hof parken läßt und bis spät in der Nacht aus den Autos Discomusik ertönt, schert ihn nicht. So weit sind wir schon gekommen. Solltest Du eine Kampagne starten, gegen dröhnende Autos, schreib mich an. Ich bin dabei.
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Friedrich
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Rüdiger Hentschel
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 647
Wohnort: Mühlhausen
Beitrag Verfasst am: 04.05.2007, 12:32
Titel: Kampagne
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Hallo Friedrich,

wie sollte ich eine Kampagne dagegen starten? Wir sind doch alle machtlos gegen den Zeitgeist. Wenn ich meine Ansichten öffentlich mache, dann ist das ja schon "Kampagne".

Mehr ist nicht möglich. Die große Maxime unserer Zeit ist der darwinistische Geist des wahllosen Niedermetzelns, um sich selbst als Überlebensberechtigten zu sehen. Die bewusst zelebrierte Primitivität.

Grüße,

Rüdiger
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