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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 09.11.2005, 16:12
Titel: Einsparungen bei Arbeitslosen |
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Der Staat schaufelt das Geld in die Kassen der Arbeitgeber - http://www.tagesschau.de
| Zitat: | | Nach einer beschlossenen Schwächung des Kündigungsschutzes und größeren Einsparungen bei Hartz IV sollen nun laut CDU die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um zwei Prozentpunkte gesenkt werden. |
Sie merken nichts. Schon lange ist klar, dass die Unternehmen machen (müssen), was sie wollen. Und dennoch werden die Arbeitskosten weiter künstlich verbilligt. Das gibt wirklich Heulen und Zähneklappern. Vor allem, wenn immer und immer wieder klar wird, dass dies genau die falschen Maßnahmen sind.
Denn mehr Leute werden deswegen keine Arbeit finden. Sie werden so oder so nicht benötigt.
Es geht um eine andere Verteilungsmentalität als die aus dem Neoliberalismus. Aber unbeirrt versucht die Politik der Wirtschaft einen vermeintlichen Weg zu ebnen, über den mehr Menschen Arbeit finden. Dass aber die Wirtschaft eiskalt ihren Bedarf an Arbeitskräften unabhängig von solchen Parametern entscheidet, wird der Politik nicht klar. So stellen sich Politiker hin und bitten die Unternehmen, ihr Verhalten zu überdenken. In welchem Schwachsinnskreislauf ist Deutschland inzwischen gelandet?
Das grenzenlose Vertrauen auf die Selbstheilungskräfte des freien Marktes wird die Politik in Deutschland noch weiter in die neoliberale Ecke schieben. Die SPD ist das beste Beispiel dafür. Die SPD ist inzwischen mit den Arbeitern nur noch formell verheiratet. Die Ehescheidung wird vermieden, weil dann die Grundlage fehlt.
Die neoliberale Schlinge zieht sich zu. Und die deutsche Politik hängt wie ein Stein.
Rüdiger Hentschel
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
Verfasst am: 10.11.2005, 12:09
Titel: Berechnung der Sozialabgaben |
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Also ich zahle im Momat = 435,88 Euro
Davon 2 % = 8,72 Euro Ersparnis bei Senkung
Schätze mal das bei uns ca. 200.000 Angestellte und Arbeiter beschäftigt sind. Also = 8,72 Euro X 200.000 = 1.744.000 Euro ersparnis des Arbeitgebers !!!
Da ja jeder die 8,72 Euro einspart 1.744.000 Euro X 2 =
Weniger Einnahmen der Sozialkassen 3.488.000 Euro
Wenn ich jetzt ALG II ansetze und eine Monatliche Miete , zusammen 1000 , 00 Euro ergibt das 3488 Hartz IV Empfänger die weniger versorgt werden können .
Wobei ich die Rente beim Versorgungsanspruch nicht brücksichtigt habe . Ein nicht unerheblicher Teil geht ja zur Rente .
Dieses Rechenbeispiel sind Monatsbeträge !
HartzIV muß weg _________________ Friedrich
aus Köln
http://www.elaboratus.de
http://www.basis-demokratie.de
http://www.demokratischer-verein.de
http://www.friedrich-hunold.de
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 10.11.2005, 22:50
Titel: Die Worte meines Chefs |
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Hallo Friedrich,
die Arbeitskosten fallen beim Arbeitgeber sehr geringfügig ins Gewicht. Dem ist es viel lieber, wenn die Leute länger arbeiten.
Da aber die Arbeitszeit nicht beliebig erweiterbar ist, kann keines der Mittel richtig wirken.
Meine These: Erst wenn der Arbeiter wieder Geld in der Tasche hat, das sich zurzeit unrechtmäßig in den Taschen der Konzerne aufhält, wird die Wirtschaft ohne beide Kritikpunkte laufen wie geölt.
Erst dann.
Grüße,
Rüdiger
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 08.12.2005, 20:28
Titel: Erste Sitzung des Koalitionsausschusses |
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Erste Sitzung des Koalitionsausschusses
http://tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5027652_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
Hier kann man es nachlesen. "Das Klima der Beratungen sei gut gewesen, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla nach der gut zweistündigen Sitzung in Berlin. Es sei dabei um die Kosten der Unterkunft von Hartz IV-Empfängern ... gegangen ..."
Profalla spricht schon nicht mehr von Wohnkosten, sondern von Kosten für die Unterkunft der Empfänger. So wird vorn und hinten Stück für Stück an der Herrschaft des Neoliberalismus geschraubt und gebastelt. Die Wortwahl sagt oft mehr aus als den Leuten lieb ist. Unterkunft ist ja wohl ein erheblich dehnbarerer Begriff als Wohnung! Eine Unterkunft kann ein Zelt sein, ein Zwischenlager, ein Sammellager, ein ...
Kaum jemand in Deutschland ahnt, was ihm mit der Großen Koalition in den Pelz gesetzt wurde!
Grüße,
Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 09.12.2005, 01:13
Titel: Wenn das der Fall ist .... |
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.... dann ziehe ich freiwillig da hin. Hoffentlich ist dann die
http://basis-demokratie.de
so gewachsen, dass sie einen bezahlten Menschen braucht, der die Seite betreut. Damit ich aus diesen Randbereichen der Gesellschaft direkt berichten kann, ohne zu verhungern.
Aber beobachten wir erstmal die weitere politische Entwicklung.
Meine Prognose: Die Große Koalition wird das Ding auf die Spitze treiben. Und der Widerstand zerreibt sich am PDS-Neoliberalismus.
Alles Scheiße,
Deine Emma!
P.S.: Ist natürlich Fiktion. Doch halte ich die Zuspitzung des gesellschaftlichen Konflikts für möglich. Es kann auf Dauer nicht so weitergehen, dass die Reichtümer erfolgreich an den Menschen vorbeigeführt wird.
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 09.12.2005, 09:32
Titel: Sie treiben es immer weiter |
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In den gesprochenen Nachrichten haben sie sogar formuliert: "Kosten für die Unterbringung von Langzeitarbeitslosen"! Als wenn demnächst Heime von denen belegt werden.
Kosten für die Unterbringung hat ja auch der Bauer wegen seinen Rindern.
Das ist die verbale Ver-Neoliberalisierung.
Und das oberlustige daran ist, dass Großmaul Westerwelle von den bürgerlichen Parteien rechts überholt worden ist.
Rüdiger Hentschel
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
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Gast
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Verfasst am: 02.06.2006, 17:45
Titel: |
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Link:
www.taz.de/pt/2005/08/29/a0180.1/text
Es ist bald schlimmer als zu Zeiten des 3. Reiches.
Dann brauchen wir nur noch ein paar Kriege als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme .. Arbeitslose werden an die Front gefahren zum aufräumen und wer sich weigert kommt an die Wand bzw. wird einfach fallen gelassen und darf verhungern vor gut gefüllten Einkaufsstätten.
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