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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
Verfasst am: 01.12.2005, 09:00
Titel: |
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Hallo,
der Weg soll von Seiten der PDS in 2 Wochen freigemacht werden.
Soweit ich weis, achtet unser BuVo nicht darauf, ob jemand schon in einer anderen Partei ist. Die WASG ist ja ein Sammelbecken für unzufriedene Parteimitglieder, die eine neue Heimat suchen. Doppelmitgliedschaften innerhalb der WASG sind noch bis 31.12.2005 möglich. Das heißt, das 14 Tage frei sind, in beiden Parteien Mitglied zu werden. Ich gehe davon aus, das diese Frist stillschweigend verlängert wird. Ausrede wird sein, wir haben die Antragsflut nicht so schnell bearbeiten können.
Gruß _________________ Friedrich
aus Köln
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Gast
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Verfasst am: 04.12.2005, 00:41
Titel: Demokratische Scherben |
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Tach,
Widerstand gegen die antidemokratischen Züge der WASG Führungsriege sowie PDS zu leisten - o.k.
Klar dürfte sein, dass am Ende die WASG politisch und praktisch - tot sein wird. Wer wird so einen Hick-Hack nochmals wählen wollen?
Leider, muß auch gesagt werden, wurden WASG Mitglieder, die sofort gegen diese Fusionssache waren, zur Jagdtrophäe der linken Kräfte in der WASG. Noch schlimmer erging es denen mit klaren Aussagen und Begründungen, warum eine PDS antidemokratisch arbeitet.
Mit der Zeit haben auch die blauäugigsten Mitglieder kapiert, hoffentlich, wohin der Zug steuert. Und noch ein - Leider wurde der angestrebte Antrag auf ein Parteiausschlußverfahren gegen Klaus Ernst im Keim erstickt. Dafür sorgten die Handlanger in den Landesvorständen.
Diskutieren läßt sich alles. Scherben sind genug da. Die PDS ist weder sozial noch demokratisch. Die ständigen Manipulationen des Bundesvorstandes gegen den Landesverband Berlin sprechen eine deutliche Sprache.
Das alles schadet der demoktrischen Weiterentwicklung in Deutschland.
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
Verfasst am: 13.12.2005, 13:49
Titel: |
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Lieber Gast,
leider muß ich Dir Recht geben. Ich habe eine Liste der Parteieintritte und Austritte erhalten. Daraus geht hervor, das wir zur Zeit mehr Austritte wie Eintritte haben. Wenn die Entwicklung so weiter geht, können wir die Vereinigung ad Acta legen, da es dann irgendwann die WASG nicht mehr gibt. Es ist eine traurige Entwicklung, die ich aber vorrausgesagt habe.
Das war der größt mögliche Gau, der dieser noch jungen Partei widerfahren konnte. _________________ Friedrich
aus Köln
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Willi
Anmeldungsdatum: 19.12.2005 Beiträge: 4 Wohnort: 64347 Griesheim |
Verfasst am: 19.12.2005, 23:43
Titel: |
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Liebe Leute,
auch mir gefällt vieles im BuVo der WAsG nicht, auch nicht in unserem Landesvorstand Hessen. Ich bin aber der Meinung, dass man mit einem Massenaustritt überhaupt nichts erreicht - im Gegenteil!
Je weniger Leute in der Partei für eine Basisdemokratie kämpfen umso leichteres Spiel haben die oberen. Auch wir kleinen Kreisverbände haben eine Stimme beim Parteitag im März.
Wir im Kreisvorstand haben alle massive Bedenken für eine Fusion mit den "Linken". Wenn ich an unsere Listenaufstellung für die Kommunalwahl Ende März denke, waren das zwei konkurrierende Parteien, da die WAsG im Kreis aber größer ist, haben wir uns durchgesetzt. Die Liste heisst bei uns jetzt: wasg.die Linke _________________ Innerhalb der Partei kann man im Endeffekt mehr ausrichten als von aussen.
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 20.12.2005, 01:05
Titel: Einfluss |
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| Zitat: | | Innerhalb der Partei kann man im Endeffekt mehr ausrichten als von aussen. |
Hallo Willi,
das ist unbestritten. Man muss es aber auch aushalten können. Ich gebe zu, dass ich es nicht kann. Ich kann einen aggressiven Besoffenen ertragen, einen Irakkrieg muss ich ertragen und vieles mehr. Aber in einer Partei sein, die von vorn herein den eigenen Tod festlegt und plant ... kann ich nicht aushalten!
Selbstverständlich habe ich das Gefühl, Euch im Stich zu lassen. Aber davor war die Erkenntnis, dass in der WASG lauter PDS-Heinis sitzen. Und man weiß nicht, wer wer ist.
Ich kann so etwas nicht ertragen.
Grüße,
Rüdiger
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Gast
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Verfasst am: 20.12.2005, 02:04
Titel: |
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Hallo Rüdiger,
vielleicht musst Du einfach Zyniker sein, um politisch aktiv zu sein und das alles ertragen zu können. Sitzfleisch zu haben kann man erlernen. Übrigens hat die WAsG nice von vornherein ihren eigenen Tod festgelegt. Die WAsG gründete sich als linke Alternative zur rechtsgerückten SPD um gegen den Sozialabbau zu kämpfen.
Erst als Lafo sich bereit erklärte, für eine gemeinsame Linke für den Bundestag kandidieren zu wollen, erst da gingen die Fusionspläne los.
Und in der Beziehung kann ich den BuVo verstehen: Ohne Fusionspläne hätte die WAsG nicht für den Bundestag kandidieren können und wenn der BuVo nicht an den Fusionsplänen festhält, wäre die ganze Bundestagswahl anfechtbar! So ist nun mal das Gesetz und da muss sich auch ein BV der WAsG daran halten.
| Zitat: | | Selbstverständlich habe ich das Gefühl, Euch im Stich zu lassen. |
Diese Schuldgefühle sind nicht nachvollziebar und unakzeptabel. Wieso solltest Du uns im Stich lassen? Sowas kann Dir nur jemand einreden, der ein Gegner ist. Wenn ich jemanden einrede, dass er mich im Stich lässt, wecke ich in ihm ganz bewusst Schuldgefühle. Warum solltest Du Schuldgefühle haben, wenn Dir eine (interne oder öffentliche) Politik nicht mehr passt? Das ist Dein gutes Recht!
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Willi
Anmeldungsdatum: 19.12.2005 Beiträge: 4 Wohnort: 64347 Griesheim |
Verfasst am: 20.12.2005, 02:06
Titel: |
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Sorry, obiger Beitrag ist von mir. Habe nicht bemerkt, dass ich nicht eingeloggt war. _________________ Innerhalb der Partei kann man im Endeffekt mehr ausrichten als von aussen.
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 20.12.2005, 02:13
Titel: Krankheit |
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Hallo Willi,
das mit dem fehlerhaften Einloggen ist eine phpbb-Krankheit. Kriege ich nicht geregelt. Man muss sich ab und an doppelt einloggen. Warum? Keine Ahnung.
Aber auch ein Gast ist an seinem Stil zu erkennen.
Wenn die viel zu plötzliche Bundestagswahl einfach ausgelassen worden wäre, hätte die WASG zwar noch eine außerparlamentarische Position. Aber sie könnte in Ruhe den Menschen ans Herz wachsen! Das hat sie sich von Lafontaine und Kumpels vereiteln lassen.
Nun ist sie löchriges Beiboot einer neoliberalen PDS. Im Grunde nur Ballast.
Aber wenigstens hat die Konfrontation mit der karrierepolitischen Manövertaktik einen Vorteil gebracht. Teile der WASG sind als unzuverlässig und ohne Ehrlichkeit entlarvt worden.
Warten wir auf die Konsequenzen.
Grüße,
Rüdiger
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Friedrich Hunold
Administrator
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 237 Wohnort: Köln |
Verfasst am: 20.12.2005, 07:30
Titel: Es kann.... |
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Hallo zusammen,
es kann nur eine logische Konsequenz geben. Abwahl des Bundesvorstandes und logischer Weise eine Neuwahl des selbigen. Wir bekommen immer erzählt, das unser Volk eine Fusion mit dem Wahlergebniss der Bundestagswahl gewünscht hätte. Bei meinen Recherchen nach der Wahl, mußte ich feststellen, das viele hier in Köln, lieber die SPD gewählt haben, weil die WASG zusammen mit der PDS auf einer Liste stand. Eine PDS wird zumindest im Westen abgelehnt. Viele meiner Bekannten sind der gleichen Meinung und verurteilen die Fusion mit der PDS.
Hinzu kommt, das die PDS jede Diskussion aus dem Wege geht und ihre Foren abgeschaltet haben. Desweiteren erreichen mich laufend Meldungen, wo die PDS verlauten ließ, das ein Wahlantritt der WASG nur unter ihren Bedingungen möglich ist.
Wir werden Stück für Stück entmündigt und untergraben. Da gilt es gegen zusteuern. _________________ Friedrich
aus Köln
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 10.01.2006, 09:01
Titel: Anders aber auch nicht |
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| Zitat: | | auch mir gefällt vieles im BuVo der WAsG nicht, auch nicht in unserem Landesvorstand Hessen. Ich bin aber der Meinung, dass man mit einem Massenaustritt überhaupt nichts erreicht - im Gegenteil! |
Hallo Willi,
mit der Mitgliedschaft hat man auch nichts erreicht. Ob der Vorstand mit oder ohne Pateimitglieder agiert, er macht, was er will. Das ist doch die Erfahrung.
Grüße,
Rüdiger
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