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Udo-S
Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 9 Wohnort: Greifenstein |
Verfasst am: 06.01.2006, 00:21
Titel: Wir sind stark ! |
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Hallo liebe Parteifreunde,
der offene Brief zu einer fairen Vereinigung spricht mir aus der Seele.
Ich möchte Euch kundtun, dass wir im Lahn-Dillkreis eine starke, engagierte Mannschaft haben, die sowohl personell alsauch zahlenmäßig gut besetzt ist. Die Zahl unserer Mitglieder wächst täglich. Neugründungen von WASG-Ortsverbänden erfolgen im Wochentakt. Die Menschen in unserer Region möchten offensichtlich eine basisdemokratische Linke und entscheiden sich bewußt für eine Mitgliedschaft bei uns - und nicht etwa bei der Linke/PDS.
Ich sehe unserer Zunkunft nicht unkritisch entgegen, aber auch nicht ängstlich. Warum auch. Unsere Stimmen haben Gewicht.
Ein Gruss aus dem hessischen Teil des Westerwaldes
Udo
http://www.udo-sattler.de/wasg/DieLinkenSindLos.pdf
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Rüdiger Hentschel
Administrator
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 647 Wohnort: Mühlhausen |
Verfasst am: 09.01.2006, 02:21
Titel: Transparenz |
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Die Grünen hatten die Rotation. Warum sollte die WASG nicht etwas initiieren, das den Funktionär zur Vernunft zwingt! Wieso sollte es ausgeschlossen sein, ein Gremium einzuführen, das schon von einem einzigen Partei-Mitglied angerufen werden kann und dann die Beschwerde prüft und bei ausreichendem Verdacht auf Berechtigung der Beschwerde den entsprechenden Funktionären klare, schriftliche, bindende Äußerungen dazu abverlangt?
Die Machtlosigkeit der Basis macht sich im Grunde nur daran fest, dass der einzelne zwar sauer oder enttäuscht sein darf, aber keine Chance hat, eine klare, auf das Problem bezogene Aussage zu erzwingen. Das muss geändert werden.
Sicher würde ein solches Gremium zurzeit in der WASG fürchterlich viele Beschwerden abarbeiten müssen. Doch wäre schon die bloße Existenz eines solchen Gremiums ein plausibler Grund für einen Bundesvorstand, die Basis nicht allzu sehr zu reizen.
Da wo bloße Sachverhalte schon linguistisch oder rechtlich aufklärbar und feststellbar sind, wäre ein solches Gremium äußerst wirkungsvoll und würde dem einzelnen Parteimitglied den Sicherheitsraum verschaffen, den es braucht, um nicht vom eigenen Bundesvorstand nach Strich und Faden über den Tisch gezogen zu werden.
Basisdemokratie ist sicherlich ein zweischneidiges Schwert. Wenn ich daran denke, dass einer meiner gar nicht unsymphatischen Nachbarn immer und grundsätzlich die Schuld beim Juden sucht und findet, kann ich nicht Basisdemokratie als das Mittel der Wahl ansehen, politische und gesellschaftliche Macht zu regulieren. Aber Basisdemokratie ist förderbar durch Instrumente, die der Basis zu dem Einfluss verhelfen, der demokratische Strukturen von unten nach oben ermöglicht.
Wenn das deutsche Volk sicherlich nicht den Mordauftrag an Millionen Juden an Hitler erteilte, hat doch die Ausnützbarkeit der Basis diesen Holocaust möglich gemacht. Diese Ausnützbarkeit der Basis wiederholt sich (in Gott sei Dank ganz anderen Bezügen) vor unseren Augen in der WASG. Der Auftrag war keineswegs die erzwungene Fusion. Der Bundesvorstand macht aber ganau das daraus, wohlwissend, sich dadurch sämtlicher moralischer Kleidung zu entledigen.
Es ist höchste Zeit aus diesem Possenstück der Bundesvorstandes der WASG zu lernen und ein Sicherheitselement zu schaffen, das die Möglichkeit für jedes einzelne Parteimitglied erzwingt, Sachzusammenhänge klipp und klar nachzufragen. Rechenschaftsmäßig. Das Gremium selbst muss unabhängig sein und dabei auch sicherlich streng beide beurteilen: Basis und Funktionär.
Eine solche Einrichtung würde auch der Grundintention der WASG, nämlich Gerechtigkeit, entsprechen. - Eine Partei, die nach außen Gerechtigkeit fordert, aber in ihrem Inneren generalstabsmäßig verarscht, hat Glück, wenn sie noch den Weg zur nächsten Mülltonne schafft.
Rüdiger Hentschel
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