Die Politik erhöht die Reichen mit der Erniedrigung der Armen.

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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Arbeit ohne Lohn


Bei RTL - oder waren die Böcke wieder die gebührensaugenden Öffentlich Rechtlichen? - da gab es doch diesen Landarzt, der auch schon einmal mit einem Augenzwinkern, mit einem Küsschen oder mit einem halben Hähnchen zufrieden war, wenn er jemandem das Leben gerettet hatte!

Die konzernabhängige Propaganda geht in Richtung: Arbeite, denk nicht ans Geld! ... Immer weiter werden die Arbeiter in diesem unseren Lande in die Ecke des Schuldigen getrieben, der gefälligst auch ohne Lohn sich gehörig zu engagieren hat. Arbeitgeber bezeichnen sich selbst inzwischen als Arbeitsuchende. Die großartige Geschäftemacherei von vor einigen Jahren ist nicht mehr möglich. Oder soll nur der Eindruck erweckt werden?

Das Wort "Dumpinglohn" ist schon lange kein Reizwort mehr. Vielmehr genießen die Noch-genug-Verdiener das Gefälle zwischen sich selbst und den vom "neuen" Staat Betroffenen.

Auffällig in diesem Zusammenhang ist die Übermacht der in diese globalisierende Welt wohl eingeordneten Bürger und Bürgerinnen, deren liberale Denkungsart sich wolllüstig am Schicksal der Billiglohnarbeiter weidet. - Nur minimal ist erkennbar, dass auch Bessersituierte mit Besorgnis die Entwicklung verfolgen. (Dies bezieht sich aufs Leben selbst. - In den Medien sind natürlich alle ganz ganz traurig!)

Fortschritt im Kampf um eine vernünftige Anpassung der Politik und der Gesetze an die tatsächliche Lage der Menschen in unserer Nation ist erst möglich, wenn die so genannte Elite unseres Volkes sich endlich aufrafft, selbst für einigermaßen menschlich geregelte Verhältnisse einzustehen. Bis dahin muss der gemeine Arbeiter (Landarzt, siehe oben), der alles aus reinem Idealismus macht, warten. Er muss die Blockade der Hirne von Politikern und Konzernmachern als Mauer sehen, die irgendwann von allein zerfällt. Aus der Erkenntnis heraus, dass der Kreislauf der Geldströme nicht unterbrochen werden darf.

Diese Erkenntnis kann nur eintreten, wenn dem letzten Geldschaufler die Kröten von der Schippe springen, wenn das beste und tollste Geschäft nicht mehr funktioniert, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Der Staat versucht die bereits aus eigener Kraft laufende Deflation mittels inflationistischen Steuern auszugleichen. Dabei übersieht er, dass beides im Grunde das selbe ist. - Beide sind ein Aderlass der Faktoren, die überhaupt die Wirtschaft tragen. Konzerne und Staat sind bandwurmartige Schmarotzer der Produktionskraft der Menschen. Konzerne sind dies von Natur aus,
Schaufensterpuppe WASG
der Staat erst neuerdings. Er ahmt die Konzerne nach. - Übrigens hat Horkheimer irgendwo den Gedanken geprägt, dass genau dann, wenn der Staat beginnt, selbst als Konzern zu agieren, die Schnittstelle zwischen einer funktionierenden Gesellschaft und ihrem unweigerlichen Niedergang erreicht sei.

Es bleibt als einzige Konsequenz das Aufstehen der Massen. - Sonst ändert sich nichts.

Ein Ansatz, der sich in der WASG (Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit) bildete, ist erfolgreich von den bestehenden Konzerngeschwüren beseitigt worden. Die WASG war eine Bewegung als Initiative der Menschen. Diese Bewegung ist von der ehemaligen SED/PDS entkernt und ausgestopft worden. Die WASG-Leiche sitzt nun am Wohnzimmerfenster der SED/PDS und winkt und lächelt mechanisch. Was von der WASG übrig blieb, wirkt irgendwie künstlich.
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Letzte Aktualisierung am 27.05.2006

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