Auf Diabetiker achten wir nicht mehr. Ist zu teuer. Es muss gespart werden. Auf Diabetes komm’ raus!

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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Diabetes-Medikation zu teuer!

Menschen sind ja doch nichts wert.

Die Masse der Menschen ist für das moderne konzerngesteuerte Europa nur Ballast. Die Geld-Elite stößt sie ab wie im Mittelalter die Kirche sich gegen die Menschen wendete. Der moderne "Sozialstaat" glänzt vor organisatorischer Kraft. Große Koalitionen treten an, die Menschen das Fürchten zu lehren. Koalitionen aus inzwischen nichts-sagenden Parteien, Koalitionen aus Politik und Konzern-Herrschaft.

Der aktuelle Deal ist die Versagung schnell und unkompliziert einsetzbarer Analog-Insuline bei neu erkrankten Diabetikern. Wer heute an Diabetes erkrankt, hat nichts zu hoffen. Ihm wird per Sparverordnung die mögliche Medikation entzogen.

Vor aller Menschlichkeit stehen die Gewinne der Konzerne. Für diese garantierten Gewinne der Konzerne und der Eigner ihrer Aktien entschließt sich unser deutscher Staat, Menschen großzügig über den Jordan zu schicken. Nicht, ohne sie vorher noch einmal langfristig leiden zu lassen.

Deutschland legt sich fest auf die Auslieferung ohnehin furchtbar Gestrafter in eine Medizinwelt des knausernden Sterbenlassens. Haushalte und Bilanzen, Politiker-Karrieren und Konzern-Interessen sind allemal wichtiger als ein Mensch, der an Diabetes erkrankt ist.

Große Koalition macht Folgekrankheiten
Die Folgekosten der Sparmaßnahmen werden verheerend sein!
Neu erkrankten Diabetikern sollen Analog-Insuline aus Kostengründen vorenthalten sein. Das optimale Ausgleichen des bösen Schlags der Natur - Diabetes mellitus - durch bestmögliche Medizin soll den betroffenen Menschen einfach entzogen werden, weil Konzerne diese Medikamente teuer halten und die Politik meint, dies nicht mehr bezahlen zu wollen.

Die Unterwerfung des Menschen und seines gesamten Schicksals unter das Geld wird in diesem Fall so klar wie nie! Geld her, Menschen weg! Konzerne ja, Gesundheit nein! Anpassung an die Globalisierung ja, Berücksichtigung der Menschen nein!

Dieser Vorgang, dass finanzielle Abwägungen dazu führen, dass viele Menschen einfach schlecht wegkommen, wird in Deutschland immer selbstverständlicher. Nichts hält den Moloch Staat mehr in seiner Gefolgschaft gegenüber der Konzernmacht auf. Alle seine Taten schlagen den Menschen wegen finanzieller Interessen mitten ins Gesicht. Mitten ins Schicksal.

Deutschland ist die Macht, die aufsteht, um Konzernen den Allerwertesten abzuputzen und die Menschen im Stich zu lassen.

Deutschland sieht seine Zukunft aktuell nur im Geld und erhebt sich zu einem Versager-Konstrukt, das ein Hitler aus anderen Beweggründen schon einmal aufgebaut hatte: ein Menschen verachtendes Machtkonglomerat, Schinderei aus erfundenen Gründen, Quälerei aus der Sucht heraus, in der Welt ganz oben mitzumischen.

Kostenfaktor Mensch Deutschland versagt wieder einmal. Diesmal müssen die Diabetiker dran glauben.

Und wieder haben wir es mit einem Mechanismus zu tun, der davon geprägt ist, dass man den Geschundenen die Schuld selbst zuschieben kann. Damals den Juden, dann den Arbeitslosen und jetzt den Diabetikern. Sie fressen zu viel. Die sind doch für die Konzernmächte nur eine Last. Wenn sie nicht die Medikamente aus eigener Tasche bezahlen können.

Und warum sollten die Konzerne ihre Gewinne schmälern? Um Insulin-Analogika billiger zu machen? - Warum sollte der Staat, warum sollten die Krankenkassen auf Menschlichkeit bestehen? Um Preisfragen aufzuwerfen? Warum sollte die Politik die Menschen in den Fokus nehmen?

Mensch-Sein ist in Deutschland nichts mehr. Deutschland hat sich nach der Selbstentblößung durch Hitler Stück für Stück neu entwickelt, regeneriert zu einem Menschen verachtenden Staatswesen.

Am deutschen Wesen sollt ihr genesen! ... hieß es einmal. Gut, dass das in die Hose gegangen ist! Aber genau so hohl und unverdrossen, wie die Deutschen damals marschierten, marschieren heute die USA auf dem Weg der Genesung der Welt am freien Markt. Den Tribut zahlen die Ärmeren. Täglich. Sie bezahlen zum Beispiel mit dem Verlust ihrer Gesundheit.

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Kommentare:
ja so ist es geld regiert die welt wer hat das geld die banken und wem gehören die denn juden wer wollte die fertig machen der hitler der hat verloren und wir bezahlen denn preis noch heute. in naher zukunft ist unser land eh kaputt. ich bin auch diabetiker und ich frage euch was werden wir tun die antwort ist nichts weil keiner mehr gegen denn strom schwimmen will also fügen wir uns in unser schiksal und lesen weiter geistreiche beiträge wie diesen.

mike, 30.10.2007
Was bist du denn für ein dreckiges Nazischwein? Macht Diabetes das Hirn kaputt? Wusste ich gar nicht.

Rüdiger Hentschel, 30.10.2007
95% alle Diabetiker hätten ihre Erkrankung durch Bewegung, gesündere Ernährung und Nichtrauchen verhindern können.

Alle müssen für die Bequemlichkeit einiger bezahlen. Und das nicht wenig.

joes T., 14.01.2010
95% aller Nicht-Diabetiker haben das Glück, die von der Nahrungsmittel-Industrie vermanschten Zuckermassen körperlich verkraften zu können. Die heutige Gesellschaft ist durch die Gewinnsucht der Konzerne einem Nahrungsmittel-Angebot ausgeliefert, das gerade für die ärmeren Schichten fast nur noch aus Verdickungsmitteln und Zucker besteht. Dies mit Beweglichkeit ausgleichen zu wollen, ist ein wenig utopisch, zumal gerade die Menschen, die mit Alltagssorgen zugeschüttet sind, wohl kaum die Energie besitzen, sich noch zu etwas aufzuraffen.

Dein Statement ist hochnäsig und ignorant und läuft auf das darwinistische Menschenbild der NSDAP hinaus. Leider bedienen sich auch Gremien wie der IQWIG solcher Denkmuster und orientieren ihre Maßgaben an den Kosten, die dem (Un-)Wert menschlichen Lebens gegenüberstehen.

Die aus solchen gesellschaftlichen Mainstreams resultierende Modekrankheit "Depression" steht zur Zeit hoch im Kurs. Eine Depression können sich Hartz-IV-Stigmatisierte gar nicht leisten, aber Leute, die noch Arbeit haben, lassen sich monatelang krankschreiben und schröpfen mit ihrer Depression das Gesundheitssystem. Hier müssen im Endeffekt wie bei der Zuckerwut-Gewinnsucht der Nahrungsmittel-Industrie alle für einige zahlen. Für die, die sich dem darwinistischen Unmensch-Sein beugen und in eine Depression verfallen.

Rüdiger Hentschel, 16.01.2010
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