NOAM CHOMSKY, PROFIT OVER PEOPLE - globale Weltordnung - freier Markt
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

NOAM CHOMSKY, PROFIT OVER PEOPLE


NEOLIBERALISMUS UND GLOBALE WELTORDNUNG

Aus dem Amerikanischen von Michael Haupt

Europa Verlag Hamburg - Wien

Die Originalausgabe »Profit Over People.

Neoliberalism and Global Order« wurde von Seven Stories Press, New York, USA, 1999 veröffentlicht.

© 1999 by Noam Chomsky

Vorwort: © 1998 by Robert W. McChesney

Deutsche Erstausgabe © Europa Verlag GmbH Hamburg/Wien, September 2000

ISBN 3-203-76010-X

Inhalt

Einleitung von Robert W. McChesney

I. Neoliberalismus und globale Weltordnung

II. Konsens ohne Zustimmung: Wie man das Bewusstsein der Öffentlichkeit reglementiert

III. Die Leidenschaft für freie Märkte

IV. Marktdemokratie und neoliberale Ordnung: Theorie und Praxis

Glossar

Bibliografie

Zu den Autoren

Einleitung von Robert W. McChesney

Der Neoliberalismus ist das vorherrschende Paradigma der politischen Ökonomie unserer Zeit - es bezieht sich auf die Politik und die Prozesse, mittels derer es einer relativ kleinen Gruppe von Kapitaleignern gelingt, zum Zwecke persönlicher Profitmaximierung möglichst weite Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu kontrollieren.

Ursprünglich galten Reagan und Thatcher als die Hauptvertreter neoliberaler Politik, doch seit zwei Jahrzehnten ist der Neoliberalismus weltweit auf dem Vormarsch, und seine Prinzipien sind von Parteien der Mitte ebenso übernommen worden wie von denen der traditionellen Linken und Rechten. Diese Parteien vertreten mit ihrer Politik die Interessen von kapitalkräftigen Investoren und knapp eintausend Großkonzernen dieser Welt.

Außerhalb der Universitäten und der Geschäftswelt ist der Begriff »Neoliberalismus« vor allem in den USA der breiteren Öffentlichkeit kaum bekannt. Hier gelten neoliberale Initiativen vielmehr als Ausdruck einer Politik des freien Marktes, die das private Unternehmertum fördert, konsumentenorientiert handelt, persönliche Verantwortung und unternehmerische Tatkraft belohnt und sich gegen alle Übergriffe einer inkompetenten, bürokratischen und parasitären Regierung, von der nichts Gutes zu erwarten ist, zur Wehr setzt.

Jahrzehntelange Werbekampagnen, finanziert von Großkonzernen, haben diesen Begriffen eine fast sakrale Aura verliehen, so dass die damit verbundenen Forderungen kaum noch der Verteidigung bedürfen. Inzwischen lässt sich mit neoliberalen Vokabeln alles Mögliche begründen - Steuererleichterungen für Wohlhabende, Reduzierung der Maßnahmen zum Umweltschutz, Zerschlagung staatlicher Bildungs- und Wohlfahrtsprogramme.

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