Wenn die Konzerne mal abkacken müssen!
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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Börsenwelt

Die Selbsheilungskräfte des freien Marktes sind unbestritten unter denen, die Darwins Gedankengängen gerne folgen. Während die Natur bei aller Brutalität des Alltags an Idylle nichts durch Darwin verloren hat, sind in der Menschenwelt allein schon die Fiktionen der darwinistischen Teufelsbotschaft verheerend. "Untüchtige" Menschen werden zu nicht überlebensfähigen Wurmtieren, deren Vernichtung quasi vorprogrammiert ist und damit unvermeidlich erscheint, die "Tüchtigen" fressen allen Reichtum in sich hinein und beherrschen wie die Tiere die menschliche Gesellschaft.

Nach der rassistischen Variante Hitlers praktiziert die Finanzwelt mit der Börse das darwinistische Konstrukt als weltregulierendes System. Den durch Umwelteinfluss absterbenden Kreaturen nachempfunden sind Menschenmassen als Börsenfutter Armut, Krankheit und Tod preisgegeben, damit sich wenige Ultrareiche unbegrenzt bereichern können.

Börsenwelt
Die Börse, eine eigene kleine Welt

Niemand braucht Wissenschaftler zu sein oder einen Doktortitel zu besitzen, um die westerwellisch entfesselten Marktmechanismen als den letzten Dreck menschlicher Willkür zu entlarven. Die Zugrunderichtung der eigenen Sparkasse oder Bank und die Lahmlegung des gesamten Weltwirtschaftssystems wird mit unvorstellbaren Millionenbeträgen belohnt, die die Bankmanager zusätzlich zu ihrem Gehalt einstreichen. Die boshafte Pflege der größtmöglichen Ungerechtigkeit durch optimierten Egoismus ist das Grundgesetz der Börsenwelt und das Skelett des menschlichen Denkens. Eine Gesellschaft, die ihre schlimmsten Verbrechen mit hohen Belohnungen vergütet, hat wie das Dritte Reich der Nazis Tod und Zerstörung zur notwendigen Folge.

Die Mentalität der Börsenwelt verseucht alle Gesellschaftsschichten bis hinab zum milchgesichtigen Nachbarsjungen, der fest an seine individuellen Rechte glaubend seine menschliche und dingliche Umwelt mit Füßen tritt. Wer nicht seinen ultimativen Egoismus öffentlich befriedigt, wird nicht anerkannt, gilt als unvernünftig, nicht zukunftsfähig und nicht konkurrenzfähig. Mit der Glorifizierung aller schlechten menschlichen Eigenschaften als Tugenden des Börsenmenschen macht die Philosophie der Liberalen aus den Menschen Feinstaub, den man mal eben mit einem Zug vom Tisch blasen kann. Menschen werden zur Kalkulationsmasse, deren alleinige Existenzberechtigung in deren optimaler Anwendung zur Gewinnmaximierung und Marktmacht besteht.

Ethische Gedanken oder Ideen gelten in dieser Welt der börsianischen Regentschaft als hinterwäldlerische Nebensache. Wer mit seiner Millionen-Provision aus 2008 etwa 2500 vierköpfige Familien ein Jahr lang ernähren könnte, tut gut daran, sein Geld in etwas zu investieren, das nicht den Börsengesetzen unterworfen ist. Hätte man den Bankern so auf die Finger geschaut wie einem Ladendieb oder Raubkopierer, dann hätten allein die dadurch auflaufenden Erkenntnisse dazu geführt, eine profitable und sichere Finanzwelt neben der bestehenden aufzubauen. Denn dann hätten die auf das eigene Geld angewendeten Strategien der Bankmanager entdeckt und tatsächlich zur Beratung der Bankkunden verwendet werden können.

Vertragsgerechte Vergütung

Wegen bestehender Arbeitsverträge zwischen Banken und Bankmanagern müssen an die westerwellischen Henker des Geldsystems unvorstellbare Summen an Provision ausgezahlt werden, während die Banken wie Sozialhilfeempfänger auf die Hilfe des Staates angewiesen sind. Dies entspricht ungefähr dem Recht auf körperliche Unversehrtheit dessen, der nach millionenfachem Mord Anspruch auf gute Behandlung erhebt. Der Sklave des Geldes, die Politik, hält den Börsen-Bossen die Schleppe und erzählt den Menschen draußen, dass eine Institution geschaffen werden müsse, die den Banken wertlose Börsenpapiere auf automatisierte Weise abnimmt.

Was der Klerus und der Adel in den vielen Jahrhunderten vor der Aufklärung praktiziert haben, das wird von der Finanzwelt als neuem Adel und von den Darwinisten als neuem Klerus vor den Augen der Welt zelebriert. Finanzielle Machtanhäufung und religiöse Bevormundung sind die beiden Systemkomponenten, die diese Weltmächte dazu befähigen, über alle Menschen unbarmherzig zu herrschen. Dass beide aber an Lebenssinn nicht mehr besitzen als eine Amöbe oder Nacktschnecke, das versuchen sie bestmöglich zu verdrängen, indem sie wie seinerzeit Hitler ihre Ideologie bis in die höchste Übersteigerung hineintreiben. Der Profit und die Ausbeutung der Menschen sind ihre einzigen Ideale und dafür arbeiten sie hart. Sie lassen sich dafür belohnen, dass sie ein hohes Risiko tragen, haben im Falle eines Falles mit der Beseitigung der Schäden nichts, aber auch gar nichts zu tun. Sie kassieren optimal ab und verschwinden genau im richtgen Moment, ohne die Macht über die Hirne der Menschen zu verlieren. Sie haben dauerhaft die Ideologie eines George W. Bush in der Welt installiert.

Die hauseigene Niedertracht des Börsensystems und die daraus folgende Eine-Welt-Regierung führen im weiteren Verlauf zu einem noch festeren Sitz der Geld- und Politikmafia im Sattel der absoluten Macht. Vom Gedankengut Darwins verseuchte Politiker und das Edelste des Börsenmenschen werden im Verein mit den Medien die Weltherrschaft noch fester innehaben. Menschenverachtung, Unterdrückung, Mord und Krieg sind die Zutaten der Suppe, die der Menschheit von Starköchen der Börsenwelt und Politik zubereitet wird.

Wenn jemand als neutraler Zuschauer das Weltszenario wie in einem Film mitansehen würde, wäre durchaus die Möglichkeit gegeben, dass er sich aus lauter Frustration eher mit solchen fanatischen Kreisen wie dem Islamismus identifizieren würde. Was kann man sonst tun? Heute besteht nur noch die Wahl zwischen Unmenschlichkeit und Unmenschlichkeit.

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Letzte Aktualisierung am 18.01.2009

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