Europa - das Land der Privatisierung und der Konzerne

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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Auswüchse Europas, die jeder spürt


Von einer Hand voll sehr entfernt sitzenden Menschen mit falschen Entscheidungen zugeworfen, müssen wir eine deutliche Verschlechterung unserer Lebensqualität hinnehmen. Europabeamte, die selbst in einsamen Villen hinter den sieben Bergen wohnen, machen Normen, die den Alltag des Normalmenschen stark beeinträchtigen.

Während in Sachen Feinstaub aus der europäischen Normenküche starker Druck kommt, wird die Lärmbelästigung durch modisches Auspuffdröhnen mit europäischem Wohlwollen jovial zugelassen und forciert.

Unter dem losgelassenen Konkurrenzdruck ließen sich Autohersteller einfallen, den "Klang" der Auspuffanlagen immer aggressiver zu "gestalten". Aus Angst, ein Auto weniger als die Mitbewerber zu verkaufen, wurden die Auspuffanlagen immer lauter und aggressiver dröhnend gemacht und die Europa-Normen-Macher zogen genehmigungswillig mit.

Denn der Wille der Konzerne ist diesem Europa heilig.

Mittlerweile kann kaum noch ein Autofahrer mit einer glänzenden Karosse Eindruck schinden. Er ist darauf angewiesen, durch dröhnenden Lärm aufzufallen. Die Europa-Normen öffnen diesen ganz asozialen Subjekten Tor und Tür. Diese freigelassenen Egoisten kämpfen mit dem Gasfuß um das Leiden anderer Menschen. Denn nur so kommen sie an ihren persönlichen Profit. Sie schöpfen so psychischen Gewinn aus der Möglichkeit, anderen einen Mühlstein umzuhängen und selbst genussvoll davonzukommen.

Von Rücksichtslosigkeit braucht man in diesem Zusammenhang gar nicht zu reden, denn es handelt sich hier um ganz bewusst gewolltes und geplantes Schädigen der Umwelt und der darin befindlichen Mitmenschen. - Europas Normen-Schmiede lässt dies sehenden Auges zu und lehnt sich lächelnd zurück: Ein globalisierendes, weil die Individualisierung auf die Spitze treibendes Werk ist getan. Ein weiterer Mosaikstein des grundsätzlichen Konkurrenzdenkens ist gelegt. Rücksichtnahme wird auf allen Ebenen als unmodern und hinterwäldlerisch stigmatisiert. In Europa ist kein Platz für Rücksicht, sondern nur für den Kampf jeder gegen jeden und Platz für Mitläufer.


Europäische Normen fesseln jeden, indem Tolldreiste auf die Menschen losgelassen werden!
Und die Narren des Dröhnens gehen dieser dümmlichen Verkaufsmasche der Konzerne auf den Leim. Europa lässt die Hohlköpfe auf den Rest der Menschheit los und freut sich daran, wie diejenigen, die in Frieden leben und niemand anderes stören wollen, immer weiter ins graue Abseits der Hilflosigkeit und der hilflosen Wut gedrängt werden.

Dahinter steht der Wille, die Kampfeslust der Menschen einerseits zu dämpfen, indem sie sich an Wehrlosen abreagieren können, andererseits aber den Geist des Angewiesenseins auf Konkurrenz und Mitmachen, nein die Angewiesenheit auf das Immer-besser-Sein zu fördern und auszubauen. Dass die Idioten-Loslassungsnormen Europas darin Erfolg haben, beweisen tagtäglich die hochzufrieden durch die Dörfer rasenden Autofahrer, die zu allem Überfluss auch noch ständig zusätzlich die Motordrehzahl hochpeitschen, um auch noch über diesen geräuschvollen Hinweis mitzuteilen, dass sie nicht darauf angewiesen sind, Sprit sparen zu müssen.

Das Geld steht in Europa an erster Stelle. Ebenso das Vorheucheln von Reichtum. Erst wenn erste Gesundheitsbeeinträchtigungen wegen andauernder Lärmbelästigung nachgewiesen werden, gibt es eine Chance, dass nach vielleicht zehn oder zwanzig weiteren europa-normierten Krachjahren diese Normen zurückgefahren werden, um finanzielle Einbußen durch Krankheitskosten zu vermeiden.

Nicht nur dass die Europa-Normierer menschenverachtend und geldliebend zu sein scheinen! Das wirklich Fatale ist, dass sie einen Freiraum schaffen für die Primitivität, die im Menschen unterhalb eines bestimmten Quozienten wohnt. - Alles zielt auf Konkurrenzdenken. Wer den Krach der zulässigen Auspuffdröhnerei fliehen möchte, kann dies nur, wenn er reich genug ist. So lastet auf dem Buckel des Normalmenschen der EU-Wille zur uneingschränkten Konkurrenz.

Die Anzahl der dröhnenden Mitläufer steigt ständig und es ist unverständlich, dass diese Menschen nicht satt werden, andere mit ihrer akustischen Dreistigkeit zu belasten.

Eine solche sehr wohl regulierte Welt, eine Welt, die nach der Pfeife der Konzerninteressen tanzt, dröhnt und röhrt, eine solche Welt ist allemal schlecht und nicht erstrebenswert. Europas Gießkannen-Normgebungsnorm entblößt sich in dieser Sache nur ein weiteres Mal.

Die Lieblingsvokabel der Politiker ist: "Wettbewerbsfähigkeit". Diese immer wieder gern benutzte Floskel wehrt einfach immer nur die Verpflichtung ab, etwas für weniger bevorzugte Menschengruppen zu tun.

So wie die Rüstungsindustrie aus reinen Wettbewerbsgründen Menschen dazu befähigt, mit einem Knopfdruck den größten Schwachsinn anzurichten, so verführt die Autoindustrie die Konsumenten zu gemeiner Rücksichtslosigkeit und gegenseitiger Dauerbelastung.

Man kann den Geist der Menschen daran erkennen, ob sie dieses primitive Spiel mitmachen oder nicht.
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Letzte Aktualisierung am 02.06.2005

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