Aufruf von Boris Behnke: Auflösung der WASG verhindern!

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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Aufruf:
Auflösung der WASG verhindern


Aufruf von Boris Behnke

Hallo liebe Mitlesende,

Ich rufe hiermit alle Kolleginnen und Kollegen auf, die Auflösung der WASG zu verhindern!

Das erste Zitat:

"Bei einer Wahlbeteiligung trotz Ferienzeit von über 70 Prozent stimmten ferner 85,3 Prozent der teilnehmenden Mitglieder der WASG auch für die Einleitung eines ergebnisoffenen Diskussionsprozesses mit dem Ziel, ein breites demokratisches Linksbündnis zu schaffen."

Quelle Internet Seite der WASG-Seite Suche nach dem Stichwort: Urabstimmung

Das zweite Zitat:

"Linkspartei und WASG wollen ihren Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Partei nach der für den 18. September angesetzten Bundestagswahl beschleunigen. Der Zusammenschluss solle möglichst früher als in den bisher geplanten zwei Jahren abgeschlossen sein, kündigten Linkspartei-Vorsitzender Lothar Bisky und WASG-Sprecher Klaus Ernst in Berlin an."

Quelle Internet Seite der WASG-Seite Suche nach dem Stichwort: Auf dem Weg zu einer neuen Linkspartei

Ich habe bei der Urabstimmung gegen einen Diskussionsprozess gestimmt. Nach der Urabstimmung habe ich mich der demokratischen Mehrheit gebeugt und tolerierte einen ergebnisoffenen Diskussionsprozess.

Diesen ergebnisoffenen Diskussionsprozess wollte ich auch eingehen, aber nur bis um 19:03 Uhr am 19.08.2005. Da überspannte der Vorstand den Bogen. Aus dem obigen Zitat: "Der Zusammenschluss solle möglichst früher als in den bisher geplanten zwei Jahren abgeschlossen sein".

Ein abgeschlossener Zusammenschluss ist meiner Definition nach kein Diskussionsprozess, um eventuell ein Zusammengehen zu ermöglichen. Der BuVo WILL ein Zusammengehen, OHNE die BASIS.

Ich rufe alle Mitglieder auf, die gerne in der PDS sein möchten, aus der WASG auszutreten, und alle Menschen, die die WASG behalten möchten, für den Erhalt der WASG zu kämpfen!

Bitte nehmt es nicht auf die leichte Schulter! Lasst Euch nicht noch ein zweites Mal verschaukeln. Nach dem zweiten Mal gibt es keine WASG mehr.

Anscheinend habe ich einen Fehler gemacht und immer nur den Sündenbock bei der PDS/Linkspartei gesucht. Aber der Feind sitzt in unseren Reihen!!

Wir sind eine basisdemokratische Partei (zumindest die Basis), wir haben als Basis die Macht, unsere Überzeugung nach oben zu transportieren.

Lasst uns nach der Bundestagswahl einen außerordentlichen Parteitag einberufen. Nach §10 der Satzung in Abschnitt 8 ist geregelt, wie viele Mitglieder einen Parteitag einberufen können.

"auf Antrag eines Fünftels der Mitglieder der Bundespartei oder eines Fünftels der Kreisverbände,"

Der Vorstand hat es geschafft, was ich nicht wollte, eine Spaltung der linken Kräfte in Deutschland. Ich möchte die WASG so nicht aufgeben. Wenn es sein muss, dann müssen auch personelle Konsequenzen gezogen werden. Das kann auf der einen Seite bedeuten, dass ich aus der Partei ausgeschlossen werde, weil ich zur Revolte aufrufe, oder Mitglieder im BuVo, die mich und andere nicht vertreten, müssen Ihren Hut nehmen.

Der Vorstand beschließt über unsere Köpfe hinweg einen Zusammenschluss, ohne die Basis zu fragen. Das ist für mich der Fakt aus der Pressemitteilung!

Lass es einen bösen Traum sein!

Boris
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