Die Globalisierung macht aus moslemischen Nationen Selbstbedienungsläden.

Inhalt Links Kontakt Impressum

Genickbruch der Wachtturmtheologie

Antiislamismus


Während sich der Papst, der ja neuerdings Deutschland ist, sich wissenschaftlich und damit auf sehr korrekte Weise mit dem Islam auseinandersetzt, übersieht die Welt bis heute, dass der gesamte Islam sowohl menschlich als auch wirtschaftlich von den westlichen Konzernherrschern ausgebeutet wird. Der Islam, jeder einzelne Moslem, erkennt nicht, dass die tiefe Wunde, deren Schmerzen er spürt, nicht der Kampf gegen eine andere Religion ist, sondern der Kampf gegen die immer gegenwärtige Bedrohung der nationalen und autonomen Existenz.

Nach der früher auch rassistisch dominierten Strategie des Westens geht langsam die nur noch wirtschaftliche Technik an den Start, moslemische Länder vom westlichen Geldsystem abhängig zu machen und ihnen die selbe Fremdbestimmtheit aufzuzwingen, die auch andere Nationen trifft, wenn sie am normalen Welthandel teilhaben wollen. Diese anderen schon immer an die Konzernunterdrückung gewöhnten Nationen haben es ungleich leichter, sich mit dem Ausbeutungssystem des weißen Mannes zu arrangieren. Denn sie sind seit je fester Bestandteil dieser Mechanismen, die die Welt in Reiche und Arme zerschneidet.

Der moslemische Teil dieser von Konzernherren beherrschten Welt sieht sich der immer weiter wachsenden Gefahr gegenüber, erst menschlich/wirtschaftlich, dann mental und schließlich religiös vom niedrigsten System, das die Menschen je hervorgebracht haben, vereinnahmt und vergewaltigt zu werden.

Für die christliche Religion ist es eine Schande, dass sie sich seit Jahrhunderten auf der Reise des großen Geldes befindet und keine Gewissensbisse verspürt, wenn die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht. Da muss erst der Islam kommen und sich auf archaische, hilflos gewalttätige Weise gegen die Kapitalgläubigkeit der konzernbestimmten Hemisphäre wehren.

Die fundamentalistischen Auswüchse des Islam sind der verzweifelte Versuch, die jahrhundertealte Herrschaft des Geldes über die Welt, die seit der Industrialisierung gnadenlos nach dem Besitz der arabischen Länder greift, wenigstens für sich abzuwehren. Der Hass gegen Israel ist in diesem Zusammenhang der glatte Irrsinn, denn Konzerne gehen über kurz oder lang gegen beide vor, wie Hitler es auch getan hätte, wenn er länger an der Macht geblieben wäre. Hitler wollte die arische Herrschaft, Konzerne wollen die finanzielle Herrschaft. Beides läuft auf die selbe Unterdrückung und Entmenschlichung hinaus.

Die westliche Hochnäsigkeit, die mit moslemischen Schwierigkeiten mit Menschenrechten argumentiert, übersieht, dass (a) auch der Islam fähig zur Entwicklung ist und dass (b) die geldregierte Welt die Menschenrechte in noch viel unerträglicherem Maß mit Füßen tritt. Denn hier passiert dies nicht aus Tradition oder sozialen Zwängen, sondern aus reinem politischen und finanziellen Kalkül.

Die westliche Finanzkraft, die durch die Globalisierung gar nicht mehr die westliche genannt werden kann, übt Menschenausbeutung und schmutzige Herrschaft im großen Stil. Sie tritt weltweit die Menschen in den Dreck, um sich grenzenlos zu bereichern. Sie suggeriert der Welt die Globalisierung als Naturgesetz und damit als etwas, das kognitiv über der Religion steht. Mit diesem "Naturgesetz" löst sie religiösen Zusammenhalt und Tradition Stück für Stück auf. Der Islam ist eine der Religionen in der Welt, die sich noch nicht auf die Verführung der Geldmacht eingelassen haben. Im Gegensatz zum päpstlichen Christentum. Und auch die Nebenzweige christlicher Machart sind großartig ins heutige Geldsystem eingebettet.

Solange der "christliche" weiße Mann auf die Kraft des Geldes baut, wird der so genannte Konflikt der Religionen größer. Dass dieser Konflikt nur aus der Geldmacht der Konzerne entspringt, scheint niemanden zu stören. Solange Politik und Konzerne sich gegenseitig befriedigen, wird es keinen "Frieden" geben. Erst wenn die Konzerne den letzten Keim geldunabhängigen Denkens erstickt haben, wird die Welt die "Freuden der reinen Herrschaft" erleben.

Dann wird der Konzernmensch Gott sein und die Kirchen voller Konzerndiener. Dann wird die Herrschaft des Menschen über den Menschen auf ihrem Höhepunkt sein und eine mögliche, erhoffte Herrschaft Gottes endgültig verdrängt haben. Dann ist endlich die "Aufklärung der Menschheit" vollkommen.

Wir leben in der Konzernhölle. Jederzeit unter jeden möglichen finanziellen Druck geratend. Jederzeit bis auf die rein physikalische Existenz reduzierbar. Jederzeit dem Tod geweiht. Und zwar dem Tod geweiht, den Konzernherren bestimmen.

Eine niedrigere Entwicklung der Gesellschaft ist nicht vorstellbar. Die römische Herrschaft ist über das Machtmittel Geld wieder aufgerichtet.

Der Islam muss sich dagegen wehren. Und je wehrloser er ist, desto schlimmer wird sein Vorgehen sein.
Kommentar schreiben:
Name: E-Mail:
Ihr Kommentar erscheint auf dieser Seite spätestens nach 24 Stunden.
Kommentare:

Eilfusion?
Seite bewerten
Feedback ansehen
Super-Egoismus
Offener Brief wegen ständig steigender Lärmbelästigung
Tarifrechner!
Archiv

Letzte Aktualisierung am 25.09.2006

Neue Seiten

Druckversion

Online-Polemik-Site-Suche:
Haftungsausschluss | Copyright © Rüdiger Hentschel