Die Aktie befreit den Menschen zur Sklaverei ohne Schuldgefühle.

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Genickbruch der Wachtturmtheologie

Aktienbesitz macht frei


Die Aktie entbindet ihren Besitzer von jeglichen Schuld- oder Pflichtgefühlen gegenüber anderen Menschen und gegenüber der Welt an sich. Der Aktienbesitzer als anonymer Auftraggeber zur Ausbeutung ganzer Völker spielt in seinem Dorf die Rolle des liebenden Familienvaters, des sorgsamen Mitbürgers, des aufmerksamen und höflichen Zeitgenossen - kurz: die Rolle des integrierten, verantwortungsvollen Menschen.

Sein Vermögen, das sein Ansehen unter seinen Freunden und Bekannten noch steigert, beruht auf der bis in die schlimmste Kriminalität reichende Aktivität, die er mit seinen Aktienkäufen finanziert und beauftragt. Da helfen auch keine großzügigen Spenden an den örtlichen Verein der Blindenhilfe oder die freiwillige Feuerwehr. Da hilft auch nicht die Spende für die Anschaffung der neuen Rutsche für den Kindergarten. Verbrechen bleibt Verbrechen und Auftraggeber dazu bleibt der Aktienbesitzer.

Die Börse ist die satanische Erlösung des Menschen von seinem Gewissen. Der Mensch wird in seinem finanziellen Engagement zum Verursacher größter menschlicher Übel und Untaten. Der große Vorteil liegt darin, dass er sich dies in keinster Weise klar machen muss. Oft auch gar nicht kann, weil er nicht auf diese raffinierte Konzern-Schliche kommt.

In seinem Auftrag werden Nationen und Völker in großem Stil ihrer Rechte und ihres rechtmäßigen Eigentums beraubt. In seinem Auftrag findet weltweit der intensivste Imperialismus statt. Kolonialismus aus Kaisers Zeiten ist ein Waisenkind dagegen!

Lieber Aktienbesitzer! Wir machen das schon für dich!

Die Börse strukturiert die Welt um. Der gemeine Aktienbesitzer verdrängt fein, dass er mit der rein geschäftlich verursachten Not anderer Menschen sich selbst und sein eigenes Leben verwirkt hat. Er hat außerdem die Verzerrung jeder Gerechtigkeit mit jeder Aktienbewegung unterstützt und betoniert. Unumkehrbar gemacht. So wird jeder Mittäter auch zum Mitverursacher.

Der Mensch, der noch in der Schule etwas über Aristoteles und Kant gelernt hat, der Mensch, der von seinen Eltern noch gelernt hat, dass man nicht in der Nase popelt und das Geschlechtsteil herumzeigt, dieser Mensch sinkt mit dem Engagement an der Börse zurück in die finsterste Unmenschlichkeit. Sein natürlicher Egoismus tritt an die Stelle seiner guten Erziehung und seiner hochachtungsvollen Lebenseinstellung und macht ihn zum niedrigsten Tier.

Die Erniedrigung des Menschen durch Konzerne wirkt nicht nur auf die Schwachen, die von Konzernen rigoros ausgebeutet werden, die Erniedrigung des Menschen durch Konzerne trifft auch und gerade den, der sich durch Reichtum auf der besseren Seite wähnt. Denn die Erniedrigung des Menschen zum Aktienbesitzer ist vollkommen. Sie macht aus dem denkenden, fühlenden Wesen eine Maschine des Tötens, Raffens und der Unterdrückung. Eine Maschine, angetrieben ausschließlich von Egoismus und Gewinnsucht.

Tiefer kann der Mensch nicht sinken.

Hallo, all ihr Christen! Und wenn ihr alle Reichtümer dieser Welt gewinnen würdet und nähmet Schaden an eurer Seele ... ihr wisst, worauf es hinausläuft.

Die Unterdrückung und Unmenschlichkeit, die von den Konzernen ausgeht, verantwortet unsere modernen Kriege und den Niedergang ganzer Kontinente. Diese konzerngemachte Sackgasse, in die die unterdrückten und ausgebeuteten Kontinente gehen müssen, ist das Gegenteil jeder Zivilisation und Vernunft. Mit Menschsein hat das nichts mehr zu tun. Nur noch mit der Egoismus-Maschine Aktienbesitzer und ihren Konzernhandlangern.
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Letzte Aktualisierung am 27.05.2006

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